PKV Tarifoptimierung

PKV Tarifoptimierung

Tarifoptimierung in der PKV

Stetig steigende Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind ein Ärgernis für die Versicherten. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Kunden der PKV jährliche Beitragsanpassungen hinnehmen, da sich die Höhe der Versicherungsprämie nicht am erzielten Einkommen orientiert. Da die Beitragserhöhungen nicht mit besseren Leistungen verbunden sind, denken zahlreiche Privatversicherte über eine Tarifoptimierung nach. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich auf diese Weise bares Geld einsparen.

Wenn Sie nicht schon im Notlagentarif, Basistarif oder Standarttarif versichert sind und schon mehr als 5 Jahre privat versichert sind, und mehr als 400 Euro im Monat zahlen lohnt es sich PKV Hilfe zu kontaktieren: Gleiche Leistungen für bis zu 50% weniger Beitrag – ohne Kündigung.

Sonst gibt es auch noch der PKV Vergleichsrechner von CHECK24.

PKV Tarifoptimierung ist jederzeit möglich

Eine Tarifoptimierung in der PKV bringt Ihnen deutliche Vorteile. Grundsätzlich stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder kommen Sie bei einer gleichbleibenden Versicherungsprämie in den Genuss von mehr Leistungen oder Sie zahlen bei gleichem Leistungsumfang weniger Beiträge. Mit einer Tarifoptimierung ist nicht der Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft gemeint, sondern das Hinüberwechseln in einen günstigeren Tarif bei Ihrem bisherigen Anbieter. Auf diese Weise bleiben die Altersrückstellungen in vollem Umfang erhalten und Sie müssen im Alter nicht mit einer finanziellen Mehrbelastung rechnen. Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Tarifoptimierung hat der Gesetzgeber geschaffen. Im Paragrafen 204 des Versicherungsvertragsgesetzes ist festgelegt, dass jeder Privatversicherte das Recht besitzt, in einen günstigeren Tarif innerhalb der Versicherungsgesellschaft zu wechseln, ohne dass dadurch Nachteile entstehen.

Vorteile durch die Tarifoptimierung in der PKV

Der Wechsel in einen anderen Tarif bei Ihrer Versicherungsgesellschaft kann sich in barer Münze auszahlen. Versicherte sparen nicht selten mehrere Hundert Euro im Jahr mit dieser Initiative. Bereits durch das Streichen von überflüssigen Leistungsbausteinen lassen sich beachtliche Einsparungen erzielen. Rentner können beispielsweise problemlos auf die Zahlung eines Krankentagegeldes verzichten, da sie im Ruhestand ohnehin keinen Verdienstausfall befürchten müssen. Auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung kann ein erhebliches Einsparpotenzial bergen.

Tarifoptimierung mit professioneller Unterstützung

Wer den angestrebten Tarifwechsel bei der PKV im Alleingang durchsetzen will, sieht sich oft mit hohen Hürden konfrontiert. Nicht selten versuchen die Versicherer die Tarifoptimierung zu verzögern und ziehen den Prozess unnötigerweise in die Länge. Obwohl die gesetzlichen Grundlagen den Versicherten zweifelsfrei das Recht zu einem Tarifwechsel einräumen, sträuben sich die privaten Krankenkassen häufig, wenn der Kunde sein Anliegen vorbringt. Aus diesem Grund sollten Privatversicherte auf die Hilfe von Experten vertrauen, die sich auf die Tarifoptimierung in der PKV spezialisiert haben. Die Mitarbeiter von PKV Hilfe haben jahrelange Erfahrungen in den Verhandlungen mit den Krankenkassen und machen binnen kürzester Zeit den passenden Tarif für Sie ausfindig.

Leistungsspektrum von PKV Hilfe

PKV Hilfe ist ein Dienstleister der Versicherungsbranche, der unabhängig agiert und sich auf die Tarifoptimierung in der PKV spezialisiert hat. Die Experten bieten eine kostenlose Telefonberatung an, wo Ihnen ein Sachbearbeiter sämtliche Schritte zum Tarifwechsel ausführlich erläutert. Da Bestandskunden über Änderungen im Tarifsystem der Krankenkasse in der Regel nicht informiert werden, entgehen den Versicherten jährlich Hunderttausende Euro. PKV Hilfe erstellt zunächst eine persönliche Expertise, die die individuellen Bedürfnisse des Versicherten berücksichtigt. Im Anschluss kümmern sich die Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens um die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen. Die Kosten für die Inanspruchnahme des Angebots der PKV Hilfe richten sich nach dem Einsparpotenzial. Vergütet wird individuell ein Betrag, der der zehnmonatigen Einsparung durch die Tarifoptimierung entspricht. Die Einsparung ergibt sich aus der Differenz zwischen der alten Versicherungsprämie und dem neuen Monatsbeitrag.

Achtung: PKV Hilfe hilft nur unter einigen Bedingungen: 1. Sie sind nicht schon im Notlagentarif, Basistarif oder Standarttarif versichert sind 2. Sie sind schon mehr als 5 Jahre privat versichert und 3. Sie zahlen jetzt mehr als 400 Euro im Monat. In diesen Fällen können Sie besser gleich zur PKV Vergleichsrechner von CHECK24 gehen.

Krankenversicherung für Studenten

Studenten erzielen während der Studienzeit in der Regel kein eigenes Einkommen. Da für alle Bürger seit dem Jahr 2009 eine Pflicht zur Krankenversicherung besteht, müssen sich auch Studierende mit dieser Thematik auseinandersetzten. Generell wird bei der Immatrikulation der Nachweis über eine bestehende Krankenversicherung verlangt. Ohne Versicherungsschutz erteilt die Universität oder Fachhochschule keine Zulassung zum regulären Studienbetrieb.

Versichert über die Familienversicherung

Mehrheitlich sind Studenten über die Familienversicherung versichert. Sofern die Eltern bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, sind Studenten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenlos mitversichert. Allerdings gilt diese Regelung nur, wenn neben dem Studium keine hohen Einkünfte durch Nebenjobs erzielt werden. Studenten dürfen maximal 405 Euro im Monat hinzuverdienen, um weiterhin kostenlosen Versicherungsschutz in der Familienversicherung genießen zu können. Trotzdem muss niemand einen lukrativen Ferienjob in den Semesterferien ausschlagen. Der für die befristete Tätigkeit gezahlte Lohn wird nicht wie ein regelmäßiges Einkommen behandelt. Grundsätzlich sollten sich Studenten vor der Aufnahme der Tätigkeit bei der Krankenversicherung der Eltern informieren.

Kostengünstig versichert in der Studentischen Krankenversicherung

Studenten, die das 25. Lebensjahr überschritten haben oder mehr Geld mit Nebenjobs verdienen, haben die Möglichkeit, in die Studentische Krankenversicherung zu wechseln. Der monatliche Grundbeitrag für diese Krankenversicherung liegt derzeit bei rund 61 Euro und ist damit deutlich günstiger, als der Monatsbeitrag in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Hinzu kommen die Beitragsprämie für die Pflegeversicherung und der Zusatzbeitrag, den jede Kasse individuell festlegt. Insgesamt schlägt die Studentische Krankenversicherung mit etwa 80 Euro monatlich zu Buche.

GKV für Langzeitstudenten

Das Höchstalter für die Mitgliedschaft in der Studentischen Krankenversicherung liegt bei 30 Jahren. Langzeitstudenten, die diese Obergrenze überschritten haben, müssen ab diesem Zeitpunkt in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Das Gleiche gilt für Studenten, die das 14. Fachsemester beendet haben, auch wenn die Altershöchstgrenze noch nicht erreicht ist. In der GKV sind der Mindestbeitrag in Höhe von rund 132 Euro für die Krankenversicherung plus Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung und Zusatzbeiträge zu entrichten. Nur in der sechsmonatigen Übergangsphase wird Studenten ein Beitragsabschlag gewährt, der zu einer ermäßigten Prämie in Höhe von knapp 97 Euro führt. Als Beitragsbemessungsgrenze gilt ein Betrag von 945 Euro. Übersteigt das Einkommen der Studierenden diesen Betrag, werden höhere Beiträge fällig.

PKV für Studenten mit Risiko

Kinder von Beamten können sich von der Versicherungspflicht für Studenten befreien lassen und in die private Krankenkasse wechseln. Möglich ist dieser Schritt, weil Beamte und ihre Kinder automatisch privat versichert sein müssen. Dessen ungeachtet sollte die Entscheidung wohl überlegt werden, denn der Leistungsumfang der Studentischen Krankenversicherung, der gesetzlichen Krankenversicherung und der PKV gleicht sich bei Studenten. Wer sich dennoch privat versichert, muss den Mehraufwand für die Bürokratie berücksichtigen, den das Sammeln und Einreichen von Arztrechnungen und Rezepten mit sich bringt. Da die privaten Krankenversicherungen nicht die Kosten für eine langfristige Psychotherapie übernehmen, sind gesetzlich versicherte Studenten sogar im Vorteil. Mit zunehmendem Leistungsdruck häuften sich psychische und psychosomatische Erkrankungen bei Studierenden in der jüngsten Vergangenheit. Ein weiterer Nachteil der PKV für Studenten bezieht sich auf die Laufzeit. Unter Umständen ist es erst möglich in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, wenn der erste Festanstellungsvertrag unterzeichnet wurde. Wird der Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, ist ein Wechsel nicht mehr problemlos möglich.

Reiseversicherungen

Rundumschutz für den Auslandsaufenthalt

Der Urlaub ist für die meisten Deutschen die schönste Zeit des Jahres. Voller Vorfreude werden die Koffer gepackt, Reiseutensilien verstaut und die Reiseunterlagen griffbereit zurechtgelegt. Was die meisten Urlauber versäumen, ist der Abschluss der passenden Reiseversicherungen. Während einige Reisende ohne jeden Versicherungsschutz in das Ausland fliegen, sind andere Urlauber komplett überversorgt, um im Ernstfall auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Wichtig bei der Auswahl der Reiseversicherungen ist es, die richtigen Schwerpunkte zu setzen. In diesem Kontext kommen der Auslandskrankenversicherung und der Reiserücktrittsversicherung besondere Bedeutung zu.

Auslandskrankenversicherung – unverzichtbarer Versicherungsschutz im Urlaub

Die Auslandskrankenversicherung gehört zu den wichtigsten Reiseversicherungen, wenn Sie Ihren Urlaub in fremden Ländern verbringen. Sie schützt vor den finanziellen Risiken, die bei einer Erkrankung im Ausland entstehen und übernimmt die Kosten für die ambulante Behandlung beim Arzt oder für den stationären Aufenthalt in der Klinik. Risiken lauern im Ausland überall. Bei einer Infektion durch verdorbene Speisen, einem Arm- oder Beinbruch im Skiurlaub oder einem Hitzeschlag in tropischen Gefilden sind Sie gezwungen, medizinische Hilfe am Urlaubsort in Anspruch zu nehmen. Die privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in der Regel nur die Kosten für die Grundversorgung. Teure Medikamente, die Behandlung in einer Spezialklinik und ein eventuell fälliger Krankenrücktransport sind in den Leistungen nicht enthalten. Von der Erstattung ausgeschlossen sind in der Regel Vorsorgeuntersuchungen, die Kosten für Sehhilfen und Hörgeräte sowie die Behandlung psychischer Erkrankungen.

Wann zahlt der Versicherer?

Welche Leistungen in der Auslandskrankenversicherung enthalten sind, können Sie individuell mit dem Versicherer aushandeln. Keinesfalls dürfen Sie auf den Krankenrücktransport nach Deutschland verzichten, denn er gehört zu den teuersten Posten bei einer Erkrankung im Ausland. Bis zu 10.000 Euro kann eine Überführung von Mallorca nach Deutschland im Krankheitsfall kosten. Noch teurer wird ein Krankenrücktransport von außereuropäischen Reisezielen. Auf einen leistungsstarken Auslandskrankenschutz sollten Sie insbesondere achten, wenn Sie einen Urlaub in Ländern planen, mit denen Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen hat. EU-Länder sind davon nicht betroffen, wohl aber populäre Urlaubsziele wie die USA, Thailand und Ägypten. In diesen Ländern tragen Sie die Kosten für eine Behandlung im Krankheitsfall ganz allein, wenn Sie keine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben.

Reiserücktrittsversicherung

Je früher Sie eine Reise gebucht haben und je teurer sie ist, umso wichtiger ist eine Reiserücktrittsversicherung. Sie erstattet in vollem Umfang die Stornogebühren, wenn eine Reise kurzfristig aus einem unvorhergesehenen Grund nicht angetreten werden kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie kurz vor Reiseantritt an einer Virusinfektion erkranken oder sich ein Bein brechen. Die meisten Veranstalter verlangen bis wenige Tage vor Reiseantritt Stornogebühren in Höhe von bis zu 80 Prozent vom gesamten Reisepreis. Bei einer Kreuzfahrt, die regulär 3.000 Euro gekostet hat, fallen bei dieser Rechnung 2.400 Euro an Kosten an. Die Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Stornogebühren in voller Höhe, sodass Ihnen kein finanzieller Schaden entsteht. Einige Versicherer bieten zusätzlich einen Schutz vor Flugstorno-Kosten an. Sollten Sie kurz vor dem Abflug erkranken oder arbeitslos werden und aus diesem Grund den Flug absagen müssen, übernimmt die Versicherung alle anfallenden Kosten.

Reisegepäckversicherung: Kein notwendiger Versicherungsschutz

Während die Auslandskrankenversicherung unbedingt notwendig ist und die Reiserücktrittsversicherung unter bestimmten Umständen Sinn macht, ist die Reisegepäckversicherung praktisch überflüssig. Der Grund: Verletzt der Reisende seine Aufsichtspflicht und die Koffer werden gestohlen, besteht kein Anspruch auf Leistungen. In der Praxis werden die meisten Ansprüche von den Versicherern abgewiesen, wenn Sie nicht belegen können, dass Sie nicht fahrlässig gehandelt und die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Im Übrigen ist das Reisegepäck über die Hausratversicherung mitversichert. Für die Hausratversicherung macht es keinen Unterschied, ob sich der Hausrat in der eigenen Wohnung oder in einem Hotelzimmer befindet. Der Versicherungsschutz erstreckt sich jedoch nicht auf Gegenstände, die aus dem Auto oder Wohnmobil gestohlen werden.

Private Krankenzusatzversicherung abschließen

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden seit Jahren kontinuierlich eingeschränkt. Zuzahlungen für Medikamente, steigende Beiträge und Anpassungen der Selbstbeteiligung beim Arztbesuch belasten das Budget zahlreicher gesetzlich Versicherter. Die Versorgungslücke wird aus diesem Grund Jahr für Jahr größer.

Die Lücke können Sie mit einer privaten Krankenzusatzversicherung schließen, die für unterschiedliche Bereiche angeboten wird und zahlreiche Leistungen abdeckt. Welche Art der Zusatzversicherung für Sie infrage kommt, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Es gibt Zusatzversicherungen für Zahnersatz, für Brillen, für den Krankenhausaufenthalt und für naturheilkundliche Behandlungsmethoden. Wir stellen Ihnen die wichtigsten privaten Krankenzusatzversicherungen vor.

Zahnzusatzversicherung

Die Kosten für Zahnersatz steigen von Jahr zu Jahr und die gesetzlichen Krankenkassen fahren die Leistungen permanent zurück. Erstattet wird in der Gegenwart nur noch ein Festzuschuss mit einem Bonus von höchstens 30 %. Diese Erstattung reicht gerade einmal für die Versorgung mit Standardmaterialien aus. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung gehen Sie im Ernstfall hohen Kosten für den Eigenanteil aus dem Weg. Bis zu 100 % Kostenübernahme für den Zahnersatz bieten einige Versicherer an. Bei Implantaten und Inlays werden die Kosten nach einer bestimmten Staffelung übernommen.

Krankenhauszusatzversicherung

Ein Krankenhausaufenthalt lässt sich manchmal nicht vermeiden, wenn eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt. Mit einer privaten Krankenhauszusatzversicherung sind Sie in der Klinik auf der sicheren Seite und genießen je nach gewähltem Leistungsspektrum eine Behandlung wie ein Privatpatient. Wahlweise können Sie sich für eine Chefarztbehandlung und für die Unterbringung in einem Einbettzimmer entscheiden. Die meisten Versicherer bieten mehrere Tarifoptionen an, die sich hinsichtlich der Leistungen und der Versicherungsprämie unterscheiden.

Ambulante Zusatzversicherung

Mit einer privaten ambulanten Zusatzversicherung werden Sie beim Arzt wie ein Privatpatient behandelt. Der Versicherungsschutz erstreckt sich bei den meisten Versicherern auf die Behandlung beim Heilpraktiker, auf den Kauf von Sehhilfen oder Hörgeräte sowie auf die Zuzahlung für Medikamente und Arzneimittel. Die ambulante Zusatzversicherung können Sie mit oder ohne Selbstbeteiligung abschließen. Mit Selbstbeteiligung springt Ihnen die private Zusatzversicherung erst dann finanziell zur Seite, wenn die Kosten den Selbstbehalt überschreiten. In Abhängigkeit vom Leistungspaket sind Impfungen vor Auslandsreisen, die Behandlung im Ausland und Zahnersatz in der ambulanten Zusatzversicherung eingeschlossen.

Krankentagegeldversicherung

Eine langwierige Krankheit ist nicht selten mit einem Verdienstausfall verbunden. Sobald der festgelegte Zeitraum zur Lohnfortzahlung überschritten ist, erhalten Sie nur noch einen Bruchteil des monatlichen Einkommens ausgezahlt. Um dieser finanziellen Mehrbelastung aus dem Wege zu gehen, lohnt sich der Abschluss einer Krankentagegeldversicherung. Wie bei den meisten anderen privaten Krankenzusatzversicherungen stehen Ihnen auch bei dieser Form der Absicherung mehrere Optionen zur Auswahl. Bei einigen Versicherern können Sie die Höhe des täglichen Krankentagegeldes selbst festlegen. In Abhängigkeit vom gewünschten Tarif wird die monatliche Versicherungsprämie entsprechend angepasst.

Krankenzusatzversicherung für Hörgeräte

Die Krankenzusatzversicherung für Hörgeräte schützt die Versicherungsnehmer vor den Kosten, die durch die Anschaffung kostspieliger Geräte bei einem Nachlassen oder Verlust des Gehörs entstehen. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen Hörgeräte mit einem Sockelbetrag, der nur einen Bruchteil der Kosten abdeckt. Diese ambulante Zusatzversicherung wird ausschließlich in Kombination mit anderen Hilfsmittelversicherungen angeboten. Im Paket enthalten sind häufig eine Krankenzusatzversicherung für Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen sowie für orthopädische Hilfsmittel. Der Grund für die Paketlösung liegt in der Kostenstreuung. Günstige Beiträge können die privaten Krankenkassen nur anbieten, wenn das Kostenrisiko auf mehrere Bereiche verteilt wird.

Krankenzusatzversicherung für Medikamente

Gesetzlich Versicherte müssen für Medikamente feststehende Zuzahlungen leisten. Insbesondere Personen mit chronischen Erkrankungen, die dauerhaft auf die Einnahme bestimmter Arzneimittel angewiesen sind, sehen sich mit hohen Kosten konfrontiert. Gleiches gilt für gesetzlich Versicherte, die nach einer schwerwiegenden Erkrankung noch über einen langen Zeitraum Medikamente einnehmen müssen. Mit einer Krankenzusatzversicherung für Medikamente umgehen Sie diesen Kostenfaktor, denn die Versicherung übernimmt den Eigenanteil in einer Höhe von bis zu 100 %. Diese ambulante Zusatzversicherung wird in der Regel als Paketlösung angeboten. Im Versicherungsschutz enthalten ist häufig die 100-prozentige Erstattung von Eigenmitteln für Bäder, Massagen und Heilmittel sowie anteilig für Zahnersatz, Sehhilfen und Heilpraktikerbehandlungen.

Krankenzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung setzt das Ausfüllen eines Fragebogens voraus, auf dem wahrheitsgemäße Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand und zu Vorerkrankungen gemacht werden müssen. Wer keine Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen will, muss entweder höhere Beiträge in Kauf nehmen oder der Versicherer lehnt den Antrag ab. Nur wenige Leistungen werden durch eine Krankenzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen abgedeckt. Dazu gehören eine Krankenhaustagegeldversicherung, eine Krankenhausversicherung, die sich auf die Unterbringung im Einbettzimmer bezieht und eine Pflegetagegeldversicherung. Einige Anbieter haben auch eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen im Portfolio, die eine anteilige Erstattung der Kosten für Zahnersatz, Inlays und Implantate einschließt.

Zahnvorsorgeversicherung

Nicht nur beim Zahnersatz, auch bei der Zahnbehandlung reichen die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht aus, um die Kosten in voller Höhe abzudecken. Aus diesem Grund ist eine private Zahnvorsorgeversicherung eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Die meisten Anbieter erstatten einen festen jährlichen Betrag für die Zahnprophylaxe, der eine Zahnsteinentfernung und eine professionelle Zahnreinigung einschließt. Darüber hinaus werden die Kosten für bestimmte Füllungen übernommen, nachdem die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse angerechnet wurden.

Talanx – das drittgrößte Versicherungsunternehmen Deutschlands

Die Talanx AG ist gemessen an den Beitragseinnahmen der drittgrößte Versicherungskonzern in Deutschland. Das Unternehmen gehört zu den elf größten Versicherern in Europa und beschäftigt weltweit mehr als 21.000 Mitarbeiter. Talanx ist in mehr als 150 Ländern weltweit aktiv und besteht aus mehreren Marken, die verschiedene Geschäftsfelder bearbeiten. Seit 2012 ist die Talanx AG im deutschen Nebenwerteindex MDAX gelistet und die Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Die Geschichte der Talanx AG

Mit dem Haftpflichtverband der deutschen Eisen- und Stahlindustrie als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit wurde im Jahr 1903 ein Vorläufer des heutigen Versicherungskonzerns gegründet. In der Gründungsphase war es ausschließlich Unternehmen aus diesen Branchen vorbehalten, sich dort zu versichern. Die HDI Versicherungen gehören noch heute zur Konzernstruktur und werden unter der Bezeichnung HDI Beteiligungs-AG geführt. Im Jahr 1998 erfolgte die Umbenennung in Talanx, um Verwechslungen mit der Marke HDI zu vermeiden. Im Jahr 2005 wurde die Gerling-Gruppe von der Talanx übernommen und in den Konzern integriert. 2011 wurde der Gerlingkonzern zur Talanx Asset Management GmbH umfirmiert, die sich in erster Linie auf die Vermögens- und Immobilienverwaltung konzentriert.

Unternehmensstruktur der Talanx AG

Eigentümer der Talanx AG ist im Wesentlichen der HDI-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das Versicherungsgeschäft wird von Tochterunternehmen betrieben. Mit der Hannover Rückversicherungsgesellschaft gehört einer der weltweit größten Rückversicherer zum Unternehmen. Das Beitragsvolumen liegt bei rund 14 Milliarden Euro und die Hannover Rück unterhält Niederlassungen auf allen fünf Kontinenten.

Die HDI Versicherungen sind für den Vertrieb von Versicherungen im Privat- und Geschäftskundenbereich zuständig. Zum Portfolio gehören Lebensversicherungen, Unfallversicherungen, Schadensversicherungen und Krankenversicherungen. Darüber hinaus werden Rechtsschutzversicherungen, Kfz Versicherungen und Fondprodukte angeboten. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG ist im Bereich Industrieversicherungen tätig. Mit der Übernahme des Versicherungsgeschäftes der Postbank im Jahr 2007 wurde die Talanx AG zu einem der führenden Anbieter von Lebensversicherungen in Deutschland. Zum Konzern gehört darüber hinaus die Sparte Targo Versicherungen. Dabei handelt es sich um ein gemeinschaftliches Projekt mit der Targobank.

Beteiligungen der Talanx AG

Die Übernahme des Versicherungsgeschäftes der Postbank im Jahr 2007 machte Talanx zu einem der führenden Anbieter im Bereich Erstversicherungen in Deutschland. Gemeinsam mit der BHW Lebensversicherung und der BHW Pensionskasse wurde die Versicherungssparte der Postbank in die ProACTIV Holding AG integriert. Eine knapp 10-prozentige Beteiligung besitzt die Talanx am Finanzdienstleister MLP. Auf dem indischen Markt versucht der Versicherungskonzern durch ein Joint Venture mit dem Finanzkonzern Magma Fincorp Limited Fuß zu fassen.

Zu Beginn des Jahres 2011 wurde der niederländische Sachversicherer Nassau Verzekering Maatschappij N.V. übernommen. Das Unternehmen hat sich auf ausgewählte Sparten wie Berufshaftpflichtversicherungen und Vermögensschadenhaftpflicht spezialisiert. Die Produkte werden mehrheitlich an kleinere und mittlere Unternehmen vertrieben. Im Jahr 2012 erfolgt die Übernahme des polnischen Versicherungsunternehmens TuiR Warta S.A., das sich auf die Versicherung in der Seefahrts- und Luftbranche spezialisiert hat. Im Japan unterhält die Talanx AG eine strategische Kooperation mit der Meiji Yasuda Life Insurance Company.

PKV vor dem Ende?

Regelmäßig fordert die Bundestagsfraktion Die Linke die Abschaffung der privaten Krankenversicherung in Deutschland. Im Februar 2015 unternahm die Partei den jüngsten Vorstoß in diese Richtung mit dem Einbringen eines Antrags zur Abschaffung der PKV. Kritisiert wurde die ungleiche Versorgung der Versicherten durch die Existenz zweier Versicherungssysteme. Tatsächlich müssen Privatversicherte in der Regel nicht so lang auf einen Termin beim Facharzt warten und profitieren darüber hinaus von einem höheren Leistungsumfang. Nach Vorstellungen der Fraktion Die Linke sollten sich die privaten Krankenkassen auf das Anbieten von Zusatzversicherungen beschränken, mit denen jeder Verbraucher das persönliche Leistungsspektrum individuell anpassen könne. Am 3. Juli 2015 entschied der Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition, dass der Antrag zur Abschaffung der PKV abgelehnt wird. Damit ist die Existenz der privaten Krankenversicherungen mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl im Jahr 2017 gesichert.

Unterschiede zwischen PKV und gesetzlichen Krankenkassen

Private und gesetzliche Krankenkassen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des angebotenen Leistungsspektrums. Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Art der Beitragsermittlung. Bei der PKV entscheiden das Alter des Versicherten und der Gesundheitszustand über die Höhe der Prämie, während die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse an das jeweilige Einkommen gekoppelt sind. Aus diesem Grund sehen sich Privatversicherte im Alter häufig mit steigenden Beiträgen konfrontiert. Um die Beitragssteigerungen auf einem moderaten Niveau zu halten, sind die privaten Krankenkassen verpflichtet, Altersrückstellungen für ihre Kunden zu bilden, die die finanzielle Belastung abfedern sollen. Anders als in der GKV sind in der privaten Krankenversicherung Kinder und der nicht berufstätige Ehepartner nicht automatisch mitversichert.

Mindestbeitrag für Selbstständige bei der GKV

Freiberufler und Selbstständige haben die Wahl zwischen einer privaten Krankenvollversicherung und dem freiwilligen Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung. Insbesondere für Jungunternehmer und Existenzgründer bringt der Verbleib in der GKV mehr Nachteile als Vorteile. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstellen jedem freiwillig versicherten Selbstständigen Bruttoeinnahmen, die oberhalb der Bemessungsgrenze liegen. Damit werden Freiberufler und Selbstständige automatisch in die höchste Beitragsklasse eingestuft. Frühestens nach Ablauf eines Jahres, wenn anhand des Steuerbescheids das tatsächliche Einkommen nachgewiesen werden kann, ändert sich der Beitragssatz auf Antrag. In der PKV gibt es hingegen keinen Mindestbeitrag für Selbstständige mit geringem Einkommen. Jeder Versicherte beeinflusst durch die Auswahl eines bestimmten Leistungspaketes selbst die Höhe der monatlichen Prämie. Einsparpozenzial ergibt sich beispielsweise durch den Verzicht auf die Chefarztbehandlung oder durch den Verzicht auf ein Einzelzimmer, falls ein Klinikaufenthalt erforderlich sein sollte.