Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung – sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung

Gesunde und gepflegte Zähne sind Ihre persönliche Visitenkarte. Ein gepflegtes Zahnbild besitzt eine positive Wirkung auf das Umfeld und ist die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Im Laufe eines Lebens ist es unvermeidlich, dass Behandlungen an den Zähnen erforderlich sind. Während eine oberflächliche Karies leicht mit einer Füllung behandelt werden kann, sind bei einer Erkrankung der Zahnwurzel tief greifendere Maßnahmen erforderlich. Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben in den zurückliegenden Jahren die Leistungen für die Zahnbehandlung kontinuierlich zurückgefahren. Eine Zahnzusatzversicherung ist aus diesem Grund eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Versicherungsschutz.

Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung für gesetzlich Versicherte

Die Zahnzusatzversicherung ist eine Form der Krankenversicherung, mit deren Hilfe sich gesetzlich Versicherte gegen die Kosten für Zahnbehandlungen absichern. Welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, ist in den Vorschriften zur Regelversorgung beschrieben. Grundlage für die Übernahme von Behandlungskosten bildet der zahnärztliche Befund. Handelt es sich um eine Füllung, werden von der Krankenkasse beispielsweise nur die Kosten für eine Amalgamfüllung, nicht aber für ein Inlay oder für eine Keramikfüllung übernommen. Gleiches gilt unter anderem für eine professionelle Zahnreinigung. An dieser Leistung beteiligen sich die meisten Kassen lediglich mit einem Sockelbetrag. Die Zahnzusatzversicherung fängt diese Kosten auf und erstattet den Patienten den vollen Betrag für die Behandlung.

Leistungen der Zahnzusatzversicherung

Zahlreiche Zahnbehandlungen sind überaus kostspielig und können das Budget von gesetzlich versicherten Personen stark strapazieren. Muss ein Zahn beispielsweise durch ein Implantat ersetzt werden, können Kosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Die Zahnzusatzversicherung kommt für diese Kosten vollumfänglich auf und ersetzt darüber hinaus die Kosten für Wurzelbehandlungen, das Überkronen von Zähnen und für eine professionelle Zahnreinigung. Zusätzlich übernimmt diese Versicherung komplett oder anteilig die Kosten für Zahnersatz und für Maßnahmen, die vom Kiefernorthopäden ergriffen werden. Allein das Anfertigen und Einsetzen einer Brücke verschlingt in der Regel einen vierstelligen Betrag. Am kostspieligsten ist das Einsetzen eines Zahnimplantats. Für diesen Eingriff kommt die gesetzliche Krankenversicherung nicht auf und bei einer fehlenden Zahnzusatzversicherung tragen die Patienten diesen Kostenblock allein.

Versicherungsprämien und Wartezeiten

Die Höhe der Versicherungsprämie für eine Zahnzusatzversicherung richtet sich nach dem Alter des Antragstellers und dem Zustand des Zahnbildes. Zwar zahlen Versicherungsnehmer in jungen Jahren geringere Beiträge, allerdings werden Leistungen bis zu einem Alter von 40 Jahren nur selten in Anspruch genommen. Ab diesem Alter sollten gesetzlich Versicherte ernsthaft über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nachdenken, wobei der Zustand der Zähne berücksichtigt werden muss. Bei jeder Versicherung müssen Wartezeiten beachtet werden, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Diese liegen bei den meisten Anbietern zwischen drei und acht Monaten. Darüber hinaus werden die Kosten für Zahnbehandlungen in den ersten 3-5 Jahren nur bis zu einer bestimmten Obergrenze übernommen, die von Versicherer zu Versicherer variiert. Eine komplette Gebisssanierung ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Für Zahnzusatzversicherungen mit einem umfangreichen Anfangsschutz werden höhere Beiträge fällig.

Gesundheitsprüfung vor dem Vertragsabschluss

Bevor ein Versicherer einen Antrag auf eine Zahnzusatzversicherung bewilligt, wird mehrheitlich eine Gesundheitsüberprüfung verlangt. Zu diesem Zweck müssen die Antragsteller einen Fragebogen ausfüllen. Zahnprobleme dürfen in diesem Formular keinesfalls verheimlicht oder bagatellisiert werden. Bewusste Falschaussagen zum Zustand der Zähne können zu einer fristlosen Kündigung des Versicherungsvertrages durch den Anbieter führen. Wurden bereits Leistungen in Anspruch genommen, kann der Versicherer die Kosten zurückfordern. Hat der Anbieter Zweifel am Wahrheitsgehalt der Angaben, kann er Erkundigungen bei Zahnarzt einholen und sich über den Zustand der Zähne informieren. In Einzelfällen kann es zu einer Ablehnung des Antrags auf eine Zahnzusatzversicherung durch den Anbieter kommen. Dies ist der Fall, wenn kurzfristig anstehende Behandlungskosten den üblichen Rahmen sprengen.

Private Krankenversicherung

Facharztbehandlung ohne Überweisung, Einzelzimmer in der Klinik und ein individuell vereinbarter Leistungskatalog machen die private Krankenversicherung attraktiv. Knapp 9 Millionen Deutsche sind privat krankenversichert. Besonders für gut verdienende Arbeitnehmer ist diese Variante interessant, denn in jungen Jahren sind die Beiträge deutlich niedriger als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Der Grund liegt in der Umlagenfinanzierung der GKV, die auf de Prinzip der Solidargemeinschaft beruht. In der privaten Krankenkasse handelt jeder Versicherte seinen Vertrag individuell aus und entscheidet sich für einen auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Leistungskatalog.

Wer kann sich privat versichern?

Der Zugang zur privaten Krankenversicherung steht nicht allen Personen offen. Einkommensunabhängig können sich folgende Berufsgruppen versichern:

  • Selbstständige
  • Freiberufler
  • Studenten
  • Beamte

Sobald sich Vertreter dieser Berufsgruppen von der Versicherungspflicht befreien lassen, kann der Wechsel in die PKV erfolgen. Darüber hinaus können auch Arbeitnehmer, die sich in einem sozialversicherungspflichtigen Angestelltenverhältnis befinden, in die private Krankenversicherung wechseln. Voraussetzung dafür ist das Überschreiten einer Jahreseinkommensgrenze, die derzeit bei 56.250 Euro brutto liegt. Die Entgeltgrenze wird in unregelmäßigen Abständen angepasst, wobei die durchschnittliche Einkommensentwicklung in Deutschland zugrunde gelegt wird. Personen, die nach einer Anpassung wieder unter die Bemessungsgrenze fallen, sind verpflichtet, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.

Beitragsermittlung bei der privaten Krankenversicherung

Die Höhe der Beiträge hängt bei der privaten Krankenversicherung nicht vom gesetzlich festgelegten Prozentsatz, sondern vom Alter und vom gewählten Leistungsumfang ab. Jeder Versicherungsnehmer handelt mit der Kasse einen individuellen Vertrag aus, in dem die einzelnen Leistungen definiert werden. Darüber hinaus spielt der Gesundheitszustand der Versicherten eine Rolle. In der Regel verlangen die Krankenkassen vor der Aufnahme eine Gesundheitsprüfung. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen kann der Antrag abgelehnt werden oder es wird ein Aufschlag auf die monatliche Versicherungsprämie fällig. Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Grund dafür sind steigende Kosten bei der Gesundheitsversorgung. Um langjährig Versicherten trotzdem akzeptable Beitragssätze bieten zu können, bilden die Krankenkassen Altersrückstellungen. Wer in Erwägung zieht, aus Kostengründen im Alter die Krankenkasse zu wechseln, verliert den Anspruch auf die Rücklagen.

Leistungspakete bei der privaten Krankenversicherung

Der Leistungsumfang bei der PKV ist deutlich größer als bei den gesetzlichen Krankenkassen. Versicherungsnehmer können unter anderem die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie Kostenerstattungen für Sehhilfen, Zahnersatz, homöopathische Heilbehandlungen, physiotherapeutische Maßnahmen und Medikamente im Vertrag verankern lassen. Die meisten Leistungen bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur teilweise. Zusatzleistungen müssen in diesem Fall über Zusatzversicherungen abgedeckt werden. Beitragssenkungen sind bei der privaten Krankenversicherung möglich, wenn bestimmte Wahlleistungen nicht vertraglich fixiert werden. Wer beispielsweise bei einem Krankenhausaufenthalt kein Einzelzimmer benötigt, kann durch einen Verzicht auf diese Leistung Geld sparen. Die Leistungspakete sind nach Tarifen gestaffelt, wobei der Basistarif in der PKV dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen entspricht.

Private Krankenversicherung ohne Selbstbeteiligung

Großen Einfluss auf die Höhe der Beiträge hat die Selbstbeteiligung. Die Versicherungsprämien fallen bei einem Vertrag ohne Selbstbehalt deutlich höher aus, als bei einer privaten Krankenversicherung mit Selbstbeteiligung. Die meisten Krankenkassen lassen den Versicherten frei Wahl bei der Auswahl der Höhe. Freiberufler und Selbstständige, die selten krank sind und die PKV vornehmlich als Risikoschutz betrachten, profitieren mit einer jährlichen Selbstbeteiligung zwischen 300 und 600 Euro von günstigeren Beiträgen. Für Arbeitnehmer lohnt sich die Selbstbeteiligung hingegen kaum. Bei dieser Berufsgruppe beteiligt sich der Arbeitgeber anteilig an den Beiträgen, während der Versicherungsnehmer den Selbstbehalt aus eigener Tasche zahlen muss. Ein Wechsel in einen Tarif mit höherer Selbstbeteiligung ist bei der privaten Krankenversicherung jederzeit möglich. Schwierig wird es, wenn ein Wechsel in einen Tarif mit niedrigerer Selbstbeteiligung angestrebt wird. Unter Umständen wird dann eine erneute Gesundheitsprüfung fällig.

PKV beim Auslandsaufenthalt

Krankenversicherungsschutz ist nicht nur im Inland wichtig. Wer sich im Rahmen einer Urlaubsreise oder aus geschäftlichen Gründen im Ausland aufhält, benötigt ebenfalls Versicherungsschutz. Ob und auf welche Länder sich der Schutz durch die private Krankenkasse erstreckt, erfahren Versicherungsnehmer bei ihrem Anbieter. Häufig gilt der Schutz auch bei einem Auslandsaufenthalt, wenn ein Zeitraum von 30 Tagen nicht überschritten wird. Übernimmt die Kasse keine Leistungen bei einem Auslandsaufenthalt, empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Diese kann nur für den Reisezeitraum oder für ein ganzes Jahr abgeschlossen werden. Die Beiträge halten sich in Grenzen und strapazieren das Haushaltsbudget nicht übermäßig. Bereits für weniger als 20 Euro im Jahr können sich Reisende bei einigen Anbietern gegen Krankheit im Ausland versichern.

Gesetzliche Krankenversicherung

In Deutschland besteht für alle Bürger eine gesetzlich verankerte Pflicht, eine Krankenversicherung abzuschließen. Unterschieden wird zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Während für einen Wechsel in die PKV bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, jeden Bürger aufzunehmen. Die GKV beruht auf dem Prinzip der Solidargemeinschaft. In der Praxis bedeutet das, dass jeder Versicherte Anspruch auf sämtliche Leistungen hat, unabhängig vom Alter, von der Beitragshöhe und vom Einkommen. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung können Familienangehörige bei den gesetzlichen Kassen kostenlos mitversichert werden.

Wer kann der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten?

Eine gesetzliche Krankenversicherung müssen alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer abschließen, deren Jahreseinkommen unterhalb der Bemessungsgrenze von 56.250 Euro brutto liegt. Ehepartner oder Lebensgefährten mit geringem oder keinem eigenen Einkommen sowie Kinder können kostenfrei mitversichert werden. In diesem Punkt unterscheidet sich die GKV von der privaten Krankenversicherung, wo diese Option nicht zur Verfügung steht. Im Rahmen dieser Familienversicherung genießen alle mitversicherten Personen vollständigen Versicherungsschutz. Für Kinder gilt diese Regelung maximal bis zum 25. Lebensjahr, sofern sich der Nachwuchs bis zu diesem Zeitpunkt in der Ausbildung befindet. Selbstständige und Freiberufler können freiwillig der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten oder sich für die PKV entscheiden. Die gesetzlichen Krankenkassen erwarten von ihren Mitgliedern eine gesundheitsbewusste Lebensführung und eine aktive Mitwirkung an der Behandlung von Krankheiten.

Leistungen der GKV

Im Gegensatz zu den privaten Krankenkassen sind die Leistungen bei der GKV weitestgehend gesetzlich geregelt. Der Staat legt unter anderem die Regelleistungen fest, die für alle Anbieter verbindlich sind. Der Fokus liegt dabei auf Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Explizit wird im Sozialgesetzbuch darauf hingewiesen, dass die Leistungen ausreichend sein müssen und das erforderliche Maß an Notwendigkeit nicht überschreiten sollen. Neben den Regelleistungen kann  jede gesetzliche Krankenkasse individuelle Zusatzleistungen anbieten, die alle Versicherungsnehmer in Anspruch nehmen können. Das können beispielsweise die Kostenübernahme für Heilbehandlungen und Homöopathie, Zuschüsse zur professionellen Zahnreinigung oder die anteilige Kostenerstattung für Sehhilfen wie Kontaktlinsen sein. Nicht im Leistungskatalog enthalten sind privatärztliche Behandlungen und es besteht in keinem Tarif ein Anspruch auf eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus.

Beitragsstruktur bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Anders als bei der privaten Krankenversicherung handeln die Versicherten bei der GKV die Beiträge nicht individuell aus. Für die Beitragsermittlung wird das Bruttoeinkommen zugrunde gelegt. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14.6 Prozent vom Bruttoeinkommen. Die Hälfte davon zahlt der Arbeitgeber. Seit 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag erheben und zahlreiche Kassen machen von diesen Recht Gebrauch. Rund vier Fünftel aller gesetzlich Versicherten zahlen in der Gegenwart einen Zusatzbeitrag. Die Höhe variiert von Kasse zu Kasse und liegt im Maximum bei rund 1,7 Prozent. Im Gegensatz zum klassischen Beitrag wird der Zusatzbeitrag nicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt. Die Arbeitnehmer tragen die volle Last allein. Durch einen Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung können Versicherungsnehmer dieser finanziellen Zusatzbelastung entgehen. Nachteile entstehen den Versicherten durch diesen Schritt nicht.

Krankenversicherung ohne Arbeit

Die gesetzliche Pflicht zum Abschluss eine Krankenversicherung betrifft jeden Bürger, unabhängig von der Höhe des Einkommens. Bei Beziehern des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) übernimmt die Agentur für Arbeit die Zahlung der Beiträge. Wer kein Einkommen erzielt und nicht als Arbeitssuchender gemeldet ist, fällt in die medizinische Grundversorgung. Voraussetzung dafür ist, dass der Krankenkasse dies mitgeteilt wird. Können die Betroffenen aus finanziellen Gründen keine Beiträge zahlen, werden diese gestundet und als Zahlungsrückstand gewertet. Die gesetzlichen Krankenversicherungen unterstellen in diesem Fall ein fiktives Einkommen, das nach Ansicht der Sachbearbeiter theoretisch erzielt werden könnte. Auf Grundlage dieser Schätzung erfolgt die Ermittlung der Beitragshöhe. Siehe auch Krankenversicherung ohne Arbeit.

Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Sonderform der Risikoabsicherung und kommt bei einer schweren Erkrankung zu Tragen. Ihren Ursprung hat diese Risikovorsorge im angelsächsischen Raum, wo die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt beispielsweise bei einer Krebserkrankung oder bei einem Schlaganfall die vereinbarte Versicherungssumme in einem Betrag aus. Betroffene können den Auszahlungsbetrag zum Ausgleich für Einkommenseinbußen, zum barrierefreien Umbau der Wohnung oder zur Begleichung von Zusatzkosten für die medizinische Behandlung verwenden.

Finanzielle Absicherung über die Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung besitzt eine Vorsorgefunktion und springt mit Leistungen im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung ein. Wer beispielsweise eine Krebsdiagnose erhält, bekommt die Versicherungssumme in voller Höhe ausgezahlt, unabhängig davon, ob die Krankheit mit medizinischen Maßnahmen binnen kurzer Zeit bekämpft werden kann, oder ob sie langfristig zu einer Berufsunfähigkeit bei den Betroffenen führt. Die Verwendung des Geldes ist nicht an bestimmte Auflagen gebunden. Der Betrag kann zur Bezahlung notwendiger medizinischer Maßnahmen, zum Ausgleich von Einkommensverlusten oder zum behindertengerechten Ausbau des eigenen Heims verwendet werden. Streitpunkte bei der Auszahlung gibt es kaum, da die Krankheitsbilder bei einer Dread-Disease-Versicherung genau definiert sind. Unter anderem zahlt die Versicherung bei folgenden Diagnosen:

  • Krebs
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Arthritis

Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind bestimmte Krankheitsbilder bei der Dread-Disease-Versicherung von der Zahlung ausgenommen. Das betrifft unter anderem psychische Erkrankungen wie Burn-out und Erkrankungen der Wirbelsäule, die Auslöser für chronische Rückenbeschwerden sein können.

Auszahlbedingungen bei der Dread-Disease-Versicherung

Nur wenige Anbieter in Deutschland haben eine Dread-Disease-Versicherung im Portfolio. Vor der Vertragsunterzeichnung sollten die Versicherungsnehmer die exakten Auszahlbedingungen studieren, denn es gibt einige Fallstricke. Bei einigen Erkrankungen müssen die Versicherungsnehmer Wartezeiten in Kauf nehmen. Sollte der Versicherungsnehmer eine Krebsdiagnose erhalten, müssen seit dem Abschluss der Dread-Disease-Versicherung mindestens sechs Monate vergangen sein, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Darüber hinaus ist zu beachten, wie die Versicherer Krebs exakt definieren. Bei den meisten Krankheiten gelten zusätzlich Karenzzeiten, die bis zur Auszahlung der Versicherungssumme vergehen müssen. Die Zeiträume reichen von 14 Tagen bis zu einem Monat. Herzinfarktpatienten erhalten beispielsweise nur Geld aus der Dread-Disease-Versicherung, wenn sie diese Zeiträume überleben. Bei anderen Erkrankungen gelten noch längere Karenzzeiten. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt unter anderem bei einem Schlaganfall erst, wenn die Schwere der Erkrankung nach einem gewissen Zeitraum erkennbar wird.

Hohe Prämien für die Risikoabsicherung

Die Höhe der Prämie für eine Dread-Disease-Versicherung ist maßgeblich abhängig von der Höhe der Versicherungssumme sowie vom Alter und vom Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Einige Anbieter haben nur fondsgebundene Versicherungen im Portfolio. Bei diesen Verträgen muss mit einer Änderung der Prämienhöhe in Abhängigkeit von der Wertentwicklung des Investmentfonds gerechnet werden. Steigende Beiträge sind bei einer Abwärtsentwicklung am Aktienmarkt die Folge. Die Risikoabsicherung über eine Dread-Disease-Versicherung dauert in der Praxis mehrere Jahrzehnte. Für eine Deckungssumme von 250.000 Euro werden für einen 30-jährigen Versicherungsnehmer zwischen 100 und 160 Euro monatlich fällig. Damit liegen die Prämien für die Dread-Disease-Versicherung teilweise deutlich über denen einer traditionellen Berufsunfähigkeitsversicherung.

Arbeiten im Ausland

In einer Zeit zunehmender Globalisierung nimmt die Bedeutung von Auslandsjobs kontinuierlich zu. Alljährlich nehmen mehr als 100.000 Deutsche eine bezahlte Tätigkeit im Ausland auf, wobei das höchste Aufkommen innerhalb der EU liegt. Auslandserfahrungen im Beruf sind ein positiver Baustein im Lebenslauf und verbessern die Karrierechancen im Inland. Unabhängig davon, ob Sie aus eigenem Antrieb einen Job im Ausland suchen oder von einem Unternehmen entsandt werden, einige Punkte müssen Sie zwingend beachten, wenn Sie im Ausland ein Einkommen erzielen.

Einkommen im Ausland mit Wohnsitz in Deutschland

Wer eine bezahlte Tätigkeit im Ausland annimmt, steht häufig vor der Frage, ob auch der Wohnsitz ins Ausland verlegt werden soll. Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die Besteuerung, auf den Gesundheitsschutz und die Sozialversicherung. Grundsätzlich gilt: Wer nur für einen begrenzten Zeitraum im Ausland arbeitet und dort ein Einkommen erzielt, sollte den Wohnsitz in Deutschland nicht aufgeben. Diese Regelung besitzt dann Gültigkeit, wenn die Auslandstätigkeit sechs Monate nicht überschreitet. In diesem Fall müssen Sie die Steuern auf das Einkommen weiter in Deutschland bezahlen. Sollten Sie Ihren Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegen, müssen Sie das gesamte Einkommen an diesem Ort versteuern. Generell sind Sie in Deutschland steuerpflichtig, wenn Sie sich weniger als 183 Tage pro Jahr im Ausland aufhalten. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung hat Deutschland mit vielen Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen.

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Internationales_Steuerrecht/Staatenbezogene_Informationen/doppelbesteuerungsabkommen.html

Doppelbesteuerungsabkommen bei Auslandstätigkeit

Das Doppelbesteuerungsabkommen soll verhindern, dass ein Arbeitnehmer für eine im Ausland ausgeübte Tätigkeit doppelt besteuert wird. In der Praxis zahlen Sie in dem Land die Einkommenssteuer, in dem Sie das Einkommen beziehen. Die Arbeit bleibt in Deutschland steuerfrei. Das gilt auch für den Fall, dass sich der Familienwohnsitz weiter in Deutschland befindet. Grundvoraussetzung ist, dass Sie länger als 183 Tage im Jahr einer Auslandstätigkeit nachgehen und in dem betreffenden Land Ihren Wohnsitz haben. Um der Doppelbesteuerung zu entgehen, müssen Sie eine Freistellung von der deutschen Lohnsteuer beantragen. Diese sogenannte Freistellungsbescheinigung wird maximal für einen Zeitraum von drei Jahren ausgestellt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen 

Arbeiten in einem EU-Land

Das Freizügigkeitsabkommen innerhalb der Europäischen Union ermöglicht es jedem EU-Bürger, in einem anderen EU-Land eine bezahlte Tätigkeit anzunehmen. Die Suche nach Arbeit ist mit keinen Auflagen verbunden. Die Freizügigkeitsregelung gilt grundsätzlich auch für alle Länder des Europäischen Wirtschaftsraumes, die nicht Mitglied in der EU sind wie Island, Norwegen oder Liechtenstein. Folgende Arbeitnehmer können die Freizügigkeit in Anspruch nehmen: 

  • EU-Bürger, die zur Arbeitssuche in das europäische Ausland ziehen
  • EU-Bürger, die nach Beendigung der Auslandstätigkeit in ihr Heimatland zurückkehren
  • Familienangehörige der betroffenen Personen
  • Selbstständige, Rentner und Studenten bei leicht abweichenden Regeln

 

Bei der Jobsuche im Ausland bietet die Zentrale Auslandsvermittlung- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Beratung an. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter bei der Vermittlung von Jobs behilflich und halten Informationen zum Arbeiten im Ausland bereit.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/service/Ueberuns/WeitereDienststellen/ZentraleAuslandsundFachvermittlung/Arbeit/ArbeitenimAusland/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI525216

Einkommen aus Nicht-EU-Ländern

Hinsichtlich der Besteuerung gelten für Auslandstätigkeiten in Nicht-EU-Ländern die gleichen Bestimmungen wie für die Arbeitsaufnahme innerhalb der EU. Allerdings benötigen Sie in der Regel neben der Aufenthaltsgenehmigung auch eine Arbeitserlaubnis der zuständigen Behörden. In Abhängigkeit vom jeweiligen Land wird die Arbeitsgenehmigung für einen befristeten Zeitraum ausgestellt und muss nach Ablauf verlängert werden. Sollten Sie sich länger als 183 Tage pro Jahr aus beruflichen Gründen im Nicht-EU-Ausland aufhalten, erfolgt die Besteuerung im jeweiligen Land. Sollte mit diesem Staat ein Doppelbesteuerungsabkommen bestehen, sind Sie in Deutschland von der Einkommenssteuer befreit.

Arbeit im Ausland: Krankenversicherung

Eine Erkrankung im Ausland ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wenn Sie Ihr Einkommen im Ausland versteuern und in das dortige Sozialversicherungssystem einzahlen, genießen Sie dort Versicherungsschutz. Allerdings können die Leistungen teilweise erheblich von deutschen Standards abweichen und nur eine Grundversorgung einschließen. Die Mehrzahl aller im Ausland Beschäftigten entscheidet sich aus diesem Grund für eine Auslandskrankenversicherung. Die meisten Versicherer bieten Policen mit einer Gültigkeit von einem Jahr an, die sich bei nicht erfolgter Kündigung jeweils um ein weiteres Jahr verlängern. Besonderes Augenmerk muss vor dem Abschluss auf eventuelle Ausschlussklauseln gelegt werden.

https://versicherungabschliessen.de/tag/auslandskrankenversicherung-rueckwirkend-abschliessen

Arbeiten im Ausland: Sozialversicherung

Für jeden Arbeitnehmer ist nur ein Sozialversicherungssystem zuständig. In Deutschland werden unter dem Begriff Sozialversicherung Absicherungen für die Rente, bei Krankheit oder Invalidität und Arbeitslosigkeit zusammengefasst. Ob die ausländische Sozialversicherung für Sie zuständig ist, hängt davon ab, ob Sie Ihr Einkommen in Deutschland oder im Ausland versteuern. Innerhalb der EU gelten Regelungen, die verhindern, dass Sie Ihre Ansprüche aus der Rentenkasse verlieren, wenn Sie für einen befristeten Zeitraum einer Auslandstätigkeit nachgehen. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie im Portal EURES der Europäischen Kommission. Generell ist es möglich, dass Sie nach dem Erreichen des Rentenalters von verschiedenen Staaten eine Rente erhalten. Die Höhe der gesetzlichen Zahlungen richtet sich nach den eingezahlten Beiträgen. In einigen EU-Ländern gibt es Mindestversicherungszeiten, die eingehalten werden müssen, um Rentenansprüche zu erwerben.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/04_Mitten_im_Leben/02_Wichtig_zu_wissen/04_Arbeiten_Leben_im_Ausland/Arbeiten_Leben_im_Ausland_node.html

 

Mindestbeitrag für die Krankenkasse

Jeder Bundesbürger ist gesetzlich zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet. Es gibt einen Mindestbeitrag für die Krankenkasse. Arbeiter und Angestellte, deren Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet, müssen sich bei der GKV versichern. Selbstständige und Freiberufler können sich privat versichern, wenn das monatliche Einkommen über 450 Euro liegt, oder freiwillig einer Gesetzlichen Krankenkasse beitreten. Einen Mindestbeitrag verlangen ausschließlich die Gesetzlichen Krankenkassen, da die Beitragshöhe einkommensabhängig ist. Bei der Privaten Krankenversicherung werden keine Mindestbeiträge erhoben. Auf die Höhe der monatlichen Versicherungsprämie nehmen die Versicherten selbst Einfluss durch die Auswahl oder den Verzicht auf bestimmte Leistungen.

Mindestbeitrag für Selbstständige bei der Gesetzlichen Krankenkasse

Selbstständige und Freiberufler können sich freiwillig gesetzlich versichern. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Einkommen jedes Versicherten. Aktuell liegt der Beitragssatz bei 14 %. Bei einer Versicherung inklusive Anspruch auf die Zahlung von Krankengeld ab der 7. Woche liegt der Satz bei 14,6 %. Neu ab 2015 ist die Tatsache, dass jede GKV einen Zusatzbeitragssatz nach eigenem Ermessen erheben darf. Hinzu kommt ein Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung, der für Selbstständige derzeit bei 2,35 % liegt. Für hauptberuflich Selbstständige gibt es bei der Gesetzlichen Krankenkasse einen monatlichen Mindestbeitrag, der von Kasse zu Kasse variiert. In der Regel liegt der Betrag zwischen 300-330 Euro im Monat. Als Berechnungsgrundlage dient ein fiktives Einkommen, von dem die GKV ausgeht. Sonderregelungen gelten bei einigen Krankenkassen für Gründer und bei sozialen Härtefällen. In diesem Fall reduziert sich der Mindestbeitrag um bis zu 100 Euro. Zur Berechnung des Kassenbeitrages müssen Selbstständige und Freiberufler den letzten Einkommenssteuerbescheid der zuständigen Finanzbehörde vorlegen.

Für wen kommt die freiwillige GKV infrage?

Grundsätzlich muss niemand die Gesetzliche Krankenversicherung verlassen. Selbst Freiberufler mit einem hohen Einkommen können freiwillig der GKV beitreten. Folgende Personengruppen können sich freiwillig gesetzlich versichern, wenn sie bereits Mitglied bei der GKV waren:

  • Arbeitnehmer, deren Jahresbruttoeinkommen oberhalb von 56.250 Euro liegt
  • Beamte
  • Selbstständige und Freiberufler in hauptberuflicher Tätigkeit
  • Studenten, die aus der Studentischen Krankenversicherung ausscheiden
  • Rentner, die die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Krankenversicherung für Rentner nicht erfüllen
  • Kinder, die nicht über die Familienversicherung versichert sind
  • Personen, deren Mitgliedschaft in der kostenlosen Familienversicherung erlischt

Mindestbeitrag Krankenkasse ohne Einkommen

Personen, die kein eigenes Einkommen erzielen, sind ebenfalls verpflichtet, einer Gesetzlichen oder Privaten Krankenkasse beizutreten. Wer staatliche Leistungen im Form von ALG II (Hartz 4) erhält, muss für die Beiträge nicht selbst aufkommen. In diesem Fall übernimmt die Agentur für Arbeit die Zahlung der monatlichen Prämie. Personen, die keiner selbstständigen oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, sind dennoch verpflichtet, einer Krankenkasse beizutreten. Können die Betroffenen kein Einkommen nachweisen, unterstellen die Kassen ein fiktives Einkommen, das als Berechnungsgrundlage herangezogen wird. Dieser Wert wird jährlich angepasst und liegt derzeit bei rund 950 Euro. Daraus ergibt sich ein monatlicher Mindestbeitrag in einer Höhe zwischen 135 und 150 Euro. Der Beitrag für die Pflegeversicherung kommt noch hinzu.

Mindestbeitrag für Studenten

Studenten gehören zu einer Berufsgruppe, die in der Regel kein eigenes Einkommen erzielt. Sofern die Studierenden nicht über die Familienversicherung der Eltern versichert sind, können sie zwischen der GKV, der PKV und der Studentischen Krankenversicherung wählen. Die Studentische Krankenversicherung kommt nur für Studenten infrage, die das 25. Lebensjahr vollendet haben oder ein regelmäßiges Einkommen durch Nebenjobs erzielen. Der monatliche Mindestbeitrag liegt derzeit inklusive Pflegeversicherung bei rund 80 Euro. In der Gesetzlichen Krankenversicherung werden Studenten wie Versicherte ohne eigenes Einkommen behandelt. Sie müssen einen Mindestbeitrag in Höhe von 135-150 Euro entrichten. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt auch in diesem Fall bei rund 950 Euro. Ein Abschlag wird für eine Übergangsphase von sechs Monaten gewährt, falls ein Wechsel von der Studentischen Krankenversicherung zur GKV erfolgt ist.

AXA Versicherungen

Die AXA S.A. Ist ein global operierender Versicherungskonzern mit Stammsitz in Frankreich. Die im Jahr 1994 gegründete deutsche Tochtergesellschaft firmiert unter dem Namen Axa-Konzern AG. Die AXA bietet Versicherungen für Privat- und Geschäftskunden an. Als weltweit agierendes Unternehmen deckt der Versicherungskonzern das gesamte Spektrum an Versicherungsleistungen ab. Schwerpunkte des internationalen Geschäfts liegen in Westeuropa, in den USA und Kanada sowie im ostasiatischen Raum.

Geschäftstätigkeit der AXA

Die AXA bietet Produkte zur Vorsorge und Versicherung für den privaten und den Geschäftsbereich an. Das breite gefächerte Produktportfolio wird deutschlandweit von rund 8 Millionen Kunden genutzt. Neben klassischen Sachversicherungen wie Hausrat-, Kfz- und Gebäudeversicherungen ist das Vorsorgegeschäft ein wichtiges Standbein des Unternehmens. In diesem Segment bietet AXA Lebens- und Rentenversicherungen, Produkte zur betrieblichen Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherungen an. Geschäftskunden profitieren von einem Rundumschutz, der die unterschiedlichsten Geschäftsfelder abdeckt. Die Bandbreite an Versicherungsprodukten reicht von Haftpflicht- und Rechtsschutzprodukten über Sach- und Ertragsausfallversicherungen bis hin zu Komplettlösungen für einzelne Branchen.

Die größten Geschäftsfelder des AXA Konzerns

Rund 37,5 % des gesamten Beitragsaufkommens generiert der AXA Konzern über das Vorsorgegeschäft. Im Bereich Altersvorsorge tragen Produkte der staatlich geförderten Riester-Rente, der privaten Rentenversicherung und der betrieblichen Altersvorsorge maßgeblichen Anteil am Umsatz. Hinter dem Geschäft mit der Altersvorsorge liegt der Bereich der Unfall- und Sachversicherungen auf dem zweiten Rang bei der AXA. Rund 36 % des Beitragsaufkommens stammt aus diesem Segment. Enthalten sind neben der klassischen Unfallversicherung die Kfz-Versicherung, die private Haftpflichtversicherung, die Hausrat- und Gebäudeversicherung sowie die private Rechtsschutzversicherung.

Versicherungen im Bereich Gesundheit

Ein umfangreiches Portfolio mit Versicherungen rund um das Thema Gesundheit ergänzt das Produktportfolio des AXA Konzerns. Aus diesem Bereich stammen rund 27 % der Beitragseinnahmen. Im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherung werden folgende Produkte angeboten:

  • private Krankenvollversicherung
  • Zahnzusatzversicherung
  • stationäre Zusatzversicherung
  • ambulante Zusatzversicherung
  • Pflegezusatzversicherung
  • Auslandskrankenversicherung

Das Angebot im Gesundheitsbereich richtet sich sowohl an Selbstständige und Freiberufler als auch an Angestellte, Arbeiter und Beamte. Während bestimmte Berufsgruppen auf die private Krankenvollversicherung zurückgreifen, bilden die zahlreichen Krankenzusatzversicherungen eine wirkungsvolle Ergänzung zum Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinaus werden maßgeschneiderte Lösungen für Kinder angeboten, die für den Nachwuchs zur Absicherung bei Krankheit und Unfall dienen.

ARAG Versicherungen

Die ARAG ist das größte deutsche Versicherungsunternehmen, das sich komplett in Familienbesitz befindet. Die Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG wurde im Jahr 1935 gegründet und betreut rund 6 Millionen Versicherungspolicen. Die ARAG gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Rechtsschutzversicherungen und deckt mit ihren Angeboten das gesamte Spektrum an Versicherungen für den privaten und gewerblichen Bereich ab.

Geschäftsfelder der ARAG

Die ARAG operiert als internationaler Anbieter von Versicherungen auf verschiedenen Geschäftsfeldern. Kernstück des Versicherungskonzerns ist die Rechtsschutzversicherung, die in zwölf europäischen Ländern und in den USA angeboten wird. Folgende Versicherungsgesellschaften sind unter dem Dach der ARAG vereinigt:

  • ARAG SE
  • ARAG Allgemeine Versicherungs-AG
  • ARAG Krankenversicherungs-AG
  • ARAG Lebensversicherungs-AG

Jede Sparte deckt einen bestimmten Teilbereich im privaten und gewerblichen Bereich ab. Firmensitz des Unternehmens ist die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf. Führungsgesellschaft ist die ARAG SE, die das internationale Geschäft mit Rechtsschutzversicherungen leitet.

ARAG Allgemeine Krankenversicherungs-AG

Unter dem Dach der ARAG Allgemeine Krankenversicherungs-AG werden die Gesundheitsversicherungen des Unternehmens zusammengefasst. Zum Portofolio gehören die private Krankenvollversicherung, die Pflege-Pflichtversicherung, die Auslandskrankenversicherung sowie diverse private Krankenzusatzversicherungen. Letztere werden vornehmlich von gesetzlich Versicherten in Anspruch genommen, die sich mit diesen Policen gegen bestimmte gesundheitliche Risiken absichern.

ARAG Lebensversicherungs-AG

Die ARAG Lebensversicherungs-AG bietet vornehmlich Altersvorsorgeprodukte wie die private Rentenversicherung, die Sterbegeldversicherung und verschiedene Formen der staatlich geförderten Riester-Rente an. Wer als Selbstständiger eine private Altersvorsorge abschließen will, kann auf die Rürup-Rente der ARAG zurückgreifen. Das staatlich geförderte Vorsorgemodell garantiert eine lebenslange Rente und ist in der Ansparzeit weitestgehend pfändungs- und insolvenzsicher. Darüber hinaus gehören Kapitallebensversicherungen und Risikolebensversicherungen zum Portfolio. Abgerundet wird das Angebot durch die Berufsunfähigkeitsversicherung und verschiedene Produkte zur betrieblichen Altersvorsorge.

ARAG Allgemeine Versicherungs-AG

Die ARAG Allgemeine Versicherungs-AG deckt das gesamte Spektrum an Versicherungsschutz ab, das von den anderen Teilbereichen nicht bedient wird. Im privaten Bereich gehören unter anderem die private Haftpflicht-, die Hausrat- und die Unfallversicherung zum Spektrum. Zu den gewerblichen Versicherungen zählen die Gewerbehaftpflicht, die Geschäftsversicherung und die gewerbliche Rechtsschutzversicherung. Komplettiert wird das Angebot durch verschiedene Schutzbriefe wie den Unfall-Schutzbrief und den Haus- und Wohnungsschutzbrief. Mehrfach wurden verschiedene Versicherungen der ARAG in der Vergangenheit mit dem TÜV-Siegel „Sehr gut“ ausgezeichnet.

http://www.arag.de/

Barmenia Versicherungen

Die Barmenia Versicherungsgruppe gehört zu den größten Versicherern in Deutschland und bietet Versicherungen in sämtlichen Sparten an. Das Unternehmen wurde im Jahr 1904 gegründet und hat seinen Sitz in Wuppertal. Der Name des Versicherers leitet sich vom Wuppertaler Stadtteil Barmen ab. Das umfangreiche Portfolio der Barmenia schließt Produkte aus den Bereichen Krankenversicherung, Altersvorsorge, Sachversicherungen, Unfallschutz und Reise-Versicherungen ein.

Geschäftsfelder der Barmenia Versicherungen

Die Versicherungsgruppe der Barmenia ist traditionell stark im Bereich der Krankenversicherungen. Das größte Unternehmen innerhalb des Verbundes ist die Barmenia Krankenversicherung a.G., die in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit geführt wird. Sämtliche Krankenversicherungen werden unter diesem Dach vertrieben. Das Unternehmen ist folgendermaßen strukturiert:

  • Barmenia Krankenversicherungs a.G. (Versicherungen im Gesundheitsbereich)
  • Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG (Sach-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen)
  • Barmenia Lebensversicherungen a.G. (Lebensversicherungen und Vorsorgeprodukte)
  • Barmenia Beteiligungs-GmbH (Anteilseigner an Unternehmen, Immobilien und Liegenschaften)
  • ADCURI GmbH (Vertrieb von Versicherungsprodukten)

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 3.400 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst und verwaltet rund 1,8 Millionen Policen. Zu den Kunden gehören sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, Beamte, Selbstständige, Freiberufler, Ärzte und Gewerbetreibende.

Krankenversicherungen von der Barmenia

Das Hauptgeschäftsfeld der Barmenia Versicherungsgruppe ist der Vertrieb von privaten Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen. Angeboten werden Krankenvollversicherungen in verschiedenen Tarifgruppen mit frei wählbaren Leistungen. Die angebotenen Krankenzusatzversicherungen dienen dazu, Versorgungslücken zu schließen, die durch die Leistungseinschränkungen der gesetzlichen Krankenkassen entstanden sind. Das Portfolio schließt eine Krankentagegeld- und eine Zahnzusatzversicherung ein. Darüber hinaus bietet die Barmenia Versicherungen für den stationären Aufenthalt im Krankenhaus und für die ambulante Behandlung bei niedergelassenen Ärzten an.

Altersvorsorge und Sachversicherungen

Das breit gefächerte Spektrum an Vorsorgeprodukten reicht von der Risiko- und Kapitallebensversicherung über die private Rentenversicherung bis hin zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Zusätzlich werden Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge angeboten. Im Bereich der Sachversicherungen deckt das Unternehmen die gesamte Bandbreite an Versicherungsleistungen ab. Das Angebotsspektrum reicht von der Kfz-Versicherung über Wohngebäude- und Hausratversicherungen bis hin zur Privathaftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Das umfangreiche Portfolio im Bereich Unfallschutz schließt neben der klassischen Unfallversicherung spezielle Produkte für Kinder, für Familien und für Senioren ein. Die Reiseunfallversicherung bewahrt Sie vor finanziellen Nachteilen, wenn Sie in Ihrem Urlaub oder auf einer Geschäftsreise im Ausland in einen Unfall verwickelt werden.

DFV – Deutsche Familienversicherung

DFV steht als Abkürzung für Deutsche Familienversicherung. Das vergleichsweise junge Unternehmen wurde im Jahr 2006 gegründet und das Kerngeschäft besteht aus dem Vertrieb von Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen. Ergänzt wird das Portfolio um Produkte zur Altersvorsorge und um Lebensversicherungen. Im Jahr 2009 wurde mit den privaten Krankenzusatzversicherungen ein neues Geschäftsfeld erschlossen.

Sachversicherungen von der Deutschen Familienversicherung

Das breite Spektrum an Sachversicherungen bildet das Kerngeschäft der DFV. Angeboten werden die Privathaftpflicht-, die Hausrat- und die Verkehrsrechtsschutzversicherung. Zusätzlich hat das Unternehmen eine Elektronik- und Handyversicherung sowie eine Unfallversicherung im Produktportfolio. Spezielle Produkte für Tierhalter sind die Hundehalterhaftpflicht und die Pferdehaftpflicht. Ein Rundumschutz für die ganze Familie ist die Kombiversicherung 5 plus, die in zwei Leistungsvarianten angeboten wird. Das Paket sichert Familien mit Kindern umfassend gegen die Risiken im Alltag ab und schließt eine Unfall-, Hausrat-, Glas-, Haftpflicht- und eine Verkehrsrechtschutzversicherung ein. Während der Standardtarif eine solide Grundabsicherung bildet, bietet das Leistungspaket Komfort einen erweiterten Schutz für alle Familienmitglieder.

Krankenzusatzversicherungen von der DFV

Mit der Erschließung des Geschäftsfeldes der privaten Krankenzusatzversicherungen bietet die DFV seit 2009 auch Ergänzungsprodukte für gesetzlich Versicherte im Bereich Gesundheit an. Der DFV-Klinikschutz ist eine Krankenhauszusatzversicherung, die verschiedene Zusatzleistungen während eines stationären Aufenthaltes im Krankenhaus enthält. Interessenten können sich mit dieser Zusatzversicherung für ein Einzelzimmer und eine Chefarztbehandlung entscheiden. Im Bereich der Krankenzusatzversicherungen bietet die Deutsche Familienversicherung darüber hinaus eine Auslandsreisekrankenversicherung für Einzelpersonen und Familien sowie das Produkt KombiKranken 3 plus an. Dabei handelt es sich um einen Dreifachschutz, der Zusatzversicherungen in den Bereichen Krankenhausaufenthalt, Zahnersatz und Unfallschutz beinhaltet.

Zahnzusatzversicherungen von der DFV

Im Bereich der privaten Zahnzusatzversicherungen hat die DFV mehrere Produkte im Angebot. Bis zu 100% Kostenerstattung für Zahnimplantate, Zahnersatz und Zahnbehandlungen gibt es beim Abschluss der DFV-Zahnschutz Exklusiv plus. Die Monatsbeiträge sind gestaffelt und richten sich in erster Linie nach dem Alter des Versicherten. Zusätzlich führt das Unternehmen Zahnschutzbriefe für Kinder und Erwachsene im Portfolio. Mit der Zahnersatz Zusatzversicherung senken Patienten ihren Eigenanteil beim Zahnersatz. Der Schutz ist bereits für einen geringen monatlichen Beitrag von 9,99 Euro erhältlich, sofern das 60. Lebensjahr noch nicht überschritten wurde. Danach liegt der Beitragssatz derzeit bei 12,99 Euro im Monat.