Grundeigentümer-Versicherung

Die Gründung der Grundeigentümer-Versicherung erfolgte im Jahr 1891 in Hamburg. Die Geschäftsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit existiert bis heute. Die Hauptversammlung als Kontrollgremium besteht aus gewählten Mitgliedervertretern. Die Kernkompetenz des Versicherers liegt auf dem Gebiet der Immobilienversicherung. In diesem Bereich werden zahlreiche Produkte für Eigenheimbesitzer und Inhaber von Gewerbeimmobilien angeboten.

Versicherungen rund um die Immobilie

Seit mehr als 120 Jahren bietet das Unternehmen Versicherungsschutz rund um die Immobilie. Diese Kernkompetenz wurde in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten sukzessive ausgebaut und um verschiedene Sach- und Unfallversicherungen ergänzt. Im Immobilienbereich bietet die Grundeigentümer-Versicherung neben einer Bauherrenhaftpflicht und einer Bauleistungsversicherung eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht an. Diese Versicherung gehört zu den wichtigsten Absicherungen für Besitzer von unbebauten Grundstücken. Darüber hinaus hat die Grundeigentümer-Versicherung eine Wohngebäudeversicherung im Portfolio, die die Kosten bei Schäden durch Sturm, Hagelschlag, Brand, Rohrbruch, Frost oder Explosion übernimmt. Angeboten werden unterschiedliche Tarife, die wahlweise um einzelne Bausteine wie den Schutz vor Mietausfallschäden oder den Schutz vor Feuerschäden am Rohbau ergänzt werden können.

Haftpflichtversicherungen von der Grundeigentümer-Versicherung

Im Bereich der Haftpflichtversicherungen bietet die Grundeigentümer-Versicherung ein umfangreiches Paket für unterschiedliche Lebensbereiche an. Neben einer Privathaftpflicht mit drei Tarifen gehören eine Tierhalterhaftpflicht und eine Gewässerschadenhaftpflicht zum Portfolio. Letztere schützt vor den finanziellen Folgen, die durch Gewässerverunreinigungen durch ausgelaufene Öltanks entstehen können. Eine spezielle Haftpflichtversicherung für Senioren ist die Privathaftpflicht 60 Plus, die mit einer maximalen Deckungssumme in Höhe von 15 Millionen Euro angeboten wird. Ein Zusatzpaket bezieht sich auf die Hundehalterhaftpflicht, die vor Schadensersatzforderungen schützt, falls durch das Einwirken des Vierbeiners Personen zu Schaden kommen oder Gegenstände beschädigt werden.

Unfallversicherung in drei Tarifen

Bei der Unfallversicherung stehen den Kunden der Grundeigentümer-Versicherung drei Tarife zur Auswahl. Die Grundabsicherung wird über den Tarif Pro Domo Basis gewährleistet. Ein erweitertes Leistungspaket bietet der Tarif Pro Domo Komfort. Im Unterschied zur Grundabsicherung werden in diesem Tarif höhere Zahlungen nach einem Unfall fällig und es gelten längere Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen. Eine umfangreiche Rundum-Absicherung bietet der Tarif Pro Domo Premium. In diesem Paket sind unter anderem Nahrungsmittelvergiftungen, Infektionen und Impfschäden mitversichert. Darüber hinaus werden die Kosten für die Inanspruchnahme einer psychologischen Soforthilfe bis zu einer Höhe von 2.500 Euro übernommen.

Direct Line Versicherungen

Direct Line Versicherungen war Deutschlands größter Direktversicherer und gehört seit Mai 2015 zur spanischen Versicherungsgruppe Mapfre. Der Name geht auf die gleichnamige britische Versicherung zurück, die im Jahr 1985 gegründet wurde. Der Unternehmenssitz befindet sich am südlichen Rand von Berlin im brandenburgischen Teltow. Bekannt wurde Direct Line durch das Symbol eines roten Telefons, das in Werbespots wirkungsvoll in Szene gesetzt wird.

Produktportfolio der Direct Line

Direct Line positioniert sich als günstiger Direktversicherer im hart umkämpften Markt der Kfz-Versicherungen. In Deutschland ging das Unternehmen im Jahr 2002 an den Start und verzeichnet seither konstante Umsatzzuwächse. Folgende Versicherungen bietet Direct Line an:

  • Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Kfz-Teil- und Vollkaskoversicherung
  • Motorradversicherung
  • Verkehrsrechtsschutzversicherung
  • private Rechtsschutzversicherung
  • Privathaftpflichtversicherung

Der Vertrieb der Versicherungen erfolgt sowohl telefonisch als auch über das Internet. Darüber hinaus wurde ab 2004 konsequent der B2B Vertriebskanal über Vertriebskooperationen aufgebaut. Strategische Partnerschaften wurden mit dem Automobilsektor und mit freien Versicherungsmaklern eingegangen. Darüber hinaus existieren Kooperationen mit ausgewählten Partnern aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft.

Kfz-Versicherungen von Direct Line

Im hart umkämpften Markt der Kfz-Versicherungen erzielt Direct Line stetig wachsende Zuwächse. Das Unternehmen war der erste Direktversicherer in Deutschland, der einen Zweitwagentarif einführte. Bei diesem Geschäftsmodell wird der Zweitwagen in die gleiche Schadensfreiheitsklasse wie der Erstwagen eingestuft. Das gilt auch dann, wenn der Erstwagen nicht bei Direct Line versichert ist. Das Angebot an Kfz-Versicherungen schließt die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Teilkasko und die Vollkasko ein. Eine Sonderform bildet der Tarif Vollkasko SPAR, der als Ergänzung zur Haftpflichtversicherung den vollen Versicherungsschutz bei einem Totalschaden einschließt, der durch einen selbst verschuldeten Unfall oder durch Vandalismus entstanden ist. Wie die Kfz-Versicherungen kann auch die Motorradversicherung von Direct Line mit frei wählbaren Leistungen an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen

Im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung bietet Direct Line zwei Tarife an. Für eine solide Grundabsicherung steht der Tarif Privathaftpflicht-Klassik, der eine pauschale Deckungssumme für Personen- und Sachschäden bis zu einer Höhe von 3 Millionen Euro einschließt. Beim Premium-Tarif liegt der Betrag bei 10 Millionen Euro. Letzterer beinhaltet auch eine höhere Deckungssumme bei Vermögensschäden. Im Segment der Rechtsschutzversicherungen haben Kunden von Direct Line die Wahl zwischen einem Verkehrsrechtschutz und einem Kombiprodukt, das Verkehrs-, Privat- und Berufsrechtsschutz einschließt. Mit dem Baustein Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz kann das Paket komplettiert werden.

Haftpflichtversicherung wechseln

Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen. Sie bietet Schutz, wenn durch das Handeln des Versicherungsnehmers Personen zu Schaden kommen oder Sachschäden verursacht werden. Zahlreiche Verbraucher sind in Deutschland im Besitz von Altverträgen, die teilweise seit Jahrzehnten in den Schränken liegen und deren Leistungen nie in Anspruch genommen wurden. Häufig entsprechen die Leistungspakete nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist und im Ernstfall können die Betroffenen mit unkalkulierbaren finanziellen Folgen konfrontiert werden. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Deckungssumme die finanzielle Belastung im Schadensfall nicht in vollem Umfang abdeckt. Ein Wechsel der Haftpflichtversicherung kann sich unter Berücksichtigung dieser Punkte als sinnvoll erweisen.

Wann sollte ein Wechsel erfolgen?

Die Frage, unter welchen Bedingungen ein Wechsel der Haftpflichtversicherung erfolgen sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sollten bestehende Altverträge, die bereits vor Jahren abgeschlossen wurden, einer genauen Prüfung unterzogen werden. Der Versicherungsschutz wurde von den Anbietern in den zurückliegenden Jahren sukzessive erweitert und mittlerweile gehören Leistungen zum Standard, die beispielsweise zur Jahrtausendwende noch nicht Vertragsbestandteil waren. Bei der Sichtung des Altvertrages sollte speziell die Höhe der Versicherungssumme unter die Lupe genommen werden. Oft entspricht die Deckungssumme nicht mehr den Anforderungen der Gegenwart. In der heutigen Zeit übertragen viele Versicherer bei jüngeren Verträgen Erweiterungen des Leistungsspektrums automatisch auf die Haftpflichtversicherung. Bei Altverträgen gilt diese Regelung nicht automatisch. Eine konkrete Nachfrage beim Anbieter schafft in diesem Punkt schnell Klarheit.

Haftpflichtversicherung wechseln: Beachtung der Kündigungsfristen

Haftpflichtversicherung wechselnGenerell kann die Haftpflichtversicherung zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf die Einhaltung der Kündigungsfristen gelegt werden. Erfolgt die Kündigung zu spät, verlängert sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. In der Regel liegt die Kündigungsfrist für eine private Haftpflichtversicherung bei drei Monaten. Konkret bedeutet das: Ein Vertrag mit Versicherungsbeginn am 1. Januar muss spätestens bis zum 30. September des Vorjahres gekündigt werden. Es genügt nicht, das Einschreiben am 30. September aufzugeben. Vielmehr muss die Kündigung dem Anbieter spätestens zu diesem Stichtag vorliegen. Bei Verträgen mit mehrjähriger Laufzeit muss darüber hinaus die Mindestvertragslaufzeit beachtet werden. Sie variiert von Anbieter zu Anbieter.

Vorteile des Versicherungswechsels

Ein Wechsel der privaten Haftpflichtversicherung dient in erster Linie zur Optimierung des Versicherungsschutzes. Niedrigere Beiträge dürfen nicht mit Einschränkungen bezüglich des Leistungspaketes verbunden sein. Grundsätzlich verschaffen Sie sich mit einem umfassenden Online-Vergleich einen Überblick über die Angebote auf dem Markt. Zahlreiche Versicherer bieten heute Haftpflichtversicherungen an, bei denen die Deckungssumme für Sach- und Personenschäden bei 5 Millionen Euro liegt. Die Deckungssumme sollte möglichst hoch gewählt werden, um finanziellen Belastungen im Schadensfall gänzlich aus dem Weg zu gehen. Bei einer Änderung der persönlichen Lebenssituation, etwa bei einer Heirat oder der Geburt von Kindern, sind weitere Anpassungen erforderlich. Bei zahlreichen Versicherungsgesellschaften sind deliktunfähige Kinder, die ein Alter von 7 Jahren nicht überschritten haben, über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert.

Gastronomieversicherung

Für Hotel- und Gastronomiebetriebe gelten aufgrund der zahlreichen Gefahrenherde spezielle Anforderungen bezüglich des Versicherungsschutzes. Verursacht eine heiße Pfanne einen Brand oder stolpert ein Gast über eine Treppenstufe und zieht sich eine Verletzung zu, haftet in der Regel der Betreiber der Einrichtung. Bei einem unzureichenden Versicherungsschutz können sich Schadensersatzforderungen der Geschädigten oder irreparable Schäden am Gebäude zu einem unkalkulierbaren finanziellen Risiko entwickeln. Unter Umständen kann der Schaden sogar zum finanziellen Ruin führen. Eine Gastronomieversicherung gibt es nicht als eine Versicherung. Man soll sich abdecken mit verschiedenen Versicherungen. Spezielle Versicherungen für Hotel und Gastronomie helfen, das Risiko zu minimieren und kommen im Ernstfall für den entstandenen Schaden auf.

Betriebshaftpflicht für Hotel- und Gastronomiebetriebe

Die Betriebshaftpflicht gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Hotel und Gastronomie. Rutscht ein Gast auf einem feuchten Boden aus, kommt es durch eine unzureichende Beleuchtung zu einem Personenschaden oder beschädigt ein umgestürzter Sonnenschirm das Fahrzeug eines Hotelgastes, ist der finanzielle Schaden in seiner ganzen Tragweite kaum überschaubar. Ohne Versicherungsschutz steht der Betreiber des Hotels, der Pension oder des Restaurants allein mit seinem Vermögen für den Schaden ein. Die verbraucherfreundliche Rechtssprechung auf diesem Gebiet erhöht das Risiko für die Besitzer zusätzlich. Ein umfangreicher Versicherungsschutz mit einer hohen Deckungssumme trägt dazu bei, das finanzielle Risiko für die Betreiber der Einrichtung auf ein Minimum zu reduzieren. Im Ernstfall wird der Schaden durch die Versicherung reguliert und für den Besitzer entstehen bis auf die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung keine weiteren Kosten.

Eingeschlossene Leistungen bei der Betriebshaftpflicht

Beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung für das Hotel oder den Restaurantbetrieb sollte genau auf den Leistungsumfang geachtet werden. Große Bedeutung besitzt die Deckungssumme, die in diesem Gewerbebereich nicht unter 3 Millionen Euro liegen sollte. In Hotels und Pensionen sollten alle Vermögensschäden durch hoteltypische Risiken, wie sie etwa durch einen verspäteten Weckruf entstehen, abgedeckt sein. Darüber hinaus ist bei Versicherungen für Hotels und Gastronomiebetriebe darauf zu achten, dass Deckungsleistungen für Wertgegenstände von Gästen im Versicherungsschutz eingeschlossen sind. In einem Restaurant besteht die latente Gefahr, dass Gäste an einer Lebensmittel- oder Salmonellenvergiftung erkranken. In einem solchen Fall kommen auf den Betreiber nicht selten Schadensersatzforderungen zu, die durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt werden.

Gebäudeversicherung im Hotel- und Gaststättenbereich

hotel versicherungIm Hotel- und Gastronomiebereich hat die Gebäudeversicherung eine große Bedeutung. Kommt es durch den unsachgemäßen Gebrauch von Herdplatten oder durch heiße Pfannen oder Töpfe zu einem Brand, kann der finanzielle Schaden unter Umständen existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Die Gebäudeversicherung kommt für Schäden auf, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel und Überschwemmungen verursacht werden. Berücksichtigt werden sollte bei dieser Versicherung für Hotel und Gastronomie, dass Mietausfall und Überspannungsschäden im Leistungsumfang enthalten sind. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch Werbeschilder und Grundstücksbestandteile wie Zäune, Tore und Mauern im Versicherungsschutz eingeschlossen sind.

Versicherungen für Hotel und Gastronomie: Garderobenversicherung

Die Garderobenversicherung ist eine Versicherung, die speziell auf Gewerbebetriebe mit Publikumsverkehr zugeschnitten ist. Der Versicherungsumfang erstreckt sich auf alle Garderobenstücke, die den Betreibern von den Gästen zur Aufbewahrung überlassen wurden. Eingeschlossen sind Mäntel, Jacken, Halstücher, Handtaschen und Schirme sowie ähnliche Bestandteile der Garderobe. Darüber hinaus haftet die Versicherung auch bei einem Verlust oder einer Beschädigung des Tascheninhaltes. Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf den Verlust von Bargeld, Schmuck, Schlüssel und anderen Wertgegenständen, die sich in der Garderobe befinden.

Schutz der Räumlichkeiten und Vorräte: Geschäftsinhaltsversicherung

Die Ausstattung des Gastraumes in einem Restaurant und der Zimmer in einem Hotel ist nicht nur ein Aushängeschild, sondern bildet eine elementare Grundlage zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Gleiches gilt für die Waren und Vorräte in der Restaurant- oder Hotelküche. Bricht in einem Gastraum mit hochwertigen Teakmöbeln durch einen Kurzschluss in einer elektrischen Anlage ein Feuer aus, kann sich der Schaden schnell zu einem sechsstelligen Betrag summieren. Einen umfangreichen Versicherungsschutz bietet vor diesem Hintergrund die Geschäftsinhaltsversicherung. Der Schutz erstreckt sich auf Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Glasbruch entstanden sind. Zusätzlich bieten einige Unternehmen den Schutz gegen Naturgewalten wie Überschwemmungen, Schneelawinen oder Erdrutsche an. Eingeschlossen sind außerdem Schäden, die durch einen Einbruchdiebstahl verursacht werden.

Firmenrechtsschutz für Hotel und Gastronomie

Die Risiken für Hotel- und Restaurantbetreiber, in eine rechtliche Auseinandersetzung verwickelt zu werden, sind hoch. Egal, ob es sich um berechtigte oder unberechtigte Forderungen handelt, ein Rechtsstreit ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Ohne rechtlichen Beistand lassen sich ungerechtfertigte Forderungen kaum abweisen und viele Hoteliers haben bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht. Aus diesem Grund gehört die Firmenrechtsschutzversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Hotel und Gastronomie. Sie übernimmt im Fall einer rechtlichen Auseinandersetzung die Anwalts- und Gerichtskosten und sichert unterschiedliche Risiken ab. Basisbestandteile sind in der Regel der Arbeits-, Steuer- und Strafrechtsschutz. Sofern nicht automatisch enthalten, kann der Leistungsumfang auch auf den Antidiskriminierungs-, Sozial- und Schadensersatzrechtsschutz ausgedehnt werden. Einige Versicherer bieten Sonderformen wie den Forderungs-Rechtsschutz und den Beratungsrechtsschutz bei Insolvenzverfahren an.

Zusatzversicherung für Hotels: Ertragsausfallversicherung

Ist ein Hotel aufgrund eines Wasserschadens oder eines Brandes ganz oder teilweise nicht nutzbar, bedeutet jeder Tag einen Gewinnausfall für den Hotelier. Je nachdem, wie lange sich die Instandsetzungsarbeiten hinziehen, kann der Ertragsausfall existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Dieses Risiko sichern Hotelbesitzer und Pensionsbetreiber mit einer Ertragsausfallversicherung ab. Bei der Auswahl der geeigneten Police ist darauf zu achten, dass Schäden durch eine behördlich angeordnete Betriebsschließung mitversichert sind. Werden beispielsweise bei einem routinemäßigen Hygiene-Check durch die zuständigen Behörden Krankheitserreger in der Küche oder im Leitungswasser entdeckt, kann schnell eine Schließung der Einrichtung verfügt werden. Neben dem voraussichtlichen Imageschaden haben die Hotelbetreiber ohne Ertragsausfallversicherung zusätzlich den finanziellen Verlust durch die Schließung zu verkraften.

Weitere Versicherungen für Hotel und Gastronomie

Neben den gewerblichen Versicherungen für Hotel und Gastronomie besitzt die Absicherung persönlicher Risiken für den Betreiber eine große Bedeutung. Wichtig ist die private Altersvorsorge in Form einer Rentenversicherung, da selbstständige Gastronomen und Hoteliers aufgrund fehlender Beitragszahlungen keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben. Die Pflegeversicherung wird in der Regel automatisch mit der Krankenversicherung erhoben. Große Bedeutung besitzt für Restaurant- und Hotelbesitzer die gesetzliche Betriebsunfallversicherung. Sie sichert die Beschäftigten im Fall eines Arbeitsunfalls vor den wirtschaftlichen Folgen ab. Die Versicherung ist vom Gesetzgeber für alle Unternehmen vorgeschrieben, die sozialversicherungspflichtige Angestellte beschäftigen. Abgeschlossen wird die Versicherung durch den Hotelier oder Restaurantbesitzer. Der Arbeitgeber kann dieser Versicherung freiwillig beitreten.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die niedrigen Zinsen für Baukredite nutzen derzeit viele Menschen, um sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Ist das Baudarlehen bewilligt, dauert es meist nicht lange, bis eine Baufirma mit der Errichtung der Immobilie beauftragt wird. Nicht selten ziehen sich die Bauarbeiten über mehrere Monate hin. Die Sicherung der Baustelle ist in diesem Zeitraum enorm wichtig, denn das Unfallrisiko ist während der Bauphase besonders hoch. Die Verkehrssicherungspflicht für die Baustelle hat der Bauherr. Er trägt die Verantwortung, wenn beispielsweise durch ein umstürzendes Baugerüst Autos beschädigt werden oder Personen zu Schaden kommen. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung dringend geboten.

Bauherrenhaftpflichtversicherung: Definition

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung ist per Definition eine Versicherung, die den Bauherren gegen gesetzliche Haftungsansprüche schützt, die aufgrund der Nichteinhaltung der Verkehrssicherungspflichten entstanden sind. Eine Verletzung dieser Vorschriften bezieht sich beispielsweise auf eine mangelnde Beschilderung der Baustelle oder eine unzureichende Beleuchtung. Kommen Personen oder Gegenstände dadurch zu Schaden, haftet der Bauherr mit seinem Privatvermögen, sofern keine Bauherrenhaftpflichtversicherung vorhanden ist. In der Praxis werden die Verkehrssicherungspflichten in der Regel an das Bauunternehmen übertragen. Das entbindet den Bauherren jedoch nicht von seiner Pflicht, die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen. Alternativ kann der Bauherr einen Architekten mit der Überwachung der Einhaltung beauftragen, wenn er diese Aufgabe nicht selbst übernehmen kann oder möchte.

Bauherrenhaftpflichtversicherung vor Baubeginn abschließen

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wird für den Zeitraum der Bauphase abgeschlossen. Meist handelt es sich um einen Zeitraum von zwei Jahren, in Einzelfällen kann die Phase auf bis zu fünf Jahre ausgedehnt werden. Damit der Versicherungsschutz vom ersten Tag an wirksam ist, muss die Bauherrenhaftpflichtversicherung bereits vor dem ersten Spatenstich abgeschlossen werden. Sind sämtliche Bauvorhaben abgeschlossen und das Eigenheim ist bezugsfertig, erlischt die Versicherung. Grundsätzlich wird die Versicherungsprämie in einem Einmalbetrag gezahlt. Die Höhe der Prämie richtet sich in der Regel nach der veranschlagten Bausumme für das Projekt. Wichtig ist die Deckungssumme der Bauherrenhaftpflichtversicherung, denn bei einem Personenschaden können sich die Schadensersatzansprüche der Geschädigten schnell zu Beträgen im siebenstelligen Bereich summieren. Eine Versicherungssumme in einer Höhe von drei Millionen Euro gilt als untere Grenze.

Leistungsumfang der Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung übernimmt die finanzielle Regelung aller berechtigten Forderungen, die sich aus der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht ergeben. Darüber hinaus wehrt die Versicherung unberechtigte Forderungen ab und übernimmt auf diese Weise die Funktion einer Rechtsschutzversicherung. Gelangen die Sachverständigen der Versicherung zu dem Schluss, dass gestellte Schadensersatzansprüche nicht berechtigt sind, wird eine Kostenübernahme abgelehnt. Die Kosten für eine eventuell anstehende gerichtliche Auseinandersetzung trägt die Bauherrenhaftpflichtversicherung unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben neben der Bausumme die kalkulierten Eigenleistungen. Ein umfangreicher Vergleich sollte auf jeden Fall vor einer vorschnellen Vertragsunterzeichnung erfolgen, denn Versicherungsprämien und Leistungen einzelner Anbieter unterscheiden sich zum Teil deutlich voneinander.

Bauherrenhaftpflichtversicherung: Steuerlich absetzbar?

Zahlreiche Haushalte wissen, dass die Beiträge zur privaten Haftpflichtversicherung steuerlich absetzbar sind und reichen eine Kopie der Police alljährlich als Anhang zur Einkommenssteuererklärung an das Finanzamt ein. Wer sich entschließt ein Eigenheim zu bauen und dafür eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließt, fragt sich natürlich, ob diese Versicherung ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden kann. Die Antwort auf diese Frage kann mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Da es sich bei dieser Versicherung um einen Vorsorgeschutz handelt, ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung wie alle anderen Haftpflichtversicherungen steuerlich absetzbar. Anders verhält es sich mit der Wohngebäudeversicherung, die zu den wichtigsten Versicherungen für Immobilienbesitzer gehört. Wer für sein selbst genutztes Wohneigentum eine Wohngebäudeversicherung abschließt, hat keine Möglichkeit, die Beiträge steuerlich abzusetzen. Lediglich bei einer gewerblichen Nutzung der Immobilie bestehen bestimmte Ausnahmeregelungen.

Haftpflichtversicherung abschließen

Grundabsicherung im Privatbereich

Eine private Haftpflichtversicherung gehört zu den elementarsten Formen der Grundabsicherung für Privatpersonen. Wer sich gegen selbst verursachte Schäden absichern will, muss eine Haftpflichtversicherung abschließen. Zum Beispiel bei Asstel: Haftpflichtversicherung mit tägliches Kündigungsrecht und 10% Rabatt nach 2 schadenfreien Jahren.

Haftpflichtversicherung abschliessenIm Ernstfall schützt die Police den Versicherungsnehmer vor finanziellen Nachteilen und kann im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin verhindern. Sie springt immer dann ein, wenn eine Person durch eigenes Verschulden Schaden zugefügt wird oder Gegenstände beschädigt werden. Im Bürgerlichen Gesetzbuch wird geregelt, dass derjenige, der für den Schaden verantwortlich ist, die finanziellen Konsequenzen zu tragen hat. Während die finanzielle Belastung im Fall einer durch Unachtsamkeit zerbrochenen Brille noch überschaubar bleibt, können sich die Kosten bei einem Personenschaden schnell zu einem sechs- oder siebenstelligen Betrag summieren.

Private Haftpflichtversicherung: Leistungsumfang im Schadensfall

Die private Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für Schäden, die der Versicherte anderen Personen versehentlich oder fahrlässig zufügt. Abgedeckt werden sowohl Personenschäden als auch Sach- und Vermögensschäden. Zur Erfüllung der Leistungspflicht muss es sich allerdings immer um fremdes Eigentum handeln. Wer das eigene Smartphone in einem Moment der Unachtsamkeit zu Boden fallen lässt, muss für den entstandenen Schaden selbst aufkommen. Das Spektrum der Schadensfälle, die durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt werden, ist enorm. Wer beispielsweise durch ein unachtsames Überqueren der Straße einen Auffahrunfall verursacht, muss für den Schaden an den Fahrzeugen aufkommen. Ebenso verhält es sich mit einem Wasserschaden in der eigenen Wohnung, der in den Wohnräumen der darunter wohnenden Nachbarn Schäden verursacht.

Haftpflichtversicherung abschließen nach Schaden

Da viele Personen die Ausgaben für eine private Haftpflichtversicherung scheuen, werden sie erst im Schadensfall mit den unangenehmen Konsequenzen dieser vermeintlichen Einsparung konfrontiert. Natürlich stellt sich unter diesen Gegebenheiten die Frage: Kann man eine Haftpflichtversicherung abschließen nach einem Schaden? Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung nach einem entstandenen Schaden ist selbstverständlich nicht möglich. Liegt das Schadensereignis zeitlich vor der Vertragsunterzeichnung, ist die Versicherung nicht zur Regulierung des Schadens verpflichtet. Würden die Unternehmen der Versicherungsbranche diese Praxis anwenden, wären nicht nur sinkende Gewinne, sondern eine baldige Insolvenz die Folge. Der Versicherungsschutz erstreckt sich ausschließlich auf Ereignisse, die zukünftig passieren und zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung nicht vorhersehbar sind.

Haftpflichtversicherung abschließen: Prämie und Deckungssumme

Die Prämie für eine private Haftpflichtversicherung orientiert sich bei den meisten Anbietern an der Deckungssumme. Mit dieser Summe wird der Maximalbetrag angegeben, den das Versicherungsunternehmen im Schadensfall begleicht. Die Deckungssumme darf bei der privaten Haftpflichtversicherung nicht zu niedrig gewählt werden, denn bei einem unbeabsichtigt herbeigeführten Personenschaden kann sich die finanzielle Belastung durch Arbeitsausfall, Invalidität oder dauerhafte Arbeitsunfähigkeit der geschädigten Person auf Kosten in Millionenhöhe addieren. Grundsätzlich werden bei der privaten Haftpflicht verschiedene Tarife unterschieden. Beim Familientarif sind beispielsweise alle im Haushalt lebenden Familienmitglieder mit dem Abschluss eines Vertrages haftpflichtversichert. Eine Privathaftpflichtversicherung ist bereits für wenige Euro im Monat erhältlich. Auf der Suche nach der günstigsten Prämie leisten Vergleichsrechner im Internet eine wertvolle Unterstützung.

Sofort Haftpflichtversicherung abschließen

Versicherungen abschließen

Schutz im Schadensfall

Versicherungen sind ein elementarer Bestandteil des täglichen Lebens. Sie dienen zur Absicherung im Schadensfall und sichern gegen die Risiken im beruflichen Alltag und im Privatleben ab. Zahlreiche Unternehmen der Finanzbranche bieten auf dem deutschen Markt ihre Produkte an und für die Verbraucher ist es oft nicht einfach, herauszufiltern, welche Versicherungen tatsächlich benötigt werden. Eine Versicherungslücke wird häufig erst im Schadensfall erkannt, während gleichzeitig überflüssige Verträge in den heimischen Aktenordnern schlummern. Das bedeutet: Viele Haushalte sind gleichzeitig über- und unterversichert.

Autoversicherung abschließen

Haftpflichtversicherung ist Pflicht für Kfz-Halter

Während die meisten Versicherungen auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden können, sind einige Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben. Dazu gehören die Kfz-Haftpflichtversicherung für ein eigenes Auto und die Hundehalterhaftpflicht in einigen deutschen Bundesländern. Eine Autoversicherung abschließen müssen alle Personen, die ein eigenes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegen. Während der Abschluss einer Teil- oder Vollkasko-Versicherung nur sinnvoll ist, wenn das Fahrzeug einen entsprechend hohen Wert besitzt, ist der Abschluss einer HaftpflicVersicherungen abschliessenhtversicherung vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben. Diese Versicherung bietet Schutz bei einem selbst verursachten Unfall, bei dem andere Verkehrsteilnehmer geschädigt werden. Die Versicherung übernimmt in diesem Fall die Regulierung des Schadens am Fahrzeug des Unfallgegners.

Versicherung telefonisch abschließen

Um eine Versicherung abzuschließen, stehen Ihnen mehrere Optionen offen. Der traditionelle Weg führt über einen Versicherungs- oder Finanzmakler, der Sie bei einem Hausbesuch über die Eigenschaften der Versicherung aufklärt. Viele Haushalte, die Versicherungen abschließen wollen, nutzen in der Gegenwart die Möglichkeit, eine Versicherung online oder telefonisch anzuschließen. Sämtliche Anbieter von Kfz-, Hausrat-, Lebens- oder Unfallversicherungen veröffentlichen auf ihren Webseiten die aktuell gültigen Tarife, was einen umfangreichen Vergleich ermöglicht. In der Regel ist wochentags eine Beratungshotline geschaltet, über die Sie Auskunft bei Fragen oder Unklarheiten erhalten. Gleichzeitig können Sie die gewünschte Versicherung telefonisch abschließen, sofern auf das Ausfüllen verschiedener Formulare verzichtet werden kann. Anschließend erhalten Sie den Versicherungsvertrag zugeschickt, der nach der Unterzeichnung an den Anbieter zurückgesendet werden muss.