Versicherungsleads kaufen

Die Gewinnung von Neukunden spielt in der Versicherungsbranche eine wichtige Rolle. Kaltakquise ist ein mühseliges Unterfangen und nicht jeder potenzielle Kunde empfindet eine unaufgeforderte Ansprache als eine Bereicherung. Anders verhält es sich mit Personen, die bereits Interesse an bestimmten Versicherungsprodukten gezeigt haben und auf eine Beratung Wert legen. Vertreter dieser Zielgruppe können mit den passenden Produkten überzeugt werden und sind eher zur Vertragsunterzeichnung bereit, wenn die Rahmenbedingungen den Vorstellungen entsprechen. Qualitativ hochwertige Kundenkontakte sind für Finanzberater ein wichtiges Kapital. Im Internet bieten einige Finanzplattformen die Möglichkeit an, Versicherungsleads zu kaufen.

Versicherungslead: Hochwertiger Kundenkontakt aus dem Online-Bereich

Der Begriff Lead stammt aus dem Online-Marketing und bezeichnet einen Kundenkontakt. Vorausgegangen ist eine aktive Handlung des Besuchers einer Webseite, bei der persönliche Kontaktdaten preisgegeben wurden. Der Entschluss, persönliche Daten zur Verfügung zu stellen, beruht in der Praxis häufig auf einer erfolgreichen Werbekampagne oder erfolgt, weil der Interessent nähere Informationen zu bestimmten Produkten benötigt. Dabei kann es sich um Waren oder Dienstleistungen handeln.

Der Kontaktaufnahme liegt in der Regel ein konkretes Bedürfnis zugrunde. Im Versicherungsbereich fühlen sich Interessenten entweder unterversorgt oder sie sind auf der Suche nach günstigeren Alternativversicherungen. Hochwertige Leads bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Finanzberatung, da die Interessenten einen konkreten Bedarf haben. Personen, die keinen Handlungsbedarf sehen, an der gegenwärtigen Situation etwas zu ändern, werden auch nach einem professionellen Beratungsgespräch nicht zum Abschluss eines neuen Versicherungsvertrages zu bewegen sein.

Qualitative Unterscheidung von Versicherungsleads

Kundenkontakte im Versicherungsbereich werden generell in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt. Nachdem Interessenten von sich aus den Kontakt hergestellt haben, erfolgt die Sortierung der Leads und eine Überprüfung der Daten auf Korrektheit. Anschließend werden die Kundenkontakte qualifiziert und in folgende Gruppen eingeteilt:

  • Potenzieller Interessent: antwortet auf eine Werbeanzeige oder Marketing-Kampagne und trägt seine Kontaktdaten in ein Online-Formular ein
  • Gesprächsbereiter Interessent: tritt mit einem Anbieter in Kontakt, um nähere Informationen zu Versicherungen zu erhalten
  • interessierter User: bringt sein Interesse an einer bestimmten Versicherung zum Ausdruck und signalisiert die Bereitschaft zum Vertragsabschluss
  • Konkretes Bedürfnis: ein Seitenbesucher hat erkannt, dass die angebotenen Versicherungen seinem Bedürfnis entsprechen und eine Versorgungslücke schließen
  • abschlussbereiter Kunde: basierend auf der Erkenntnis, dass eine Versicherung einen echten Mehrwert darstellt, unterzeichnet er den Vertrag

In der Praxis wird zwischen den Bereichen B2B (Business to Business) und B2C (Business to Consumer) unterschieden, wobei die Qualifizierung der Versicherungsleads leicht abweichen kann.

Versicherungsleads kaufen bei Finanz- und Versicherungsportalen

Stark frequentierte Finanz- und Versicherungsportale verzeichnen wöchentlich eine hohe Anzahl an Kundenanfragen und verfügen damit über unzählige Versicherungsleads. Diese Kundenkontakte werden zum Verkauf angeboten, wobei in der Praxis zwischen zwei Varianten unterschieden wird: Leads auf Bestellung und Leadbörse mit mobiler App. Sofern sich Finanzberater entscheiden, Versicherungsleads auf Bestellung zu kaufen, können die Region, die Sparte und die Anzahl der Kundenkontakte vom Käufer festgelegt werden. Durch die Auswahlkriterien erfolgt eine Eingrenzung des potenziellen Kundenkreises, was eine gezielte Ansprache von Interessenten möglich macht. Die gleichen Eingrenzungen können bei der mobilen Variante vorgenommen werden. Der Unterschied besteht darin, dass eine Sofortbenachrichtigung des Käufers erfolgt, sobald ein neuer Interessent seine Kontaktdaten zur Verfügung gestellt hat. Der Finanzberater kann nun entscheiden, ob der Versicherungslead sofort gekauft wird oder ob ein automatischer Kauf per Gebotsabgabe erfolgen soll.

Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung – sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung

Gesunde und gepflegte Zähne sind Ihre persönliche Visitenkarte. Ein gepflegtes Zahnbild besitzt eine positive Wirkung auf das Umfeld und ist die Grundlage für ein positives Lebensgefühl. Im Laufe eines Lebens ist es unvermeidlich, dass Behandlungen an den Zähnen erforderlich sind. Während eine oberflächliche Karies leicht mit einer Füllung behandelt werden kann, sind bei einer Erkrankung der Zahnwurzel tief greifendere Maßnahmen erforderlich. Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben in den zurückliegenden Jahren die Leistungen für die Zahnbehandlung kontinuierlich zurückgefahren. Eine Zahnzusatzversicherung ist aus diesem Grund eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Versicherungsschutz.

Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung für gesetzlich Versicherte

Die Zahnzusatzversicherung ist eine Form der Krankenversicherung, mit deren Hilfe sich gesetzlich Versicherte gegen die Kosten für Zahnbehandlungen absichern. Welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, ist in den Vorschriften zur Regelversorgung beschrieben. Grundlage für die Übernahme von Behandlungskosten bildet der zahnärztliche Befund. Handelt es sich um eine Füllung, werden von der Krankenkasse beispielsweise nur die Kosten für eine Amalgamfüllung, nicht aber für ein Inlay oder für eine Keramikfüllung übernommen. Gleiches gilt unter anderem für eine professionelle Zahnreinigung. An dieser Leistung beteiligen sich die meisten Kassen lediglich mit einem Sockelbetrag. Die Zahnzusatzversicherung fängt diese Kosten auf und erstattet den Patienten den vollen Betrag für die Behandlung.

Leistungen der Zahnzusatzversicherung

Zahlreiche Zahnbehandlungen sind überaus kostspielig und können das Budget von gesetzlich versicherten Personen stark strapazieren. Muss ein Zahn beispielsweise durch ein Implantat ersetzt werden, können Kosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Die Zahnzusatzversicherung kommt für diese Kosten vollumfänglich auf und ersetzt darüber hinaus die Kosten für Wurzelbehandlungen, das Überkronen von Zähnen und für eine professionelle Zahnreinigung. Zusätzlich übernimmt diese Versicherung komplett oder anteilig die Kosten für Zahnersatz und für Maßnahmen, die vom Kiefernorthopäden ergriffen werden. Allein das Anfertigen und Einsetzen einer Brücke verschlingt in der Regel einen vierstelligen Betrag. Am kostspieligsten ist das Einsetzen eines Zahnimplantats. Für diesen Eingriff kommt die gesetzliche Krankenversicherung nicht auf und bei einer fehlenden Zahnzusatzversicherung tragen die Patienten diesen Kostenblock allein.

Versicherungsprämien und Wartezeiten

Die Höhe der Versicherungsprämie für eine Zahnzusatzversicherung richtet sich nach dem Alter des Antragstellers und dem Zustand des Zahnbildes. Zwar zahlen Versicherungsnehmer in jungen Jahren geringere Beiträge, allerdings werden Leistungen bis zu einem Alter von 40 Jahren nur selten in Anspruch genommen. Ab diesem Alter sollten gesetzlich Versicherte ernsthaft über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nachdenken, wobei der Zustand der Zähne berücksichtigt werden muss. Bei jeder Versicherung müssen Wartezeiten beachtet werden, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Diese liegen bei den meisten Anbietern zwischen drei und acht Monaten. Darüber hinaus werden die Kosten für Zahnbehandlungen in den ersten 3-5 Jahren nur bis zu einer bestimmten Obergrenze übernommen, die von Versicherer zu Versicherer variiert. Eine komplette Gebisssanierung ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Für Zahnzusatzversicherungen mit einem umfangreichen Anfangsschutz werden höhere Beiträge fällig.

Gesundheitsprüfung vor dem Vertragsabschluss

Bevor ein Versicherer einen Antrag auf eine Zahnzusatzversicherung bewilligt, wird mehrheitlich eine Gesundheitsüberprüfung verlangt. Zu diesem Zweck müssen die Antragsteller einen Fragebogen ausfüllen. Zahnprobleme dürfen in diesem Formular keinesfalls verheimlicht oder bagatellisiert werden. Bewusste Falschaussagen zum Zustand der Zähne können zu einer fristlosen Kündigung des Versicherungsvertrages durch den Anbieter führen. Wurden bereits Leistungen in Anspruch genommen, kann der Versicherer die Kosten zurückfordern. Hat der Anbieter Zweifel am Wahrheitsgehalt der Angaben, kann er Erkundigungen bei Zahnarzt einholen und sich über den Zustand der Zähne informieren. In Einzelfällen kann es zu einer Ablehnung des Antrags auf eine Zahnzusatzversicherung durch den Anbieter kommen. Dies ist der Fall, wenn kurzfristig anstehende Behandlungskosten den üblichen Rahmen sprengen.

Altersvorsorge mit der private Rentenversicherung

Einmal im Jahr erhalten Millionen Bundesbürger Post von der Deutschen Rentenversicherung. In dem Schreiben teilt die Behörde den Empfängern die Höhe der bereits erworbenen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenkasse und die voraussichtliche Auszahlung im Rentenalter mit. Bei den meisten Betroffenen macht sich schnell Ernüchterung breit, denn bereits heute steht fest: Die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden nicht ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Private Vorsorge ist in der Gegenwart wichtiger denn je, um die Versorgungslücke zu schließen.

Versorgungslücke im Rentenalter

Zur finanziellen Absicherung im Alter bildet die gesetzliche Rentenversicherung nur eine Säule. Längst ist den meisten Versicherten klar, dass die Zahlungen nicht ausreichen werden, um sorgenfrei den wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Ein Grund dafür liegt in der demografischen Entwicklung in Deutschland. Zur Jahrtausendwende waren noch rund 42 Millionen Menschen erwerbstätig. Demografen gehen davon aus, dass es im Jahr 2050 nur noch rund 30 Millionen sein werden. Eine Steigerung des Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung auf bis zu 24 Prozent schließen die meisten Experten nicht mehr aus. Regierungsbeschlüsse wie die Einführung der Rente mit 63 und die Mütterrente belasten die Rentenkassen zusätzlich und tragen zum Abschmelzen der Überschüsse bei.

Private Altersvorsorge: Rürup Rente für Selbstständige

Ein privates Vorsorgemodell für Selbstständige und Freiberufler ist die Rürup Rente. Sie wurde im Jahr 2005 eingeführt, um Angehörige dieser Berufsgruppen die Gelegenheit zu geben, mit einer privaten Rentenversicherung die Versorgungslücke im Alter zu schließen. Die Rürup Rente wird staatlich bezuschusst und soll Anreize schaffen, ein finanzielles Polster für den Ruhestand anzulegen. Grundlage der Überlegungen war die Meinung, dass jeder Bundesbürger, der der Einkommenssteuerpflicht unterliegt, Anspruch auf eine staatliche Förderung besitzt. Für die Rürup Rente spricht die Steuerersparnis für Selbstständige, da die Beiträge am Jahresende als Sonderausgaben geltend gemacht werden können. Für Alleinstehende liegt die Obergrenze bei 20.000 Euro und für Verheiratete beim doppelten Betrag. In voller Höhe kann der Betrag allerdings erst im Jahr 2025 abgesetzt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt eine stufenweise Anpassung.

Riester-Rente für Arbeiter und Angestellte

Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis profitieren bei der Riester-Rente von staatlichen Zuschüssen. Wenn mindestens vier Prozent des verfügbaren Jahreseinkommens in einen derartigen Rentenvertrag fließen, beteiligt sich der Staat mit einem Zuschuss in Höhe von 154 Euro. Besonders Familien profitieren überdurchschnittlich stark von dieser Form der privaten Rentenversicherung, denn pro Kind erhöht sich der Zuschuss um 300 Euro im Jahr. Die Untergrenze für die Einzahlung in einen Rentenvertrag nach dem Riester-Modell liegt bei 60 Euro. Auf dem Markt gibt es zahlreiche unterschiedliche Riester-Produkte. Vor der Vertragsunterzeichnung sollten sich die Versicherungsnehmer vergewissern, dass das Produkt zertifiziert ist.

Höhere Rente durch die betriebliche Altersvorsorge

Eine Säule der finanziellen Vorsorge für den Ruhestand ist die betriebliche Altersvorsorge. In diesem Fall bezuschusst der Arbeitgeber den Sparplan des Arbeitnehmers. In der Praxis behält der Arbeitgeber einen Teil des Gehalts ein und zahlt den Betrag in ein Sparprodukt ein. Ob es sich dabei um eine klassische Rentenversicherung, einen Bausparvertrag oder einen fondsgebundenen Sparplan handelt, entscheidet der Arbeitnehmer selbst. Für den Arbeitgeber hat die betriebliche Altersvorsorge den Vorteil, dass anteilig keine Sozialabgaben für den monatlichen Sparbetrag gezahlt werden müssen. Darüber hinaus spielt der Sicherheitsaspekt für viele Arbeitnehmer eine große Rolle. Die eingezahlten Beträge aus der betrieblichen Altersvorsorge sind selbst bei einer Insolvenz des Unternehmens sicher und werden mit dem Erreichen des Rentenalters an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.

Rentenversicherung für Geringverdiener und Minijobber

Auch, wer in Teilzeit arbeitet oder als Minijobber seinen Lebensunterhalt verdient, hat Anspruch auf staatliche Zulagen, sofern Einzahlungen in eine private Rentenversicherung erfolgen. Nachteile müssen diese Berufsgruppen auch dann nicht befürchten, wenn ein Teil des monatlichen Gehalts für die betriebliche Altersvorsorge einbehalten wird. Anwartschaften bleiben auch dann erhalten, wenn die Beschäftigten bereits vor dem Erreichen des Rentenalters aus dem Unternehmen ausscheiden. Wer von Minijobs lebt, kann Versicherungsfreiheit in Anspruch nehmen. Sofern sich die Beschäftigten gegen diese Möglichkeit entscheiden, wird die Zeit als Versicherungszeit angerechnet. Diese Regelung trägt dazu bei, die gesetzlich festgelegte Mindestversicherungszeit zu erreichen.

Private Krankenversicherung

Facharztbehandlung ohne Überweisung, Einzelzimmer in der Klinik und ein individuell vereinbarter Leistungskatalog machen die private Krankenversicherung attraktiv. Knapp 9 Millionen Deutsche sind privat krankenversichert. Besonders für gut verdienende Arbeitnehmer ist diese Variante interessant, denn in jungen Jahren sind die Beiträge deutlich niedriger als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Der Grund liegt in der Umlagenfinanzierung der GKV, die auf de Prinzip der Solidargemeinschaft beruht. In der privaten Krankenkasse handelt jeder Versicherte seinen Vertrag individuell aus und entscheidet sich für einen auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Leistungskatalog.

Wer kann sich privat versichern?

Der Zugang zur privaten Krankenversicherung steht nicht allen Personen offen. Einkommensunabhängig können sich folgende Berufsgruppen versichern:

  • Selbstständige
  • Freiberufler
  • Studenten
  • Beamte

Sobald sich Vertreter dieser Berufsgruppen von der Versicherungspflicht befreien lassen, kann der Wechsel in die PKV erfolgen. Darüber hinaus können auch Arbeitnehmer, die sich in einem sozialversicherungspflichtigen Angestelltenverhältnis befinden, in die private Krankenversicherung wechseln. Voraussetzung dafür ist das Überschreiten einer Jahreseinkommensgrenze, die derzeit bei 56.250 Euro brutto liegt. Die Entgeltgrenze wird in unregelmäßigen Abständen angepasst, wobei die durchschnittliche Einkommensentwicklung in Deutschland zugrunde gelegt wird. Personen, die nach einer Anpassung wieder unter die Bemessungsgrenze fallen, sind verpflichtet, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.

Beitragsermittlung bei der privaten Krankenversicherung

Die Höhe der Beiträge hängt bei der privaten Krankenversicherung nicht vom gesetzlich festgelegten Prozentsatz, sondern vom Alter und vom gewählten Leistungsumfang ab. Jeder Versicherungsnehmer handelt mit der Kasse einen individuellen Vertrag aus, in dem die einzelnen Leistungen definiert werden. Darüber hinaus spielt der Gesundheitszustand der Versicherten eine Rolle. In der Regel verlangen die Krankenkassen vor der Aufnahme eine Gesundheitsprüfung. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen kann der Antrag abgelehnt werden oder es wird ein Aufschlag auf die monatliche Versicherungsprämie fällig. Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Grund dafür sind steigende Kosten bei der Gesundheitsversorgung. Um langjährig Versicherten trotzdem akzeptable Beitragssätze bieten zu können, bilden die Krankenkassen Altersrückstellungen. Wer in Erwägung zieht, aus Kostengründen im Alter die Krankenkasse zu wechseln, verliert den Anspruch auf die Rücklagen.

Leistungspakete bei der privaten Krankenversicherung

Der Leistungsumfang bei der PKV ist deutlich größer als bei den gesetzlichen Krankenkassen. Versicherungsnehmer können unter anderem die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie Kostenerstattungen für Sehhilfen, Zahnersatz, homöopathische Heilbehandlungen, physiotherapeutische Maßnahmen und Medikamente im Vertrag verankern lassen. Die meisten Leistungen bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur teilweise. Zusatzleistungen müssen in diesem Fall über Zusatzversicherungen abgedeckt werden. Beitragssenkungen sind bei der privaten Krankenversicherung möglich, wenn bestimmte Wahlleistungen nicht vertraglich fixiert werden. Wer beispielsweise bei einem Krankenhausaufenthalt kein Einzelzimmer benötigt, kann durch einen Verzicht auf diese Leistung Geld sparen. Die Leistungspakete sind nach Tarifen gestaffelt, wobei der Basistarif in der PKV dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen entspricht.

Private Krankenversicherung ohne Selbstbeteiligung

Großen Einfluss auf die Höhe der Beiträge hat die Selbstbeteiligung. Die Versicherungsprämien fallen bei einem Vertrag ohne Selbstbehalt deutlich höher aus, als bei einer privaten Krankenversicherung mit Selbstbeteiligung. Die meisten Krankenkassen lassen den Versicherten frei Wahl bei der Auswahl der Höhe. Freiberufler und Selbstständige, die selten krank sind und die PKV vornehmlich als Risikoschutz betrachten, profitieren mit einer jährlichen Selbstbeteiligung zwischen 300 und 600 Euro von günstigeren Beiträgen. Für Arbeitnehmer lohnt sich die Selbstbeteiligung hingegen kaum. Bei dieser Berufsgruppe beteiligt sich der Arbeitgeber anteilig an den Beiträgen, während der Versicherungsnehmer den Selbstbehalt aus eigener Tasche zahlen muss. Ein Wechsel in einen Tarif mit höherer Selbstbeteiligung ist bei der privaten Krankenversicherung jederzeit möglich. Schwierig wird es, wenn ein Wechsel in einen Tarif mit niedrigerer Selbstbeteiligung angestrebt wird. Unter Umständen wird dann eine erneute Gesundheitsprüfung fällig.

PKV beim Auslandsaufenthalt

Krankenversicherungsschutz ist nicht nur im Inland wichtig. Wer sich im Rahmen einer Urlaubsreise oder aus geschäftlichen Gründen im Ausland aufhält, benötigt ebenfalls Versicherungsschutz. Ob und auf welche Länder sich der Schutz durch die private Krankenkasse erstreckt, erfahren Versicherungsnehmer bei ihrem Anbieter. Häufig gilt der Schutz auch bei einem Auslandsaufenthalt, wenn ein Zeitraum von 30 Tagen nicht überschritten wird. Übernimmt die Kasse keine Leistungen bei einem Auslandsaufenthalt, empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Diese kann nur für den Reisezeitraum oder für ein ganzes Jahr abgeschlossen werden. Die Beiträge halten sich in Grenzen und strapazieren das Haushaltsbudget nicht übermäßig. Bereits für weniger als 20 Euro im Jahr können sich Reisende bei einigen Anbietern gegen Krankheit im Ausland versichern.

Lebensversicherung abschließen

Lebensversicherung – Kapitalbildung und Risikoabsicherung

Die Lebensversicherung gehört in Deutschland zu den populärsten Vorsorgeprodukten. Von den Versicherern werden mit der Kapitallebensversicherung, der Risikolebensversicherung und der fondgebundenen Lebensversicherung verschiedene Formen angeboten, die sich hinsichtlich der strategischen Ausrichtung unterscheiden. Während die Kapitallebensversicherung und die fondgebundene Lebensversicherung vorrangig dem Vermögensaufbau dienen, erfüllt die Risikolebensversicherung eine Funktion als Hinterbliebenenschutz bei einem Ableben des Versicherungsnehmers.

Kapitallebensversicherung – langfristig orientiertes Sparprodukt

Die Kapitallebensversicherung ist die klassische Form der Lebensversicherung. Sie erfüllt eine Doppelfunktion und dient einerseits als langfristig ausgelegtes Sparprodukt und andererseits als Risikoschutz für die Hinterbliebenen, falls der Versicherungsnehmer vor dem Ende der Laufzeit verstirbt. Versicherte zahlen in der Regel für einen Zeitraum von 10-25 Jahren Beiträge ein, die jährlich verzinst werden. Am Ende der Vertragslaufzeit werden die eingezahlten Prämien, die Zinsen und die Überschussbeteiligung im Rahmen einer Einmalzahlung an den Versicherten ausgezahlt. Die Höhe des Zinssatzes wird jährlich neu festgelegt. In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase liegt der Garantiezins für die Lebensversicherung gerade noch bei 1,25 Prozent. Die Zinsen für Lebensversicherungen befinden sich seit Jahren im Sinkflug. Auf dem aktuellen Zinsniveau lohnt sich die Investition in das Sparprodukt kaum noch, zumal die Beiträge in den ersten Jahren vorrangig zur Deckung der Abschlussgebühren und Provisionen verwendet werden. Die erwirtschafteten Überschüsse werden der Gesamtsumme hinzugerechnet und erhöhen den Auszahlbetrag.

Kapitallebensversicherung als Risikovorsorge

Neben der Funktion als Sparanlage dient die Kapitallebensversicherung als Risikovorsorge für den Fall, dass der Versicherungsnehmer frühzeitig zu Tode kommt. In diesem Fall hat der Begünstigte Anspruch auf die Auszahlung der Versicherungssumme. Den Begünstigten legt der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss fest. Spätere Änderungen müssen schriftlich erfolgen. Ein Telefonanruf oder eine E-Mail reichen nicht aus. Diese Schutzfunktion der Lebensversicherung deckt das finanzielle Risiko für die Hinterbliebenen ab. Die Beiträge für die Lebensversicherung setzen sich generell aus drei Teilen zusammen. Der größte Anteil entfällt auf den Sparbetrag, der zum Vermögensaufbau dient. Ein deutlich geringerer Anteil entfällt auf die Risikovorsorge. Der dritte Teil wird für Verwaltungskosten und Gebühren verwendet. Diese Kosten werden in den ersten Jahren der Laufzeit einbehalten.

Risikolebensversicherung – Absicherung für die Hinterbliebenen

Im Gegensatz zu einer Kapitallebensversicherung geht es bei der Risikolebensversicherung nicht um den Vermögensaufbau, sondern um eine finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen, falls der Versicherungsnehmer stirbt. Im Todesfall zahlt die Versicherung an die Begünstigten die vereinbarte Versicherungssumme in voller Höhe aus. Die Beitragshöhe richtet sich nach dem individuellen Risiko und der Höhe der Versicherungssumme. Versicherungsnehmer mit risikobehafteten Hobbys wie Fallschirmspringen oder Rennauto fahren werden stärker zur Kasse gebeten. Gleiches gilt für Personengruppen mit Vorerkrankungen und für Raucher. Ein entsprechender Fragebogen muss wahrheitsgemäß ausgefüllt werden, da die Versicherung ansonsten die Leistung verweigern kann. Je früher die Risikolebensversicherung abgeschlossen wird, desto niedriger sind die Beiträge.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Die fondsgebundene Lebensversicherung besitzt wie die Kapitallebensversicherung eine Doppelfunktion als Sparanlage und Risikoschutz. Der Unterschied liegt in der Verwendung der Beiträge. Bei dieser Lebensversicherung wird ein Teil der eingezahlten Prämie am Aktienmarkt investiert und in Fonds angelegt. Einen Garantiezins gibt es bei diesen Produkten in der Regel nicht. Die Renditechancen sind deutlich höher, als bei der Kapitallebensversicherung, allerdings steigt durch die Form der Anlage auch das Risiko für den Versicherten. Insbesondere, wenn der Auszahlzeitpunkt mit stark sinkenden Börsenkursen zusammenfällt, können Einbußen die Folge sein. Für die Hinterbliebenen herrscht jedoch Sicherheit, da im Todesfall ein feststehender Betrag an die Angehörigen ausgezahlt wird. Falls bis zu diesem Zeitpunkt ein Überschuss erwirtschaftet wurde, kommt auch dieser Anteil zur Auszahlung.

Gesetzliche Krankenversicherung

In Deutschland besteht für alle Bürger eine gesetzlich verankerte Pflicht, eine Krankenversicherung abzuschließen. Unterschieden wird zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Während für einen Wechsel in die PKV bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, jeden Bürger aufzunehmen. Die GKV beruht auf dem Prinzip der Solidargemeinschaft. In der Praxis bedeutet das, dass jeder Versicherte Anspruch auf sämtliche Leistungen hat, unabhängig vom Alter, von der Beitragshöhe und vom Einkommen. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung können Familienangehörige bei den gesetzlichen Kassen kostenlos mitversichert werden.

Wer kann der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten?

Eine gesetzliche Krankenversicherung müssen alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer abschließen, deren Jahreseinkommen unterhalb der Bemessungsgrenze von 56.250 Euro brutto liegt. Ehepartner oder Lebensgefährten mit geringem oder keinem eigenen Einkommen sowie Kinder können kostenfrei mitversichert werden. In diesem Punkt unterscheidet sich die GKV von der privaten Krankenversicherung, wo diese Option nicht zur Verfügung steht. Im Rahmen dieser Familienversicherung genießen alle mitversicherten Personen vollständigen Versicherungsschutz. Für Kinder gilt diese Regelung maximal bis zum 25. Lebensjahr, sofern sich der Nachwuchs bis zu diesem Zeitpunkt in der Ausbildung befindet. Selbstständige und Freiberufler können freiwillig der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten oder sich für die PKV entscheiden. Die gesetzlichen Krankenkassen erwarten von ihren Mitgliedern eine gesundheitsbewusste Lebensführung und eine aktive Mitwirkung an der Behandlung von Krankheiten.

Leistungen der GKV

Im Gegensatz zu den privaten Krankenkassen sind die Leistungen bei der GKV weitestgehend gesetzlich geregelt. Der Staat legt unter anderem die Regelleistungen fest, die für alle Anbieter verbindlich sind. Der Fokus liegt dabei auf Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Explizit wird im Sozialgesetzbuch darauf hingewiesen, dass die Leistungen ausreichend sein müssen und das erforderliche Maß an Notwendigkeit nicht überschreiten sollen. Neben den Regelleistungen kann  jede gesetzliche Krankenkasse individuelle Zusatzleistungen anbieten, die alle Versicherungsnehmer in Anspruch nehmen können. Das können beispielsweise die Kostenübernahme für Heilbehandlungen und Homöopathie, Zuschüsse zur professionellen Zahnreinigung oder die anteilige Kostenerstattung für Sehhilfen wie Kontaktlinsen sein. Nicht im Leistungskatalog enthalten sind privatärztliche Behandlungen und es besteht in keinem Tarif ein Anspruch auf eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus.

Beitragsstruktur bei der gesetzlichen Krankenversicherung

Anders als bei der privaten Krankenversicherung handeln die Versicherten bei der GKV die Beiträge nicht individuell aus. Für die Beitragsermittlung wird das Bruttoeinkommen zugrunde gelegt. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14.6 Prozent vom Bruttoeinkommen. Die Hälfte davon zahlt der Arbeitgeber. Seit 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag erheben und zahlreiche Kassen machen von diesen Recht Gebrauch. Rund vier Fünftel aller gesetzlich Versicherten zahlen in der Gegenwart einen Zusatzbeitrag. Die Höhe variiert von Kasse zu Kasse und liegt im Maximum bei rund 1,7 Prozent. Im Gegensatz zum klassischen Beitrag wird der Zusatzbeitrag nicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt. Die Arbeitnehmer tragen die volle Last allein. Durch einen Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung können Versicherungsnehmer dieser finanziellen Zusatzbelastung entgehen. Nachteile entstehen den Versicherten durch diesen Schritt nicht.

Krankenversicherung ohne Arbeit

Die gesetzliche Pflicht zum Abschluss eine Krankenversicherung betrifft jeden Bürger, unabhängig von der Höhe des Einkommens. Bei Beziehern des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) übernimmt die Agentur für Arbeit die Zahlung der Beiträge. Wer kein Einkommen erzielt und nicht als Arbeitssuchender gemeldet ist, fällt in die medizinische Grundversorgung. Voraussetzung dafür ist, dass der Krankenkasse dies mitgeteilt wird. Können die Betroffenen aus finanziellen Gründen keine Beiträge zahlen, werden diese gestundet und als Zahlungsrückstand gewertet. Die gesetzlichen Krankenversicherungen unterstellen in diesem Fall ein fiktives Einkommen, das nach Ansicht der Sachbearbeiter theoretisch erzielt werden könnte. Auf Grundlage dieser Schätzung erfolgt die Ermittlung der Beitragshöhe. Siehe auch Krankenversicherung ohne Arbeit.

Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Sonderform der Risikoabsicherung und kommt bei einer schweren Erkrankung zu Tragen. Ihren Ursprung hat diese Risikovorsorge im angelsächsischen Raum, wo die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt beispielsweise bei einer Krebserkrankung oder bei einem Schlaganfall die vereinbarte Versicherungssumme in einem Betrag aus. Betroffene können den Auszahlungsbetrag zum Ausgleich für Einkommenseinbußen, zum barrierefreien Umbau der Wohnung oder zur Begleichung von Zusatzkosten für die medizinische Behandlung verwenden.

Finanzielle Absicherung über die Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung besitzt eine Vorsorgefunktion und springt mit Leistungen im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung ein. Wer beispielsweise eine Krebsdiagnose erhält, bekommt die Versicherungssumme in voller Höhe ausgezahlt, unabhängig davon, ob die Krankheit mit medizinischen Maßnahmen binnen kurzer Zeit bekämpft werden kann, oder ob sie langfristig zu einer Berufsunfähigkeit bei den Betroffenen führt. Die Verwendung des Geldes ist nicht an bestimmte Auflagen gebunden. Der Betrag kann zur Bezahlung notwendiger medizinischer Maßnahmen, zum Ausgleich von Einkommensverlusten oder zum behindertengerechten Ausbau des eigenen Heims verwendet werden. Streitpunkte bei der Auszahlung gibt es kaum, da die Krankheitsbilder bei einer Dread-Disease-Versicherung genau definiert sind. Unter anderem zahlt die Versicherung bei folgenden Diagnosen:

  • Krebs
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Arthritis

Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind bestimmte Krankheitsbilder bei der Dread-Disease-Versicherung von der Zahlung ausgenommen. Das betrifft unter anderem psychische Erkrankungen wie Burn-out und Erkrankungen der Wirbelsäule, die Auslöser für chronische Rückenbeschwerden sein können.

Auszahlbedingungen bei der Dread-Disease-Versicherung

Nur wenige Anbieter in Deutschland haben eine Dread-Disease-Versicherung im Portfolio. Vor der Vertragsunterzeichnung sollten die Versicherungsnehmer die exakten Auszahlbedingungen studieren, denn es gibt einige Fallstricke. Bei einigen Erkrankungen müssen die Versicherungsnehmer Wartezeiten in Kauf nehmen. Sollte der Versicherungsnehmer eine Krebsdiagnose erhalten, müssen seit dem Abschluss der Dread-Disease-Versicherung mindestens sechs Monate vergangen sein, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Darüber hinaus ist zu beachten, wie die Versicherer Krebs exakt definieren. Bei den meisten Krankheiten gelten zusätzlich Karenzzeiten, die bis zur Auszahlung der Versicherungssumme vergehen müssen. Die Zeiträume reichen von 14 Tagen bis zu einem Monat. Herzinfarktpatienten erhalten beispielsweise nur Geld aus der Dread-Disease-Versicherung, wenn sie diese Zeiträume überleben. Bei anderen Erkrankungen gelten noch längere Karenzzeiten. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt unter anderem bei einem Schlaganfall erst, wenn die Schwere der Erkrankung nach einem gewissen Zeitraum erkennbar wird.

Hohe Prämien für die Risikoabsicherung

Die Höhe der Prämie für eine Dread-Disease-Versicherung ist maßgeblich abhängig von der Höhe der Versicherungssumme sowie vom Alter und vom Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Einige Anbieter haben nur fondsgebundene Versicherungen im Portfolio. Bei diesen Verträgen muss mit einer Änderung der Prämienhöhe in Abhängigkeit von der Wertentwicklung des Investmentfonds gerechnet werden. Steigende Beiträge sind bei einer Abwärtsentwicklung am Aktienmarkt die Folge. Die Risikoabsicherung über eine Dread-Disease-Versicherung dauert in der Praxis mehrere Jahrzehnte. Für eine Deckungssumme von 250.000 Euro werden für einen 30-jährigen Versicherungsnehmer zwischen 100 und 160 Euro monatlich fällig. Damit liegen die Prämien für die Dread-Disease-Versicherung teilweise deutlich über denen einer traditionellen Berufsunfähigkeitsversicherung.

Rentenschätzer

Rentenschätzer – Rentenberechnung schnell und effizient

Kaum ein anderes Thema sorgt in der Bevölkerung für mehr Gesprächsstoff als die Rente. Der Gesellschaft steht ein demografischer Wandel bevor, denn die Anzahl der Rentner steigt konstant an gegenüber den erwerbstätigen Personen. Den meisten Menschen ist bereits heute klar, dass die Bezüge aus der gesetzlichen Rentenkasse nicht reichen werden, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Immer mehr Leistungsempfänger stehen immer weniger Erwerbstätigen gegenüber. In der Konsequenz steigen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, während Leistungen stagnieren oder zurückgefahren werden.

Rentenermittlung mit dem Rentenschätzer

Mit dem Rentenschätzer berechnen Sie schnell und effizient die zukünftige Rente und ermitteln den finanziellen Bedarf, der zur Schließung der Versorgungslücke benötigt wird. Insbesondere Menschen, die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, können nur Spekulationen über die künftigen Bezüge im Altersruhestand machen. Viele Faktoren spielen bei der Ermittlung der Ansprüche eine Rolle. Bei der Deutschen Rentenversicherung wird ein Punktesystem für die Ermittlung der Rente zugrunde gelegt. Verschiedene Kriterien fließen in die Bewertung ein. Dazu gehören unter anderem die Höhe des Einkommens, die eingezahlten Beträge, Ausbildung, Studienzeiten, Kindererziehungszeiten und Zeiträume, in denen der Versicherte arbeitslos war. Aufgrund der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren im künftigen Arbeitsleben ist es nahezu unmöglich, eine exakte Vorhersage bezüglich der Rentenbezüge zu treffen. Dessen ungeachtet vermittelt der Rentenschätzer nach der Erfassung aller relevanten Daten einen Eindruck von der Höhe der Bezüge beim Erreichen des Rentenalters.

Datenerfassung im Rentenschätzer

Zur Ermittlung der geschätzten Rente nach dem Ende der Erwerbstätigkeit müssen verschiedene Daten erfasst werden. Das Geburtsdatum ist wichtig, da es zur Ermittlung des voraussichtlichen Renteneintrittalters benötigt wird. Das derzeitige Bruttojahreseinkommen dient als Grundlage zur Berechnung der Rentenhöhe. Als Kennzahl wird dabei Durchschnittsverdienst der deutschen Bevölkerung zugrunde gelegt. Der ermittelte Betrag ist nur ein Näherungswert. Allerdings lässt die zukünftige Rente Rückschlüsse zu, ob im Alter eine Versorgungslücke entsteht, die durch den Abschluss einer privaten Rentenversicherung geschlossen werden muss.

Zusatzinformationen durch den Rentenschätzer

Der Rentenschätzer hält neben der Ermittlung der zu erwartenden Altersrente einige Zusatzinformationen bereit. Die Daten bilden die Grundlage für eine individuelle Vorsorgeplanung und ermöglichen eine personenbezogene Risikoeinschätzung. Wer dauerhaft aufgrund eines Unfalls, von psychischen Problemen oder einer schwerwiegenden Erkrankung in seiner Erwerbstätigkeit eingeschränkt ist, kann die Erwerbsminderungsrente mithilfe des Rentenschätzers ermitteln lassen. Darüber hinaus ist es möglich, die Hinterbliebenenrente auszurechnen für den Fall, dass ein Partner frühzeitig aus dem Leben scheidet. Die Analyse ist vollkommen anonym und die persönlichen Daten gelangen nicht in die Hände nbefugter Dritter.