Haftpflichtversicherung wechseln

Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen. Sie bietet Schutz, wenn durch das Handeln des Versicherungsnehmers Personen zu Schaden kommen oder Sachschäden verursacht werden. Zahlreiche Verbraucher sind in Deutschland im Besitz von Altverträgen, die teilweise seit Jahrzehnten in den Schränken liegen und deren Leistungen nie in Anspruch genommen wurden. Häufig entsprechen die Leistungspakete nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist und im Ernstfall können die Betroffenen mit unkalkulierbaren finanziellen Folgen konfrontiert werden. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Deckungssumme die finanzielle Belastung im Schadensfall nicht in vollem Umfang abdeckt. Ein Wechsel der Haftpflichtversicherung kann sich unter Berücksichtigung dieser Punkte als sinnvoll erweisen.

Wann sollte ein Wechsel erfolgen?

Die Frage, unter welchen Bedingungen ein Wechsel der Haftpflichtversicherung erfolgen sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sollten bestehende Altverträge, die bereits vor Jahren abgeschlossen wurden, einer genauen Prüfung unterzogen werden. Der Versicherungsschutz wurde von den Anbietern in den zurückliegenden Jahren sukzessive erweitert und mittlerweile gehören Leistungen zum Standard, die beispielsweise zur Jahrtausendwende noch nicht Vertragsbestandteil waren. Bei der Sichtung des Altvertrages sollte speziell die Höhe der Versicherungssumme unter die Lupe genommen werden. Oft entspricht die Deckungssumme nicht mehr den Anforderungen der Gegenwart. In der heutigen Zeit übertragen viele Versicherer bei jüngeren Verträgen Erweiterungen des Leistungsspektrums automatisch auf die Haftpflichtversicherung. Bei Altverträgen gilt diese Regelung nicht automatisch. Eine konkrete Nachfrage beim Anbieter schafft in diesem Punkt schnell Klarheit.

Haftpflichtversicherung wechseln: Beachtung der Kündigungsfristen

Haftpflichtversicherung wechselnGenerell kann die Haftpflichtversicherung zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf die Einhaltung der Kündigungsfristen gelegt werden. Erfolgt die Kündigung zu spät, verlängert sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. In der Regel liegt die Kündigungsfrist für eine private Haftpflichtversicherung bei drei Monaten. Konkret bedeutet das: Ein Vertrag mit Versicherungsbeginn am 1. Januar muss spätestens bis zum 30. September des Vorjahres gekündigt werden. Es genügt nicht, das Einschreiben am 30. September aufzugeben. Vielmehr muss die Kündigung dem Anbieter spätestens zu diesem Stichtag vorliegen. Bei Verträgen mit mehrjähriger Laufzeit muss darüber hinaus die Mindestvertragslaufzeit beachtet werden. Sie variiert von Anbieter zu Anbieter.

Vorteile des Versicherungswechsels

Ein Wechsel der privaten Haftpflichtversicherung dient in erster Linie zur Optimierung des Versicherungsschutzes. Niedrigere Beiträge dürfen nicht mit Einschränkungen bezüglich des Leistungspaketes verbunden sein. Grundsätzlich verschaffen Sie sich mit einem umfassenden Online-Vergleich einen Überblick über die Angebote auf dem Markt. Zahlreiche Versicherer bieten heute Haftpflichtversicherungen an, bei denen die Deckungssumme für Sach- und Personenschäden bei 5 Millionen Euro liegt. Die Deckungssumme sollte möglichst hoch gewählt werden, um finanziellen Belastungen im Schadensfall gänzlich aus dem Weg zu gehen. Bei einer Änderung der persönlichen Lebenssituation, etwa bei einer Heirat oder der Geburt von Kindern, sind weitere Anpassungen erforderlich. Bei zahlreichen Versicherungsgesellschaften sind deliktunfähige Kinder, die ein Alter von 7 Jahren nicht überschritten haben, über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert.

Versicherung wechseln

Versicherungen sind sowohl in Privathaushalten als auch im gewerblichen Bereich ein sinnvoller Vorsorgeschutz. Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes und der Gründung zahlreicher Direktversicherer hat sich das Angebot vervielfacht und für viele Verbraucher ist es schwierig, in diesem Segment den Überblick zu behalten. Dabei kann ein Versicherungswechsel ein sinnvolles Unterfangen sein, wenn sich auf diese Weise Prämien sparen und Leistungen optimieren lassen. Wichtig ist bei einem Wechsel des Anbieters die Einhaltung von Kündigungsfristen. Einzelheiten dazu finden Sie in der jeweiligen Versicherungspolice.

Fristgerechte und außerordentliche Kündigung

Um eine neue Versicherung abzuschließen, ist zunächst die Kündigung des bestehenden Vertrages erforderlich. Der einfachste Weg ist die fristgerechte Kündigung am Ende der Laufzeit. Die Kündigung sollte sicherheitshalber schriftlich drei Monate vor Ablauf per Einschreiben erfolgen. Ein Recht zur außerordentlichen Kündigung haben Sie bei vielen Versicherungen, wenn der Versicherungsfall eintritt. Dabei gilt in der Regel eine Frist von einem Monat nach erfolgter Entschädigungszahlung. Ein weiterer Kündigungsgrund ist eine Beitragserhöhung Ihres Anbieters. Ist die Anpassung der Versicherungsprämie nicht mit einer Leistungsverbesserung verbunden, können Sie den Vertrag innerhalb eines Monats nach Ankündigung der Prämienerhöhung kündigen.

Krankenversicherung wechseln

Ein Wechsel der Krankenversicherung kann vielfältige Gründe haben. Wer von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechselt, entschließt sich zu diesem Schritt häufig aufgrund der verbesserten Leistungen und der günstigen Tarife. Insbesondere junge Leute profitieren hierbei von niedrigen Beiträgen und einem breiteren Leistungsspektrum. Auch in diesem Fall müssen Kündigungsfristen bei der gesetzlichen Krankenkasse beachtet werden. Der Wechsel von einer privaten Krankenkasse zur anderen muss wohl überlegt werden. In diesem Fall fallen in der Regel die gebildeten Altersrückstellungen weg, was zu einer höheren finanziellen Belastung im Alter führen kann. Ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung zur GKV ist nur bis zu einem Alter von 55 Jahren und unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Erhält ein Selbstständiger beispielsweise eine Festanstellung, kann ein Wechsel von der PKV zur gesetzlichen Krankenversicherung beantragt werden.

Welt: So kommen Sie zurück in die gesetzliche Kasse

Rechtsschutzversicherung wechseln

Bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung müssen die Kündigungsfristen für den Altvertrag beachtet werden. Grundsätzlich ist ein Wechsel nach Ablauf des Versicherungsjahres oder der Mindestlaufzeit möglich. Die obligatorische Wartezeit entfällt bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung. In der Regel bestehen die Versicherer auf einer mehrmonatigen Wartefrist, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Wenn bereits ein Altvertrag bestanden hat, erfolgt der Übergang nahtlos und die neue Rechtsschutzversicherung übernimmt ab Vertragsbeginn die Kosten für einen eventuell anstehenden Rechtsstreit. Ein Sonderkündigungsrecht für den bestehenden Vertrag besteht bei einer Leistungsverweigerung durch den Anbieter, einer Beitragserhöhung oder durch den Wegfall des Versicherungsgrundes. Dieser Fall tritt ein, wenn der Versicherungsschutz das Mietrecht einschloss und der Versicherungsnehmer in selbst genutztes Wohneigentum umzieht.

Private Haftpflichtversicherung wechseln

Ein Wechsel der privaten Haftpflichtversicherung kann unter Umständen bares Geld durch günstigere Beiträge sparen oder mit einer Erhöhung der Deckungssumme verbunden sein. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter erfolgt normalerweise nach Ablauf des Versicherungsjahres, nachdem der Altvertrag fristgerecht gekündigt wurde. Vor der Entscheidung für einen neuen Anbieter solle ein umfassender Versicherungsvergleich stehen, denn neben der Beitragshöhe spielt die Höhe der Deckungssumme im Schadensfall eine große Rolle. Ein vorschneller Wechsel kann unter Umständen zu einer Reduzierung der Leistungen führen. Zu den außerordentlichen Kündigungsgründen zählen bei der Haftpflichtversicherung eine Beitragserhöhung seitens des Versicherers oder der Eintritt eines Schadensfalles.

Kfz Versicherung wechseln

Ein Wechsel der Kfz Versicherung erfolgt in der Regel zum Jahresende. Grundsätzlich gilt der 30. November als Stichtag für die Kündigung des bestehenden Versicherungsvertrages. Das Kündigungsschreiben sollte per Einschreiben verschickt werden, damit später ein Nachweis über die Einhaltung der Kündigungsfristen existiert. Während die fristgerechte Kündigung des Vertrages ohne Angabe von Gründen erfolgt, muss eine außerordentliche Kündigung der Kfz Versicherung begründet werden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei der Anschaffung eines neuen Autos oder bei einer Beitragserhöhung. Bei den meisten Kfz Versicherungen gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Vertragsablauf.

Rechtsschutzversicherung wechseln

Die Rechtsschutzversicherung ist ein wichtiges Instrument zur Absicherung gegen finanzielle Schäden bei Rechtsstreitigkeiten. Auseinandersetzungen mit dem Vermieter, ein Unfall im Straßenverkehr oder eine Kündigung seitens des Arbeitgebers gehören zu den Streitigkeiten, die nicht selten mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung enden. In diesen Fällen springt die Rechtsschutzversicherung dem Versicherungsnehmer zur Seite und übernimmt die Kosten für den Rechtsanwalt, für das Verfahren sowie für Zeugen und Gutachten. Rechtsschutzversicherung wechseln? Beachten Sie die vertraglich festgelegten Kündigungsfristen oder benutzen Sie das Sonderkündigungsrecht.

Rechtsschutzversicherung Tarifvergleich

Rechtsschutzversicherung wechseln: alte Rechtsschutzversicherung Kündigen

Vor einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung steht die Kündigung des Altvertrages. Regulär kann der bestehende Vertrag nur unter Einhaltung der vertraglich fixierten Kündigungsfristen aufgelöst werden. Grundsätzlich kann die Kündigung nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit und nach Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen. Bei den meisten Anbietern muss die Kündigung drei Monaten vor Laufzeitende erfolgen. Wird der Termin verpasst, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Kündigungsfristen und Mindestvertragslaufzeit variieren von Anbieter zu Anbieter. Ein Blick in die Versicherungspolice gibt Aufschluss über die geltenden Bestimmungen. Vor dem Wechsel sollte ein Vergleich der Angebote erfolgen, wobei neben dem Beitrag auch der Leistungsumfang eine Rolle spielt.

Recht zur außerordentlichen Kündigung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung unter Umgehung der Kündigungsfristen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Dies gilt unter anderem für den Fall, dass der Versicherer eine Beitragserhöhung ankündigt. Ab dem Zeitpunkt des Posteinganges bleibt Ihnen ein Monat Zeit, den Vertrag schriftlich zu kündigen. Zu einer außerordentlichen Kündigung des Altvertrages berechtigt auch eine Leistungsverweigerung vonseiten der Versicherung. Werden die Kosten für ein Gerichtsverfahren oder ein anwaltliches Beratungsgespräch trotz vertraglicher Vereinbarung nicht übernommen, können Sie den Vertrag unter Angabe der Gründe vorzeitig kündigen. Auf der anderen Seite hat auch die Versicherungsgesellschaft das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung des Vertrages. Wird dem Versicherungsnehmer ein Leistungsmissbrauch nachgewiesen, kann der Vertrag fristlos von der Versicherung gekündigt werden.

Keine Wartezeiten bei einem Wechsel

Wer erstmalig eine Rechtsschutzversicherung (Wikipedia) abschließt, muss in der Regel eine mehrmonatige Wartezeit in Kauf nehmen, bevor alle Leistungen aus der Versicherung in Anspruch genommen werden können. Die Versicherer wollen mit dieser Regelung einen Missbrauch vermeiden. Das gilt beispielsweise für den Fall, dass bereits ein Gerichtsverfahren läuft oder in absehbarer Zeit angesetzt wird. Die Wartezeit entfällt bei der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung. Eine Bedingung für den Wegfall der Wartefrist ist erfüllt, wenn der Wechsel ohne Zeitverzögerung von einem Anbieter zum nächsten erfolgt. Als zweite Grundvoraussetzung muss der versicherte Bereich bereits vor dem Wechsel durch die alte Police abgedeckt gewesen sein.

Wechsel während eines Rechtsstreites

Die Befürchtung vieler wechselwilliger Versicherungsnehmer, dass bei einem laufenden Rechtsstreit die Kosten vom neuen Anbieter nicht übernommen werden, ist nur teilweise begründet. Erfolgt der Wechsel übergangslos und ohne Zeitverzögerung übernehmen zahlreiche Versicherer die Kosten für laufende Verfahren. Dies gilt auch, wenn die Rechtsstreitigkeiten bereits vor dem Wechsel begonnen haben. Elementare Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass der Rechtsstreit vom Versicherten nicht vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde. Erklärt sich die neue Rechtsschutzversicherung bereit, die Kosten zu übernehmen, muss sich der Versicherungsnehmer im Gegenzug häufig zu einer längerfristigen Vertragsbindung entschließen.

Tarifvergleich Rechtsschutzversicherungen:

Krankenversicherung wechseln

Der Wechsel einer Krankenversicherung kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein. Mehr Leistungen und niedrigere Beiträge sind die häufigsten Gründe für die Kündigung eines bestehenden Versicherungsvertrages und den Eintritt in eine neue Krankenkasse. Ab 2015 lohnt auch ein Vergleich der gesetzlichen Krankenversicherungen, denn jeder Anbieter darf nach einer Absenkung des allgemeinen Beitragssatzes auf 14,6 Prozent einen Zusatzbeitrag erheben. Mit dieser Regelung kommt es zu einem Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen, von denen die Versicherten profitieren.

Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung

Beim Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Überschreitet bei Angestellten das Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze, ist ein Wechsel jederzeit möglich. Selbstständige, Beamte und Freiberufler haben Versicherungsfreiheit und können unabhängig vom Einkommen in die PKV wechseln. Die Versicherer verlangen allerdings in der Regel eine Gesundheitsprüfung und entscheiden erst danach, ob der Aufnahmeantrag angenommen wird. Wichtig ist, dass die Kündigungsfristen bei der alten Krankenkasse eingehalten werden. Normalerweise liegt der frühstmögliche Zeitpunkt zur Kündigung des Altvertrages 18 Monate nach dem Beitritt zur Krankenversicherung.

Wechsel des PKV-Anbieters

Wer bereits bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, muss einige Eckpunkte beachten, wenn der Wechsel zu einem anderen Anbieter geplant ist. Zuvor sollten Sie sich Gedanken über die gewünschten Leistungen machen und anschließend einen umfassenden Vergleich anstellen. Langjährig Versicherte müssen sich im Klaren darüber sein, dass bei einem Wechsel des Anbieters die Altersrückstellungen wegfallen. Sie werden von den Krankenkassen gebildet, um Beitragserhöhungen im Alter abzufedern. Ein Teil der gezahlten Prämien wird von den Versicherern ab Erreichen des Renteneintrittsalters eingesetzt, um die Beiträge auf einem adäquaten Niveau zu halten. Wer mehr als fünf Jahre bei einer Gesellschaft versichert ist, sollte zunächst über einen Tarifwechsel beim gleichen Anbieter nachdenken, bevor vorschnell die Entscheidung für eine andere Krankenversicherung in die Tat umgesetz wird.

Krankenversicherung ohne Arbeit

Nach dem Gesetz ist jeder Bürger in Deutschland verpflichtet, unabhängig vom Einkommen eine Krankenversicherung abzuschließen. Davon betroffen sind auch Personen, die weder staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Hartz IV beziehen noch über die Familienversicherung abgesichert sind. Bei einer Krankenversicherung ohne Arbeit übernimmt die Kasse nur die Kosten für eine medizinische Grundversorgung. Wer kein eigenes Einkommen erzielt und die Beiträge nicht aus vorhandenen finanziellen Reserven bestreiten kann, muss diesen Umstand der Krankenkasse mitteilen. Beiträge, die nicht gezahlt werden können, werden als Zahlungsrückstand gewertet. Ist eine medizinische Versorgung notwendig, kann die Krankenkasse unter Umständen die Leistungen verweigern. Werden der Krankenkasse keine Einkommensnachweise vorgelegt, wird ein fiktives Einkommen unterstellt, nach dem sich die Beitragshöhe richtet. Bei Empfängern von Arbeitslosengeld oder Hartz IV übernimmt die Agentur für Arbeit die Zahlung der Beiträge.

Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

Ein Wechsel von der PKV zur gesetzlichen Krankenversicherung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Ändert sich die Art der beruflichen Tätigkeit durch einen Wechsel von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis, greift wieder die gesetzliche Versicherungspflicht und der Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung kann vollzogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Einkommen eine bestimmte Schwelle unterschreitet. Ausgenommen sind Personen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben und privat versichert sind. Für diese Personengruppe ist eine Rückkehr in die GKV nicht mehr möglich. Der Gesetzgeber hat diese Regelung eingeführt, um zu verhindern, dass ausschließlich junge und gesunde Menschen die PKV mit ihren günstigen Beiträgen wählen und im Alter in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln, wo die Gemeinschaft die Kosten für die Gesundheit übernehmen müsste.

Bei PKV Hilfe können Sie bequem wechseln und bis zu 50% sparen, aber unter einigen Bedingungen: 1. Sie sind nicht schon im Notlagentarif, Basistarif oder Standarttarif versichert sind 2. Sie sind schon mehr als 5 Jahre privat versichert und 3. Sie zahlen jetzt mehr als 400 Euro im Monat. In diesen Fällen können Sie besser gleich zur PKV Vergleichsrechner von CHECK24 gehen.

Kfz Versicherung wechseln

Das Auto ist in einem Privathaushalt ein Kostenfaktor und belastet mit verschiedenen Ausgaben das Budget. Während Werkstatt- und Benzinkosten sowie die Kfz Steuer nicht selbst beeinflusst werden können, ergibt sich bei einem Wechsel der Kfz Versicherung zum Teil erhebliches Einsparpotenzial. Alljährlich steigen die Beiträge zur Kfz Versicherung und zahlreiche Verbraucher sind auf der Suche nach günstigen Angeboten, um die laufenden Unterhaltskosten für das Auto zu reduzieren. Nicht selten liegen zwischen den günstigsten und dem teuersten Angebot mehrere Hundert Euro Preisunterschied.

Kündigung bis 30. November

Die überwiegende Mehrheit aller Versicherungsverträge für das Auto läuft bis zum Jahresende. Stichtag für einen Wechsel ist aus diesem Grund der 30. November. Bis zu diesem Termin muss die schriftliche Kündigung bei Ihrem Versicherer eingegangen sein, wenn Sie den günstigeren Tarif einer anderen Gesellschaft nutzen wollen. Die Frist muss unbedingt eingehalten werden, da sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn keine fristgemäße Kündigung erfolgt. Die Kündigung des Altvertrages sollte schriftlich erfolgen und per Einschreiben verschickt werden. Im Zweifelsfall können Sie in diesem Fall belegen, wann das Schreiben bei der Versicherung eingegangen ist. Zum Jahreswechsel werben zahlreiche Anbieter aggressiv mit ihren Tarifmodellen. Dennoch sollte ein anstehender Wechsel der Kfz Versicherung gründlich geprüft werden, denn neben günstigeren Beiträgen spielt auch das Leistungspaket eine Rolle.

Sonderkündigungsrecht: Wechsel nach dem Stichtag

Wer den 30. November als Kündigungstermin verpasst hat, kann unter bestimmten Umständen auch nach dem Stichtag zu einer anderen Gesellschaft wechseln. In einigen Fällen haben Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht. Dieses greift unter anderem bei einer Beitragserhöhung durch den Versicherer. Bis zu einem Monat nach Rechnungseingang können Sie den Altvertrag kündigen, wenn sich die Prämien erhöht haben. Oft verstecken sich Beitragserhöhungen und sind auf der Rechnung nicht eindeutig zu identifizieren. Einen Hinweis gibt der Vergleichsbetrag, den die Anbieter meist im Kleingedruckten auf der Rechnung angeben. Liegt der Betrag unter der Rechnungssumme, hat sich die Versicherungsprämie für die Kfz Versicherung erhöht. Ein weiteres Sonderkündigungsrecht haben Verbraucher im Schadensfall. Wurde ein Schaden von der Versicherung reguliert, bleibt den Autobesitzern ein Monat Zeit, um fristgerecht die Kündigung einzureichen.

Autoversicherung trotz Schufa

Bei einem negativen Schufa-Eintrag sehen sich Autobesitzer in der Regel mit höheren Beiträgen konfrontiert. Die Versicherer lassen sich auf diese Weise das Ausfallrisiko bezahlen, das durch eine eingeschränkte Kreditwürdigkeit entsteht. Im Gegensatz zur Kaskoversicherung, die eine freiwillige Kfz Versicherung ist, besteht in Deutschland für alle Autobesitzer die Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abzuschließen. Versicherer sind verpflichtet, eine Autoversicherung trotz Schufa anzubieten und dürfen Kunden mit schlechter Bonität nicht zurückweisen. Aus diesem Grund können sich auch Fahrzeugbesitzer mit negativer Schufa zum Jahresende mit einem Wechsel des Anbieters auseinandersetzen. Mit einer gezielten Online-Suche lassen sich Versicherungsgesellschaften ausfindig machen, die auf eine Bonitätsüberprüfung verzichten.

Leistungen beim Wechsel der Kfz Versicherung beachten

Einem Wechsel der Kfz Versicherung sollte ein umfassender Leistungsvergleich vorausgehen. Insbesondere der Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Betrag von 1,12 Millionen Euro. Was auf den ersten Blick als hohe Summe erscheint, kann sich in der Praxis schnell als niedriger Betrag herausstellen. Das gilt insbesondere, wenn der Autofahrer einen Unfall mit Personenschaden verursacht. Sollte der Geschädigte dauerhaft arbeitsunfähig sein oder dauerhaft gesundheitliche Schäden davongetragen haben, können sich die Kosten schnell auf mehrere Millionen Euro summieren. Sämtliche Beträge, die über die Deckungssumme hinausgehen, zahlt der Unfallverursacher aus eigener Tasche. Eine höhere Deckungssumme schlägt nur mit einem geringen Aufschlag auf die Versicherungsprämie zu Buche.

Versicherung abschließen und Prämie bekommen

Das Internet und die Liberalisierung des europäischen Versicherungsmarktes haben zu tief greifenden Veränderungen in der Versicherungsbranche geführt. Mit dem Erstarken der Direktversicherer sahen sich die etablierten Versicherungsunternehmen in Deutschland mit einer völlig neuen Wettbewerbssituation konfrontiert. Binnen weniger Jahre änderte sich das Verbraucherverhalten und zahlreiche Privatpersonen und Firmen entschieden sich, aus Kostengründen eine Versicherung online abzuschließen. Bis heute hält dieser Trend an und der wachsende Konkurrenzdruck lässt die Unternehmen der Versicherungsbranche zu ungewöhnlichen Mitteln greifen, um Neukunden zu gewinnen. Versicherung abschließen und Prämie bekommen – unter diesem Motto wird offensiv um die Gunst der Verbraucher geworben.

Prämien für Versicherungsabschluss: Finanzieller Vorteil für die Verbraucher

Vom zunehmenden Wettbewerb in der Versicherungsbranche profitieren vor allem die Verbraucher. Wer nach dem Grundsatz Versicherung abschließen und Prämie bekommen handelt, kommt in den Genuss von saftigen Preisnachlässen bei einem Wechsel oder darf sich über einen Gutschein freuen. Die Prämien vieler Versicherer beziehen sich nicht allein auf den Abschluss eines neuen Vertrages, sondern gelten auch bei der Werbung eines Neukunden. Wer mit seiner Versicherung zufrieden ist und den Anbieter bedenkenlos weiterempfehlen kann, profitiert von attraktiven Prämien, sofern der Angeworbene einen Versicherungsvertrag bei dem Unternehmen unterzeichnet. Publiziert werden die Prämienaktionen auf den Webseiten der Versicherer und bei Partnerunternehmen, die die Gutscheine zur Verfügung stellen.

Payback-Punkte sammeln beim Abschluss einer Versicherung

Payback gehört zu den größten Bonus- und Rückvergütungssystemen in Deutschland. Viele Unternehmen der Versicherungsbranche arbeiten mit den Betreibern zusammen und bieten beim Abschluss einer Versicherung die Gutschrift von Payback-Punkten an. Da nahezu jeder zweite Erwachsene über eine Payback-Karte verfügt und diese regelmäßig bei Einkäufen einsetzt, füllen die Punkte für einen Versicherungsabschluss das Konto auf und öffnen das Tor zum breit gefächerten Prämienangebot bei Payback. Es werden auf nahezu alle Privatversicherungen Payback-Punkte angeboten. Das Spektrum reicht von der Zahnzusatz-Versicherung über die Kfz Versicherung und die Hausratversicherung bis hin zur Kapitallebensversicherung. Selbst der Abschluss einer privaten Rentenversicherung wird von einigen Unternehmen mit Payback-Punkten belohnt. Die Attraktivität dieses Prämiensystems zeigt sich im geldwerten Vorteil für die Verbraucher. Bis zu 1.000 Punkte werden beim Abschluss einer Kfz Versicherung gutgeschrieben und über bis zu 3.000 Punkte dürfen sich Versicherungsnehmer freuen, die eine private Rentenversicherung abschließen.

Gutscheine bei Versicherungsabschluss

Neben Payback-Punkten gehören Gutscheine zu den populärsten Prämien in der Versicherungsbranche. Am häufigsten kommen BestChoise Gutscheine und Warengutscheine des Online-Versandhändlers Amazon zum Einsatz. Meist handelt es sich um zeitlich begrenzte Aktionen von Direktversicherern, die mit der Ausgabe von Gutscheinen neue Kunden an das Unternehmen binden wollen. Die Angebote sind mitunter sehr attraktiv und wer ohnehin einen Wechsel des Anbieters oder den Neuabschluss einer Versicherung plant, sollte die Prämienaktionen nicht unberücksichtigt lassen. Versicherung abschließen und Prämie bekommen ist in der Gegenwart ein probates Mittel für viele Verbraucher, die neue Kfz Versicherung oder Gebäudeversicherung mit einem finanziellen Vorteil zu versilbern. BestChoise Gutscheine haben den Vorteil, dass sie nicht nur online eingelöst werden können, sondern flexibel einsetzbar sind. Versicherungsnehmer haben die Wahl zwischen Tank-, Restaurant-, Waren- und Veranstaltungsgutscheinen. Mit einem Amazon-Gutschein haben die Verbraucher freie Auswahl aus dem riesigen Sortiment des Online-Händlers.

Geldprämien bei Krankenkassen

Payback PrämieNoch vor wenigen Jahrzehnten war es undenkbar, dass gesetzliche Krankenkassen in Deutschland Prämien an ihre Mitglieder ausschütten. Der Wettbewerbsdruck hat auch in diesem Versicherungssegment für Veränderungen gesorgt. Solvente Kassen haben im Jahr 2014 mehr als 100 Euro an Mitglieder ausgeschüttet, die vor einem bestimmten Stichtag das Beitrittsformular unterzeichnet hatten. Prämienaktionen dieser Art können die gesetzlichen Krankenkassen nur durchführen, wenn mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds ein Überschuss erwirtschaftet wird und die gesetzliche Rücklagenpflicht erfüllt wurde. Die Prämien der gesetzlichen Krankenkassen (die Welt) sollen neue Mitglieder anlocken, die mit ihren Beitragszahlungen wiederum für einen Wachstumsschub sorgen. Dass die Rechnung aufgeht, stellte im Jahr 2013 die Techniker Krankenkasse unter Beweis, die mit einem Mitgliederzulauf in sechsstelliger Höhe die Barmer GEK als Marktführer in Deutschland ablöste. Wer einen Wechsel zu einer anderen Krankenkasse plant, sollte sich allerdings nicht ausschließlich von den Prämien locken lassen, sondern die Leistungspakete der Anbieter aufmerksam vergleichen.

Neue Kfz Versicherung abschließen und Prämie bekommen

Besonders lukrativ ist für viele Versicherungsnehmer ein Wechsel der Kfz Versicherung. Zum einen profitieren die Fahrzeughalter von günstigeren Tarifen und auf der anderen Seite locken verschiedene Anbieter zusätzlich mit attraktiven Prämien. Da die Kfz Versicherung grundsätzlich nur zu einem bestimmten Stichtag am 30. November gekündigt werden kann, sollten wechselwillige Versicherungsnehmer diesen Termin im Kalender vormerken. Bis zu 40 Euro Prämie zahlen einige Versicherungsunternehmen für den Abschluss einer Haftpflicht- oder Kaskoversicherung. Die Kündigung muss beim alten Anbieter spätestens am 30.11. vorliegen und sollte immer per Einschreiben verschickt werden. Von einem Sonderkündigungsrecht können Verbraucher Gebrauch machen, wenn der Anbieter beispielsweise eine Preiserhöhung ankündigt. In diesem Fall kann die Kfz Versicherung auch außerhalb der Frist gekündigt werden.

Prämien sichern bei Vergleichsportalen

Versicherung abschließen und Prämie bekommen kann auch über den Umweg eines Vergleichsportals erfolgen. Einige Versicherungsunternehmen honorieren Neuverträge nur, wenn der Abschluss auf diesem Weg erfolgt. Aus diesem Grund sollten sich wechselwillige Versicherungsnehmer vorab informieren, welche Unternehmen lukrative Prämien anbieten. Häufig handelt es sich um Direktversicherer, bei denen der Abschluss und die Schadensabwicklung online erfolgen. Wer nicht zwangsläufig den Versicherungsanbieter wechseln will, aber dennoch in den Genuss einer Prämie kommen will, hat die Möglichkeit beim eigenen Anbieter konkret nachzufragen. Bietet das Unternehmen eine Prämie für Neuverträge an, ist es für Bestandskunden oft möglich, einen zusätzlichen Rabatt für den bestehenden Vertrag auszuhandeln.

Leistungsvergleich vor dem Versicherungswechsel

Trotz attraktiver Prämien sollte vor dem Wechsel des Anbieters stets ein umfangreicher Leistungsvergleich stehen, bei dem neben den Konditionen auch der Leistungsumfang im Schadensfall und die Höhe der Selbstbeteiligung berücksichtigt werden müssen. Ansonsten kann es unter Umständen bei der Schadensregulierung zu einem bösen Erwachen kommen. Ist die Deckungssumme bei einer privaten Haftpflichtversicherung beispielsweise zu niedrig angesetzt, bleibt der Versicherungsnehmer auf den Kosten sitzen, die die Deckungssumme im Schadensfall übersteigen. Gleiches gilt für die Hausrat– und die Wohngebäudeversicherung. Auch hier muss auf die Höhe der Deckungssumme ein besonders Augenmerk gelegt werden. Wer mit einer Prämie für die Werbung eines Neukunden liebäugelt, sollte sich vorher auf den Webseiten des Unternehmens erkundigen, für welche Versicherungsarten ein Bonus gezahlt wird. Häufig beschränken die Versicherungsunternehmen diese Aktion auf einige ausgewählte Versicherungen, bei denen sich das Unternehmen im Wettbewerb unterrepräsentiert fühlt.