Auto mieten ohne Führerschein

Jeder, der schon einmal einen Leihwagen angemietet hat, kennt das Prozedere am Mietwagenschalter: Führerschein, Personalausweis und Kreditkarte vorlegen, Formular ausfüllen und Wagenschlüssel übernehmen. Die Regelungen für die Anmietung eines Leihfahrzeuges haben die Autovermieter in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgeschrieben. Doch wie verhält es sich, wenn der Anmieter keinen gültigen Führerschein besitzt? In diesem Fall wird eine andere Person als Fahrer eingetragen, wobei der Mieter des Fahrzeuges für alle eventuellen Schäden am Mietwagen haftet.

Mietwagen ohne Führerschein mieten: Voraussetzungen

Die Grundvoraussetzung, um ein Auto ohne Führerschein anmieten zu können, ist die Anwesenheit einer zweiten Person, die im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Diese Person wird am Mietwagenschalter als Fahrer eingetragen und ist allein berechtigt, das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen. Anmieter und Fahrer müssen demzufolge nicht identisch sein. Allerdings muss der Anmieter bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Autovermieter beschrieben sind. Dazu gehört, dass der Mieter ein Mindestalter von 18. Jahren haben und im Besitz einer Kreditkarte sein muss. Die Kreditkartennummer benötigt der Autovermieter als Sicherheit und für die Kaution. Der Fahrer muss ebenfalls mindestens 18 Jahre alt sein und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Darüber hinaus muss er den Personalausweis oder den Reisepass zusammen mit einer Meldebestätigung vorlegen.

Der Fahrzeugmieter haftet bei Schäden

Wenn es sich beim Mieter und Fahrer um zwei getrennte Personen handelt, muss beachtet werden, dass allein der Mieter für Schäden am Fahrzeug haftet. Aus diesem Grund spielt der Versicherungsschutz eine tragende Rolle bei der Anmietung eines Leihwagens. Während die Kfz-Haftpflichtversicherung bindend für alle Fahrzeuge vorgeschrieben ist, gibt es bei der Kaskoversicherung durchaus Unterschiede bezüglich der Deckungssumme. Die Mietwagen-Bedingungen sollten in jedem Fall aufmerksam gelesen werden, um nicht im Schadensfall auf einem bestimmten Betrag sitzen zu bleiben. In der Regel wird mit dem Autovermieter eine Selbstbeteiligung vereinbart, die angibt, bis zu welchem Betrag der Mieter selbst für einen eventuellen Schaden aufkommt.

Rechtsschutzversicherung abschließen für den Ernstfall

Wer einen Leihwagen anmietet, ohne selbst im Besitz eines Führerscheines zu sein, muss sich des Risikos bewusst sein, das entsteht, wenn andere Personen mit dem Auto fahren. Das gilt insbesondere für den Fall, wenn der Anmieter nicht ständig als Beifahrer im Fahrzeug sitzt. Für den Autovermieter ist der Mieter des Leihwagens der erste Ansprechpartner und im Falle eines Schadens wird er zuerst zur Kasse gebeten. Oft führten schon Unklarheiten bei den Haftungsbestimmungen zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung angeraten, wenn der Mietwagen längere Zeit von einem eingetragenen Fahrer bewegt wird. Sie springt im Ernstfall dem Versicherten zur Seite und übernimmt die Kosten für Gericht, Anwalt und Verwaltungsgebühren.

Versicherungsmakler Software

Überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten, selbstständiges Arbeiten und der Kontakt zu vielen Menschen machen den Versicherungsmakler zu einem attraktiven Beruf. Nicht zuletzt aufgrund der abwechslungsreichen Tätigkeit wollen viele Quereinsteiger Versicherungsmakler werden. Mit der Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie müssen Angehörige dieser Berufsgruppe seit Mai 2007 registriert sein. Dieser Vorgang erfolgt bei der IHK und der Eintrag in das Vermittlerregister ist kostenpflichtig. Um als Versicherungsmakler eingetragen zu werden, muss eine Ausbildung absolviert und eine Prüfung abgelegt werden.

Ausbildung mit Lernsoftware

Die Ausbildung zum Versicherungsmakler erfolgt bei Spät- und Quereinsteigern neben dem eigentlichen Beruf und endet mit einer Sachkundeprüfung vor einem Bewertungsgremium an der IHK. Vorher muss man sich das erforderliche Fachwissen aneignen, wobei eine Lernsoftware nützliche Hilfe bietet und zur Vorbereitung auf die Prüfung dient. Die Preise für die Software variieren von Anbieter zu Anbieter. Da der Stoff neben dem eigentlichen Beruf erlernt werden muss, sollte genügend Zeit für die Ausbildung eingeplant werden. Generell gilt ein Zeitaufwand von sechs Monaten als unterste Grenze für die Aneignung des erforderlichen Wissens. Die Lernsoftware kann mit einer Einmalzahlung bezahlt werden oder durch eine monatliche Ratenzahlung.

Inhalte der Lernsoftware

Beim Kauf der Lernsoftware sollte darauf geachtet werden, dass Lehrmaterial von verschiedenen Versicherungen im Paket enthalten ist. Eine professionelle Versicherungsmakler Software behandelt inhaltlich relevante Themenbereiche wie die Schadensbearbeitung, die Kundenberatung und den Vertragsabschluss. Darüber hinaus werden praxisbezogene Inhalte zur Hausratversicherung, zur Kfz Versicherung und zur Krakenversicherung thematisiert. Der wichtigste Teil zur Vorbereitung ist der Komplex mit Prüfungsfragen. Mit diesem Themenbereich gelingt Ihnen eine zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfung an der IHK. Enthalten ist in der Lernsoftware ein Auswertungspaket, das Ihnen anzeigt, wie viel Fragen Sie in der Simulation korrekt beantwortet haben. Die Antworten auf falsch beantwortete Fragen finden Sie ebenfalls in der Software. Die gesamten Inhalte des Lehrganges werden zusätzlich in Kurzform dargestellt.

Der Weg zum Versicherungsmakler nach der Prüfung

Wurde die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie als geprüften Versicherungsfachmann ausweist. Mit diesem Zertifikat können Sie sich bei einer Versicherungsgesellschaft um eine Festanstellung bewerben oder den Weg zum selbstständigen Versicherungsmakler einschlagen. Der Unterschied zwischen beiden Tätigkeiten liegt in der Kundenberatung. Während ein Versicherungsvertreter stets die Interessen seines Arbeitgebers zu vertreten hat und ausschließlich die hauseigenen Produkte anbietet, ist der Versicherungsmakler nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden. Sein Portfolio besteht aus den Angeboten zahlreicher Versicherer und er handelt stets im Interesse der Kunden. In seiner Funktion als Berater tritt der Versicherungsmakler als Experte auf und wird gemeinsam mit seinen Klienten nach dem bestmöglichen Weg zu einem optimalen Versicherungsschutz suchen.

Munich Re – die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft ist mit einem Jahresumsatz von rund 51 Milliarden Euro das zweitgrößte deutsche Versicherungsunternehmen nach der Allianz. Die Munich Re zählt zu den weltweit bedeutendsten Rückversicherern und die Aktien werden an der Frankfurter Börse gehandelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 45.000 Mitarbeiter, wobei der Hauptanteil der Beschäftigten für das Tochterunternehmen ERGO arbeitet. Haupttätigkeitsfeld der Munich Re ist das Rückversicherungsgeschäft. Rund 4.000 Kunden zählt das Unternehmen weltweit in diesem Segment.

Die Geschichte der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft wurde im Jahr 1880 von Carl von Thieme gegründet, der seit 1870 als bayerischer Generalvertreter der Versicherungsgesellschaft Thuringia tätig war. Finanzielle Unterstützung erhielt der Gründer von Teilhabern des renommierten Bankhauses Merck Finck & Co sowie von der Darmstädter Bank für Handel und Industrie. Carl von Thieme gründete später die Allianz Versicherungs-AG, die heute ein Global Player auf dem internationalen Versicherungsmarkt ist. Bis zum Jahr 1921 leitete der Gründer die Geschicke der Munich Re.

Im Jahr 1906 machte die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Schlagzeilen nach dem verheerenden Erdbeben von San Francisco. Damals gehörte der Rückversicherer zu den wenigen Versicherungskonzernen, die nach der Begleichung der Schäden noch zahlungsfähig waren. Als Gesellschafter der Extremus Versicherungs-AG versichert die Münchner Rück Großschäden, die durch den internationalen Terrorismus verursacht werden. Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich in der bayerischen Landeshauptstadt München.

Unternehmensstruktur der Munich Re

Hauptstandbein der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft ist das Geschäft mit Rückversicherungen, das über mehr als 50 Niederlassungen auf fünf Kontinenten abgewickelt wird. Nahezu alle Sparten der Versicherungswirtschaft werden von der Munich Re rückversichert. Mit der ERGO Versicherungsgruppe gehört ein Erstversicherer zur Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, der in mehr als 30 Ländern weltweit Niederlassungen unterhält. Die ERGO Gruppe ist mit einem durchschnittlichen Umsatzvolumen von 17 Milliarden Euro jährlich nach der Allianz der zweitgrößte Erstversicherer in Deutschland. Die ERGO Versicherungsgruppe bietet ein umfangreiches Portfolio an Versicherungen an. Das Spektrum reicht von der Kfz Versicherung, über Lebens- und Unfallversicherungen bis hin zu Krankenversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Das dritte Geschäftsfeld der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft wird in der MUNICH ERGO Asset Management GmbH zusammengefasst. Das Asset Management kümmert sich um die Verwaltung von Kapitalanlagen privater und institutioneller Anleger. Das verwaltete Vermögen in diesem Segment liegt bei mehr als 228 Milliarden Euro.

Unternehmensaktivitäten der ERGO Versicherungsgruppe

Die ERGO Versicherungsgruppe ist als klassischer Erstversicherer in den Bereichen Lebensversicherung, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Rechtsschutzversicherung und Schadensversicherungen aktiv. Die Vermittlung von Versicherungsverträgen an Privat- und Geschäftskunden bildet den Schwerpunkt der Aktivitäten. Zur ERGO gehören unter anderem die DKV Deutsche Krankenversicherung AG, die ERV Europäische Reiseversicherung AG und die D.A.S. Rechtsschutzversicherungs-AG. Das Unternehmen macht einen Jahresumsatz von mehr als 17 Milliarden Euro und beschäftigt knapp 30.000 Mitarbeiter weltweit. In über 30 Ländern hat die ERGO Gruppe rund 40 Millionen Kunden. Der Schwerpunkt des Auslandsgeschäftes liegt in Mittel-, Süd- und Osteuropa.

Die ERGO Versicherungsgruppe entstand im Jahr 1997 durch den Zusammenschluss der Hamburg-Mannheimer AG und der Victoria Holding AG. Unter der Bezeichnung ERGO Direkt Versicherungen werden Versicherungen an Privatkunden online vertrieben. Interessenten können sich auf den Webseiten des Unternehmens über die Produkte informieren, Angebote erstellen lassen und Versicherungen online abschließen.