Versicherung abschließen unter 18

Versicherung abschließen unter 18: Gesetzliche Grundlagen

Grundsätzlich benötigen Personen unter 18 Jahren keine eigene Versicherung, da sie vor dem Gesetz als minderjährig gelten und über die Versicherungen der Eltern abgesichert sind. Nach geltendem Recht sind unter 18-Jährige nicht voll geschäftsfähig und können eigenständig keine Versicherung abschließen. Falls Minderjährige unter bestimmten Umständen dennoch eine eigene Versicherung abschließen wollen, benötigen sie dazu die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters, in der Regel der Eltern. Die Verträge sind nur dann wirksam, wenn sie nicht länger als ein Jahr nach dem Erreichen der Volljährigkeit gelten. Versicherungsverträge, die ohne Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters geschlossen wurden, sind nicht in vollem Umfang wirksam und müssen auf Verlangen des Minderjährigen rückwirkend ab Vertragsbeginn aufgehoben werden.

Ausnahmen im Einzelfall

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch von Minderjährigen im Alter von 7-17 Jahren wirksame Versicherungsverträge abgeschlossen werden. Dies ist im sogenannten Taschengeldparagrafen (§ 110 BGB) geregelt. Demnach kommt ein wirksamer Versicherungsvertrag zustande, wenn die Prämien mit finanziellen Mitteln bezahlt werden, die den unter 18-Jährigen frei zur Verfügung stehen. Da es sich bei dieser Regelung um die Ausnahme handelt, muss jeder Fall sorgfältig von der Versicherung geprüft werden.

Haftpflicht Versicherung abschließen unter 18

In bestimmten Fällen kann es erforderlich sein, eine Versicherung unter 18 abzuschließen. Am häufigsten wird von minderjährigen Jugendlichen die private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die zu den wichtigsten Versicherungen im Privatbereich gehört. Da es keine Haftpflichtversicherungspflicht gibt, verfügen nicht alle Haushalte in Deutschland über eine derartige Police. Demzufolge sind minderjährige Kinder und Jugendliche im Schadensfall auch nicht über die Eltern abgesichert. Bedarf an einer Privathaftpflicht besteht auch für Minderjährige, die bereits vor der Vollendung des 18. Lebensjahres die elterliche Wohnung verlassen und einen eigenen Hausstand gründen. In diesem Fall ist die private Haftpflichtversicherung ein wichtiger Baustein zur Absicherung gegen Risiken im Alltag.

Autoversicherung über die Eltern

Die gesetzlichen Regelungen erlauben es Jugendlichen im Alter von 17 Jahren in einigen Bundesländern, in Begleitung eines Erwachsenen ein Auto im öffentlichen Straßenverkehr zu lenken. Selbstverständlich muss das Fahrzeug versichert sein. Allerdings ist es minderjährigen Jugendlichen nicht gestattet, selbst eine Kfz Versicherung abzuschließen, da sie nach geltendem Recht nicht in vollem Umfang geschäftsfähig sind. Die Autoversicherung muss in diesem Fall von den Eltern abgeschlossen werden, selbst wenn der Nachwuchs als Besitzer des Pkws eingetragen ist. Der Versicherungsnehmer ist darüber hinaus verpflichtet, der Versicherung mitzuteilen, dass das Auto von einem 17-jährigen Fahrer bewegt wird. Wer dieser Mitteilungspflicht nicht nachkommt, muss im Schadensfall mit einer Vertragsstrafe oder mit einer Weigerung der Schadensregulierung vonseiten der Versicherung rechnen.

Haftpflichtversicherung wechseln

Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen. Sie bietet Schutz, wenn durch das Handeln des Versicherungsnehmers Personen zu Schaden kommen oder Sachschäden verursacht werden. Zahlreiche Verbraucher sind in Deutschland im Besitz von Altverträgen, die teilweise seit Jahrzehnten in den Schränken liegen und deren Leistungen nie in Anspruch genommen wurden. Häufig entsprechen die Leistungspakete nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist und im Ernstfall können die Betroffenen mit unkalkulierbaren finanziellen Folgen konfrontiert werden. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Deckungssumme die finanzielle Belastung im Schadensfall nicht in vollem Umfang abdeckt. Ein Wechsel der Haftpflichtversicherung kann sich unter Berücksichtigung dieser Punkte als sinnvoll erweisen.

Wann sollte ein Wechsel erfolgen?

Die Frage, unter welchen Bedingungen ein Wechsel der Haftpflichtversicherung erfolgen sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sollten bestehende Altverträge, die bereits vor Jahren abgeschlossen wurden, einer genauen Prüfung unterzogen werden. Der Versicherungsschutz wurde von den Anbietern in den zurückliegenden Jahren sukzessive erweitert und mittlerweile gehören Leistungen zum Standard, die beispielsweise zur Jahrtausendwende noch nicht Vertragsbestandteil waren. Bei der Sichtung des Altvertrages sollte speziell die Höhe der Versicherungssumme unter die Lupe genommen werden. Oft entspricht die Deckungssumme nicht mehr den Anforderungen der Gegenwart. In der heutigen Zeit übertragen viele Versicherer bei jüngeren Verträgen Erweiterungen des Leistungsspektrums automatisch auf die Haftpflichtversicherung. Bei Altverträgen gilt diese Regelung nicht automatisch. Eine konkrete Nachfrage beim Anbieter schafft in diesem Punkt schnell Klarheit.

Haftpflichtversicherung wechseln: Beachtung der Kündigungsfristen

Haftpflichtversicherung wechselnGenerell kann die Haftpflichtversicherung zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf die Einhaltung der Kündigungsfristen gelegt werden. Erfolgt die Kündigung zu spät, verlängert sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. In der Regel liegt die Kündigungsfrist für eine private Haftpflichtversicherung bei drei Monaten. Konkret bedeutet das: Ein Vertrag mit Versicherungsbeginn am 1. Januar muss spätestens bis zum 30. September des Vorjahres gekündigt werden. Es genügt nicht, das Einschreiben am 30. September aufzugeben. Vielmehr muss die Kündigung dem Anbieter spätestens zu diesem Stichtag vorliegen. Bei Verträgen mit mehrjähriger Laufzeit muss darüber hinaus die Mindestvertragslaufzeit beachtet werden. Sie variiert von Anbieter zu Anbieter.

Vorteile des Versicherungswechsels

Ein Wechsel der privaten Haftpflichtversicherung dient in erster Linie zur Optimierung des Versicherungsschutzes. Niedrigere Beiträge dürfen nicht mit Einschränkungen bezüglich des Leistungspaketes verbunden sein. Grundsätzlich verschaffen Sie sich mit einem umfassenden Online-Vergleich einen Überblick über die Angebote auf dem Markt. Zahlreiche Versicherer bieten heute Haftpflichtversicherungen an, bei denen die Deckungssumme für Sach- und Personenschäden bei 5 Millionen Euro liegt. Die Deckungssumme sollte möglichst hoch gewählt werden, um finanziellen Belastungen im Schadensfall gänzlich aus dem Weg zu gehen. Bei einer Änderung der persönlichen Lebenssituation, etwa bei einer Heirat oder der Geburt von Kindern, sind weitere Anpassungen erforderlich. Bei zahlreichen Versicherungsgesellschaften sind deliktunfähige Kinder, die ein Alter von 7 Jahren nicht überschritten haben, über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert.

Kfz Versicherung ohne Bonitätsprüfung

Mit einem negativen Schufa-Eintrag kann der Abschluss einer Kfz Versicherung zu einem schwierigen Unterfangen werden. In der Regel führen die Versicherungsgesellschaften eine Bonitätsprüfung durch, die Aufschluss über die Zahlungsmoral des Antragstellers geben soll. Unter Umständen wird der Antrag auf eine Kfz Versicherung vom Versicherer abgelehnt, wenn die Kreditwürdigkeit negativ bewertet wird.

Bonitätsprüfung ist gängige Praxis

Die Bonitätsprüfung gehört vor der Bewilligung eines Versicherungsantrages bei den meisten Versicherungsgesellschaften zur gängigen Praxis. Dabei gibt es Unterschiede zwischen der Haftpflichtversicherung und der Kaskoversicherung. Da es sich bei der Kfz Haftpflichtversicherung um eine Pflichtversicherung handelt, gewähren die Versicherer in der Regel auch bei negativer Schufa-Auskunft den Versicherungsschutz. Der Abschluss einer Kaskoversicherung basiert hingegen auf Freiwilligkeit und kann von der Versicherung sogar abgelehnt werden. Grundsätzlich müssen Versicherungsnehmer mit eingeschränkter Kreditwürdigkeit jedoch mit höheren Beiträgen rechnen. Diese Risikoaufschläge können sich spürbar im Haushaltsbudget bemerkbar machen.

Interne Bonitätsprüfung bei den Versicherern

Die meisten Versicherer sind über eine zentrale Datenbank miteinander verbunden und führen einen internen Bonitäts-Check durch, wenn ein Versicherungsantrag gestellt wird. In dieser Datenbank werden Zahlungsversäumnisse der Kunden gespeichert, die von den Anstalten bei Bedarf abgefragt werden. Da die Abfrage bereits ein recht genaues Bild von der Zahlungsmoral des zukünftigen Kunden liefert, verzichten einige Anbieter auf eine Anfrage bei der Schufa. Jede Versicherungsgesellschaft entscheidet frei, welches Leistungsspektrum einem Antragsteller mit negativem Schufa-Eintrag gewährt wird. Bei der Haftpflichtversicherung wird meist lediglich der Basistarif angeboten und zusätzliche Leistungen schlagen mit deutlich höheren Kosten zu Buche oder werden grundsätzlich abgelehnt.

Kfz Versicherung ohne Bonitätsprüfung vom etablierten Anbieter

Der einfachste Weg zur Kfz Versicherung ohne Bonitätsprüfung geht über einen Anbieter, bei dem bereits einer oder mehrere Versicherungsverträge bestehen. Wer die Privathaftpflichtversicherung, die Rechtsschutzversicherung und die Hausratversicherung beim gleichen Versicherer abgeschlossen hat, hat gute Aussichten auf den Abschluss einer Kfz Versicherung ohne Schufa-Abfrage. Positiv wirkt sich in der Regel auch die Bereitschaft aus, die Prämie in einem Betrag jährlich zu überweisen. Die jährliche Prämienzahlung ist für die Versicherer sicherer, als die monatliche Überweisung von vergleichsweise geringen Beträgen. Aus diesem Grund wird bei dieser Zahlweise auch kein Aufschlag auf den Beitrag erhoben. Eine weitere Möglichkeit zum Abschluss einer Kfz Versicherung ohne Bonitätsprüfung bietet sich über einen unabhängigen Versicherungsmakler. Die Vertreter haben in der Regel ein Portfolio, in dem die Angebote verschiedener Versicherungsgesellschaften zusammengefasst sind. Sie können gezielt Auskunft geben, welcher Anbieter auf eine Schufa-Abfrage verzichtet.

Günstige Kfz Versicherung online abschließen

Vor der Entscheidung für eine bestimmte Kfz Versicherung sollte ein umfangreicher Vergleich stehen, bei dem die Angebote verschiedener Unternehmen miteinander verglichen werden. Ein Vergleichsrechner leistet bei diesem Vorhaben nützliche Hilfestellung. Einige Direktversicherer werben online offensiv mit einer Kfz Versicherung ohne Bonitätsprüfung. Grundsätzlich dürfen die Versicherer eine Schufa-Abfrage nur mit Zustimmung des Antragstellers durchführen. Dieser muss dem Unternehmen schriftlich bestätigen, dass gegen eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit keine Einwände bestehen. In der Regel können Sie eine günstige Kfz Versicherung direkt online abschließen, sobald Sie ein geeignetes Angebot ausfindig gemacht haben.

Versicherung wechseln

Versicherungen sind sowohl in Privathaushalten als auch im gewerblichen Bereich ein sinnvoller Vorsorgeschutz. Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes und der Gründung zahlreicher Direktversicherer hat sich das Angebot vervielfacht und für viele Verbraucher ist es schwierig, in diesem Segment den Überblick zu behalten. Dabei kann ein Versicherungswechsel ein sinnvolles Unterfangen sein, wenn sich auf diese Weise Prämien sparen und Leistungen optimieren lassen. Wichtig ist bei einem Wechsel des Anbieters die Einhaltung von Kündigungsfristen. Einzelheiten dazu finden Sie in der jeweiligen Versicherungspolice.

Fristgerechte und außerordentliche Kündigung

Um eine neue Versicherung abzuschließen, ist zunächst die Kündigung des bestehenden Vertrages erforderlich. Der einfachste Weg ist die fristgerechte Kündigung am Ende der Laufzeit. Die Kündigung sollte sicherheitshalber schriftlich drei Monate vor Ablauf per Einschreiben erfolgen. Ein Recht zur außerordentlichen Kündigung haben Sie bei vielen Versicherungen, wenn der Versicherungsfall eintritt. Dabei gilt in der Regel eine Frist von einem Monat nach erfolgter Entschädigungszahlung. Ein weiterer Kündigungsgrund ist eine Beitragserhöhung Ihres Anbieters. Ist die Anpassung der Versicherungsprämie nicht mit einer Leistungsverbesserung verbunden, können Sie den Vertrag innerhalb eines Monats nach Ankündigung der Prämienerhöhung kündigen.

Krankenversicherung wechseln

Ein Wechsel der Krankenversicherung kann vielfältige Gründe haben. Wer von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechselt, entschließt sich zu diesem Schritt häufig aufgrund der verbesserten Leistungen und der günstigen Tarife. Insbesondere junge Leute profitieren hierbei von niedrigen Beiträgen und einem breiteren Leistungsspektrum. Auch in diesem Fall müssen Kündigungsfristen bei der gesetzlichen Krankenkasse beachtet werden. Der Wechsel von einer privaten Krankenkasse zur anderen muss wohl überlegt werden. In diesem Fall fallen in der Regel die gebildeten Altersrückstellungen weg, was zu einer höheren finanziellen Belastung im Alter führen kann. Ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung zur GKV ist nur bis zu einem Alter von 55 Jahren und unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Erhält ein Selbstständiger beispielsweise eine Festanstellung, kann ein Wechsel von der PKV zur gesetzlichen Krankenversicherung beantragt werden.

Welt: So kommen Sie zurück in die gesetzliche Kasse

Rechtsschutzversicherung wechseln

Bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung müssen die Kündigungsfristen für den Altvertrag beachtet werden. Grundsätzlich ist ein Wechsel nach Ablauf des Versicherungsjahres oder der Mindestlaufzeit möglich. Die obligatorische Wartezeit entfällt bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung. In der Regel bestehen die Versicherer auf einer mehrmonatigen Wartefrist, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Wenn bereits ein Altvertrag bestanden hat, erfolgt der Übergang nahtlos und die neue Rechtsschutzversicherung übernimmt ab Vertragsbeginn die Kosten für einen eventuell anstehenden Rechtsstreit. Ein Sonderkündigungsrecht für den bestehenden Vertrag besteht bei einer Leistungsverweigerung durch den Anbieter, einer Beitragserhöhung oder durch den Wegfall des Versicherungsgrundes. Dieser Fall tritt ein, wenn der Versicherungsschutz das Mietrecht einschloss und der Versicherungsnehmer in selbst genutztes Wohneigentum umzieht.

Private Haftpflichtversicherung wechseln

Ein Wechsel der privaten Haftpflichtversicherung kann unter Umständen bares Geld durch günstigere Beiträge sparen oder mit einer Erhöhung der Deckungssumme verbunden sein. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter erfolgt normalerweise nach Ablauf des Versicherungsjahres, nachdem der Altvertrag fristgerecht gekündigt wurde. Vor der Entscheidung für einen neuen Anbieter solle ein umfassender Versicherungsvergleich stehen, denn neben der Beitragshöhe spielt die Höhe der Deckungssumme im Schadensfall eine große Rolle. Ein vorschneller Wechsel kann unter Umständen zu einer Reduzierung der Leistungen führen. Zu den außerordentlichen Kündigungsgründen zählen bei der Haftpflichtversicherung eine Beitragserhöhung seitens des Versicherers oder der Eintritt eines Schadensfalles.

Kfz Versicherung wechseln

Ein Wechsel der Kfz Versicherung erfolgt in der Regel zum Jahresende. Grundsätzlich gilt der 30. November als Stichtag für die Kündigung des bestehenden Versicherungsvertrages. Das Kündigungsschreiben sollte per Einschreiben verschickt werden, damit später ein Nachweis über die Einhaltung der Kündigungsfristen existiert. Während die fristgerechte Kündigung des Vertrages ohne Angabe von Gründen erfolgt, muss eine außerordentliche Kündigung der Kfz Versicherung begründet werden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei der Anschaffung eines neuen Autos oder bei einer Beitragserhöhung. Bei den meisten Kfz Versicherungen gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Vertragsablauf.

Rechtsschutzversicherung wechseln

Die Rechtsschutzversicherung ist ein wichtiges Instrument zur Absicherung gegen finanzielle Schäden bei Rechtsstreitigkeiten. Auseinandersetzungen mit dem Vermieter, ein Unfall im Straßenverkehr oder eine Kündigung seitens des Arbeitgebers gehören zu den Streitigkeiten, die nicht selten mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung enden. In diesen Fällen springt die Rechtsschutzversicherung dem Versicherungsnehmer zur Seite und übernimmt die Kosten für den Rechtsanwalt, für das Verfahren sowie für Zeugen und Gutachten. Rechtsschutzversicherung wechseln? Beachten Sie die vertraglich festgelegten Kündigungsfristen oder benutzen Sie das Sonderkündigungsrecht.

Rechtsschutzversicherung Tarifvergleich

Rechtsschutzversicherung wechseln: alte Rechtsschutzversicherung Kündigen

Vor einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung steht die Kündigung des Altvertrages. Regulär kann der bestehende Vertrag nur unter Einhaltung der vertraglich fixierten Kündigungsfristen aufgelöst werden. Grundsätzlich kann die Kündigung nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit und nach Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen. Bei den meisten Anbietern muss die Kündigung drei Monaten vor Laufzeitende erfolgen. Wird der Termin verpasst, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Kündigungsfristen und Mindestvertragslaufzeit variieren von Anbieter zu Anbieter. Ein Blick in die Versicherungspolice gibt Aufschluss über die geltenden Bestimmungen. Vor dem Wechsel sollte ein Vergleich der Angebote erfolgen, wobei neben dem Beitrag auch der Leistungsumfang eine Rolle spielt.

Recht zur außerordentlichen Kündigung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung unter Umgehung der Kündigungsfristen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Dies gilt unter anderem für den Fall, dass der Versicherer eine Beitragserhöhung ankündigt. Ab dem Zeitpunkt des Posteinganges bleibt Ihnen ein Monat Zeit, den Vertrag schriftlich zu kündigen. Zu einer außerordentlichen Kündigung des Altvertrages berechtigt auch eine Leistungsverweigerung vonseiten der Versicherung. Werden die Kosten für ein Gerichtsverfahren oder ein anwaltliches Beratungsgespräch trotz vertraglicher Vereinbarung nicht übernommen, können Sie den Vertrag unter Angabe der Gründe vorzeitig kündigen. Auf der anderen Seite hat auch die Versicherungsgesellschaft das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung des Vertrages. Wird dem Versicherungsnehmer ein Leistungsmissbrauch nachgewiesen, kann der Vertrag fristlos von der Versicherung gekündigt werden.

Keine Wartezeiten bei einem Wechsel

Wer erstmalig eine Rechtsschutzversicherung (Wikipedia) abschließt, muss in der Regel eine mehrmonatige Wartezeit in Kauf nehmen, bevor alle Leistungen aus der Versicherung in Anspruch genommen werden können. Die Versicherer wollen mit dieser Regelung einen Missbrauch vermeiden. Das gilt beispielsweise für den Fall, dass bereits ein Gerichtsverfahren läuft oder in absehbarer Zeit angesetzt wird. Die Wartezeit entfällt bei der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen bei einem Wechsel der Rechtsschutzversicherung. Eine Bedingung für den Wegfall der Wartefrist ist erfüllt, wenn der Wechsel ohne Zeitverzögerung von einem Anbieter zum nächsten erfolgt. Als zweite Grundvoraussetzung muss der versicherte Bereich bereits vor dem Wechsel durch die alte Police abgedeckt gewesen sein.

Wechsel während eines Rechtsstreites

Die Befürchtung vieler wechselwilliger Versicherungsnehmer, dass bei einem laufenden Rechtsstreit die Kosten vom neuen Anbieter nicht übernommen werden, ist nur teilweise begründet. Erfolgt der Wechsel übergangslos und ohne Zeitverzögerung übernehmen zahlreiche Versicherer die Kosten für laufende Verfahren. Dies gilt auch, wenn die Rechtsstreitigkeiten bereits vor dem Wechsel begonnen haben. Elementare Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass der Rechtsstreit vom Versicherten nicht vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurde. Erklärt sich die neue Rechtsschutzversicherung bereit, die Kosten zu übernehmen, muss sich der Versicherungsnehmer im Gegenzug häufig zu einer längerfristigen Vertragsbindung entschließen.

Tarifvergleich Rechtsschutzversicherungen:

Krankenversicherung wechseln

Der Wechsel einer Krankenversicherung kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein. Mehr Leistungen und niedrigere Beiträge sind die häufigsten Gründe für die Kündigung eines bestehenden Versicherungsvertrages und den Eintritt in eine neue Krankenkasse. Ab 2015 lohnt auch ein Vergleich der gesetzlichen Krankenversicherungen, denn jeder Anbieter darf nach einer Absenkung des allgemeinen Beitragssatzes auf 14,6 Prozent einen Zusatzbeitrag erheben. Mit dieser Regelung kommt es zu einem Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen, von denen die Versicherten profitieren.

Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung

Beim Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Überschreitet bei Angestellten das Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze, ist ein Wechsel jederzeit möglich. Selbstständige, Beamte und Freiberufler haben Versicherungsfreiheit und können unabhängig vom Einkommen in die PKV wechseln. Die Versicherer verlangen allerdings in der Regel eine Gesundheitsprüfung und entscheiden erst danach, ob der Aufnahmeantrag angenommen wird. Wichtig ist, dass die Kündigungsfristen bei der alten Krankenkasse eingehalten werden. Normalerweise liegt der frühstmögliche Zeitpunkt zur Kündigung des Altvertrages 18 Monate nach dem Beitritt zur Krankenversicherung.

Wechsel des PKV-Anbieters

Wer bereits bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, muss einige Eckpunkte beachten, wenn der Wechsel zu einem anderen Anbieter geplant ist. Zuvor sollten Sie sich Gedanken über die gewünschten Leistungen machen und anschließend einen umfassenden Vergleich anstellen. Langjährig Versicherte müssen sich im Klaren darüber sein, dass bei einem Wechsel des Anbieters die Altersrückstellungen wegfallen. Sie werden von den Krankenkassen gebildet, um Beitragserhöhungen im Alter abzufedern. Ein Teil der gezahlten Prämien wird von den Versicherern ab Erreichen des Renteneintrittsalters eingesetzt, um die Beiträge auf einem adäquaten Niveau zu halten. Wer mehr als fünf Jahre bei einer Gesellschaft versichert ist, sollte zunächst über einen Tarifwechsel beim gleichen Anbieter nachdenken, bevor vorschnell die Entscheidung für eine andere Krankenversicherung in die Tat umgesetz wird.

Krankenversicherung ohne Arbeit

Nach dem Gesetz ist jeder Bürger in Deutschland verpflichtet, unabhängig vom Einkommen eine Krankenversicherung abzuschließen. Davon betroffen sind auch Personen, die weder staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Hartz IV beziehen noch über die Familienversicherung abgesichert sind. Bei einer Krankenversicherung ohne Arbeit übernimmt die Kasse nur die Kosten für eine medizinische Grundversorgung. Wer kein eigenes Einkommen erzielt und die Beiträge nicht aus vorhandenen finanziellen Reserven bestreiten kann, muss diesen Umstand der Krankenkasse mitteilen. Beiträge, die nicht gezahlt werden können, werden als Zahlungsrückstand gewertet. Ist eine medizinische Versorgung notwendig, kann die Krankenkasse unter Umständen die Leistungen verweigern. Werden der Krankenkasse keine Einkommensnachweise vorgelegt, wird ein fiktives Einkommen unterstellt, nach dem sich die Beitragshöhe richtet. Bei Empfängern von Arbeitslosengeld oder Hartz IV übernimmt die Agentur für Arbeit die Zahlung der Beiträge.

Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

Ein Wechsel von der PKV zur gesetzlichen Krankenversicherung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Ändert sich die Art der beruflichen Tätigkeit durch einen Wechsel von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis, greift wieder die gesetzliche Versicherungspflicht und der Wechsel von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung kann vollzogen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Einkommen eine bestimmte Schwelle unterschreitet. Ausgenommen sind Personen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben und privat versichert sind. Für diese Personengruppe ist eine Rückkehr in die GKV nicht mehr möglich. Der Gesetzgeber hat diese Regelung eingeführt, um zu verhindern, dass ausschließlich junge und gesunde Menschen die PKV mit ihren günstigen Beiträgen wählen und im Alter in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln, wo die Gemeinschaft die Kosten für die Gesundheit übernehmen müsste.

Bei PKV Hilfe können Sie bequem wechseln und bis zu 50% sparen, aber unter einigen Bedingungen: 1. Sie sind nicht schon im Notlagentarif, Basistarif oder Standarttarif versichert sind 2. Sie sind schon mehr als 5 Jahre privat versichert und 3. Sie zahlen jetzt mehr als 400 Euro im Monat. In diesen Fällen können Sie besser gleich zur PKV Vergleichsrechner von CHECK24 gehen.

Kfz Versicherung wechseln

Das Auto ist in einem Privathaushalt ein Kostenfaktor und belastet mit verschiedenen Ausgaben das Budget. Während Werkstatt- und Benzinkosten sowie die Kfz Steuer nicht selbst beeinflusst werden können, ergibt sich bei einem Wechsel der Kfz Versicherung zum Teil erhebliches Einsparpotenzial. Alljährlich steigen die Beiträge zur Kfz Versicherung und zahlreiche Verbraucher sind auf der Suche nach günstigen Angeboten, um die laufenden Unterhaltskosten für das Auto zu reduzieren. Nicht selten liegen zwischen den günstigsten und dem teuersten Angebot mehrere Hundert Euro Preisunterschied.

Kündigung bis 30. November

Die überwiegende Mehrheit aller Versicherungsverträge für das Auto läuft bis zum Jahresende. Stichtag für einen Wechsel ist aus diesem Grund der 30. November. Bis zu diesem Termin muss die schriftliche Kündigung bei Ihrem Versicherer eingegangen sein, wenn Sie den günstigeren Tarif einer anderen Gesellschaft nutzen wollen. Die Frist muss unbedingt eingehalten werden, da sich der bestehende Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn keine fristgemäße Kündigung erfolgt. Die Kündigung des Altvertrages sollte schriftlich erfolgen und per Einschreiben verschickt werden. Im Zweifelsfall können Sie in diesem Fall belegen, wann das Schreiben bei der Versicherung eingegangen ist. Zum Jahreswechsel werben zahlreiche Anbieter aggressiv mit ihren Tarifmodellen. Dennoch sollte ein anstehender Wechsel der Kfz Versicherung gründlich geprüft werden, denn neben günstigeren Beiträgen spielt auch das Leistungspaket eine Rolle.

Sonderkündigungsrecht: Wechsel nach dem Stichtag

Wer den 30. November als Kündigungstermin verpasst hat, kann unter bestimmten Umständen auch nach dem Stichtag zu einer anderen Gesellschaft wechseln. In einigen Fällen haben Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht. Dieses greift unter anderem bei einer Beitragserhöhung durch den Versicherer. Bis zu einem Monat nach Rechnungseingang können Sie den Altvertrag kündigen, wenn sich die Prämien erhöht haben. Oft verstecken sich Beitragserhöhungen und sind auf der Rechnung nicht eindeutig zu identifizieren. Einen Hinweis gibt der Vergleichsbetrag, den die Anbieter meist im Kleingedruckten auf der Rechnung angeben. Liegt der Betrag unter der Rechnungssumme, hat sich die Versicherungsprämie für die Kfz Versicherung erhöht. Ein weiteres Sonderkündigungsrecht haben Verbraucher im Schadensfall. Wurde ein Schaden von der Versicherung reguliert, bleibt den Autobesitzern ein Monat Zeit, um fristgerecht die Kündigung einzureichen.

Autoversicherung trotz Schufa

Bei einem negativen Schufa-Eintrag sehen sich Autobesitzer in der Regel mit höheren Beiträgen konfrontiert. Die Versicherer lassen sich auf diese Weise das Ausfallrisiko bezahlen, das durch eine eingeschränkte Kreditwürdigkeit entsteht. Im Gegensatz zur Kaskoversicherung, die eine freiwillige Kfz Versicherung ist, besteht in Deutschland für alle Autobesitzer die Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abzuschließen. Versicherer sind verpflichtet, eine Autoversicherung trotz Schufa anzubieten und dürfen Kunden mit schlechter Bonität nicht zurückweisen. Aus diesem Grund können sich auch Fahrzeugbesitzer mit negativer Schufa zum Jahresende mit einem Wechsel des Anbieters auseinandersetzen. Mit einer gezielten Online-Suche lassen sich Versicherungsgesellschaften ausfindig machen, die auf eine Bonitätsüberprüfung verzichten.

Leistungen beim Wechsel der Kfz Versicherung beachten

Einem Wechsel der Kfz Versicherung sollte ein umfassender Leistungsvergleich vorausgehen. Insbesondere der Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Betrag von 1,12 Millionen Euro. Was auf den ersten Blick als hohe Summe erscheint, kann sich in der Praxis schnell als niedriger Betrag herausstellen. Das gilt insbesondere, wenn der Autofahrer einen Unfall mit Personenschaden verursacht. Sollte der Geschädigte dauerhaft arbeitsunfähig sein oder dauerhaft gesundheitliche Schäden davongetragen haben, können sich die Kosten schnell auf mehrere Millionen Euro summieren. Sämtliche Beträge, die über die Deckungssumme hinausgehen, zahlt der Unfallverursacher aus eigener Tasche. Eine höhere Deckungssumme schlägt nur mit einem geringen Aufschlag auf die Versicherungsprämie zu Buche.

Fahranfänger Versicherung

Kfz Versicherung Fahranfänger: Kosten

Fahranfänger, die nach erfolgreich bestandener Fahrprüfung voller Stolz das erste eigene Auto versichern wollen, werden von den Versicherungen ordentlich zur Kasse gebeten. Laut Statistik sind Fahranfänger deutlich häufiger in Unfälle verwickelt als routinierte Autofahrer und müssen aus diesem Grund einen Risikoaufschlag bei der Autoversicherung bezahlen. Grundsätzlich starten Fahranfänger mit der Schadensfreiheitsklasse 0. Dieser Wert entspricht 240 Prozent von der normalen Prämie für die Kfz Versicherung. In Zahlen ausgedrückt bedeutet diese Einstufung, dass die Fahranfänger Versicherung jährliche Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen kann. Jugendliche Autofahrer verfügen nur selten über die finanziellen Möglichkeiten, Beiträge in dieser Größenordnung aufzubringen. Allerdings gibt es Möglichkeiten und Wege, die hohen Beiträgen für die Fahranfänger Versicherung zu vermeiden.

Kostengünstige Fahranfänger Versicherung mit elterlicher Unterstützung

Fahranfänger Versicherung ElternKräftige Einsparmöglichkeiten bei der Kfz Versicherung ergeben sich für Fahranfänger bei einer Unterstützung durch die Eltern. Wird das Auto als Zweitwagen auf den Namen des Vaters oder der Mutter angemeldet, erfolgt in der Regel eine Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse ½ durch die Versicherung. Damit liegt der Beitragssatz nur noch zwischen 120 und 140 Prozent, was eine Kostenersparnis von mehreren Hundert Euro im Jahr bedeuten kann. Einige Direktversicherer bieten unter bestimmten Bedingungen sogar noch günstigere Konditionen an. Eine weitere Möglichkeit zum Sparen bei der Fahranfänger Versicherung ergibt sich durch die Eltern-Kind-Regelung. Dabei müssen Führerscheinneulinge das Auto bei der gleichen Versicherung anmelden, bei der auch das Fahrzeug der Eltern versichert ist. Generell erfolgt bei dieser Vorgehensweise ebenfalls eine Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse ½.

Fahrzeugwahl mit Weitsicht

Die Höhe der Versicherungsprämie wird von vielen Faktoren bestimmt. Unter anderem spielt der Fahrzeugtyp eine Rolle bei der Ermittlung der Beitragshöhe. Die Einstufung in Fahrzeugtypen durch die Versicherung beruht auf statistischen Daten bezüglich der Unfallhäufigkeit und der Diebstahlwahrscheinlichkeit. Je häufiger ein bestimmter Fahrzeugtyp in Unfälle verwickelt ist, desto höher die Einstufung in eine bestimmte Typenklasse. Bevor ein Auto angeschafft wird, sollten sich Fahranfänger aus diesem Grund über die jeweiligen Typenklassen informieren und gegebenenfalls den Kauf des Wunschautos noch einige Jahre aufschieben. Kosten lassen sich auch mit der freiwilligen Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining sparen, das beispielsweise vom ADAC angeboten wird. Zahlreiche Versicherer honorieren diese Maßnahme mit günstigeren Tarifen für die Fahranfänger Versicherung.

Richtige Auswahl des Versicherungsschutzes

Führerscheinneulinge verfügen meist nicht über die finanziellen Mittel zur Anschaffung eines Neuwagens. Das erste Auto ist meistens ein kostengünstiger Gebrauchtwagen mit einem unterdurchschnittlichen Restwert. Bei Fahrzeugen dieser Art kann auf den Abschluss einer Vollkaskoversicherung verzichtet werden. Das gilt vor allem dann, wenn der Zeitwert des Autos unterhalb der jährlichen Versicherungsprämie liegt. Sinnvoll ist hingegen der Abschluss einer Teilkaskoversicherung, die im Fall von Glasbruch, Hagelschlag oder Diebstahl Schadensersatz leistet. Die entstehenden Mehrkosten durch den Abschluss einer Teilkasko haben sich mehrheitlich bereits nach einem Schadensfall amortisiert. Unumgänglich ist der Abschluss einer Kfz Haftpflichtversicherung, ohne die das Auto keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr erhält.

Fahranfänger Versicherung: Einsparpotenzial durch den Vergleich

Die preislichen Unterschiede zwischen einzelnen Autoversicherern sind zum Teil erheblich. Nicht selten liegen mehrere Hundert Euro zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot. Mit einem umfassenden Vergleich der Fahranfänger Versicherungen lässt sich bares Geld sparen. Einige Gesellschaften haben spezielle Tarife für Führerscheinneulinge im Programm. Einfluss auf die Höhe der Versicherungsbeiträge haben auch Faktoren wie die jährliche Fahrleistung und die Unterbringung des Fahrzeuges in einer abschließbaren Garage. Je weniger Kilometer im Jahr gefahren werden, desto günstiger gestaltet sich in der Regel der Beitrag. Wichtig für die Prämiengestaltung in den Folgejahren ist die sukzessive Einstufung in günstigere Schadensfreiheitsklassen. Wenn die Versicherung keine Schäden regulieren muss, werden Fahranfänger Jahr für Jahr mit günstigeren Tarifen belohnt. Im Zweifelsfall sollten kleinere Reparaturen selbst übernommen werden, um keine Rückstufung zu riskieren.

 

Gabelstapler fahren ohne Führerschein

Der Kfz-Führerschein allein genügt nicht: Um einen Gabelstapler fahren zu dürfen, ist ein spezieller Flurfördermittelschein erforderlich. Umgangssprachlich wird die Fahrerlaubnis als Staplerschein bezeichnet und im Gegensatz zum Kfz-Führerschein ist für die Inhaber dieser speziellen Fahrerlaubnis eine jährliche Unterweisung zwingend vorgeschrieben. Allerdings können auch Personen, die nicht im Besitz eines Kfz-Führerscheines sind, die Staplerschein-Prüfung absolvieren und sind bei einem positiven Prüfergebnis berechtigt, den Stapler zwischen Paletten und Hochregalen zu bewegen.

Spezielles Fahrverhalten des Gabelstaplers

Die spezielle Fahrerlaubnis für den Gabelstapler ist aus gutem Grund zwingend vorgeschrieben. Das Manövrieren zwischen Hochregalen und auf Laderampen stellt an die Geschicklichkeit des Fahrers gänzlich andere Anforderungen als der Straßenverkehr. Darüber hinaus wird der Gabelstapler zum Bewegen von schweren Lasten eingesetzt. Paletten müssen sicher auf Stellplätzen in Hochregalen platziert oder auf Lkw-Ladeflächen gestapelt werden. Diese Arbeiten bergen ein erhebliches Gefahrenpotenzial und sind für Laien ohne Ausbildung kaum zu bewältigen. Zusätzlich haben Flurförderfahrzeuge ein anderes Lenkverhalten als ein Pkw, denn die entsprechende Achse befindet sich nicht vorn, sondern hinten. Gabelstaplerfahrer müssen sich mit dem Standverhalten des Arbeitsgerätes vertraut machen und das sichere Manövrieren in engen Gängen erlernen.

Unterschätzte Gefahren beim Staplerfahren

Dass das Gabelstapler fahren ohne Führerschein ein hohes Risiko birgt, belegen alljährlich die Unfallzahlen mit diesem Fahrzeug. Mehr als zwei Drittel aller Arbeitsunfälle beim Staplerfahren werden Untersuchungen zufolge von ungeschulten Fahrern verursacht. Abgesehen von den schwerwiegenden körperlichen Schäden, die durch eine herabstürzende Palette verursacht werden können, sehen sich Fahrer ohne gültigen Staplerschein mit einem weiteren Problem konfrontiert: Weder die Berufsgenossenschaft noch die Haftpflichtversicherung kommt für den entstandenen Schaden auf. Unter Umständen kann sich die Fahrt mit dem Gabelstapler für die Betroffenen zu einem unkalkulierbaren finanziellen Risiko entwickeln.

Flurfördermittelschein ist Grundvoraussetzung

Gabelstapler sind Arbeitsgeräte und werden vornehmlich in der Logistikbranche eingesetzt. Jedes Unternehmen, das zum Transport und zur Lagerung von Gütern Gabelstapler einsetzt, muss Mitarbeiter mit einem gültigen Flurfördermittelschein beschäftigen. Als Voraussetzung für die Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer ist ein gewisses Verständnis für physikalische Gesetze erforderlich. Darüber hinaus müssen die Sehschärfe, das Reaktionsvermögen, das Hörvermögen und die körperliche Bewegungsfähigkeit den Vorgaben entsprechen. Zur Prüfung werden nur Personen zugelassen, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihre Befähigung zum Führen eines Flurförderfahrzeugs nachgewiesen haben. Jugendliche, die sich in der Berufsausbildung befinden, dürfen auch in jüngerem Alter unter fachlicher Aufsicht einen Gabestapler steuern.

Gabelstapler fahren im öffentlichen Straßenverkehr

Besondere Vorschriften gelten für das Bewegen eines Gabelstaplers im öffentlichen Straßenverkehr. Inhaber eines Staplerscheines dürfen nicht ohne Weiteres mit dem Arbeitsgerät auf öffentlichen Straßen fahren. Zum einen wird dafür ein Führerschein der Klasse L benötigt und zum anderen muss der Gabelstapler für die Zulassung am Verkehr ausgerüstet sein. Dazu gehören vorschriftsmäßig angebrachte Blinker und Rückspiegel. Der Staplerschein ist auch im öffentlichen Straßenverkehr mitzuführen und gilt bei einer Kontrolle als Nachweis für eine erfolgreich bestandene Prüfung. Besonders brisant wird die Situation, wenn der Inhaber eines Staplerscheines wegen eines Verkehrsdeliktes mit dem Pkw den Führerschein für eine gewisse Zeit abgeben muss. Rein rechtlich darf er in diesem Fall auch den Gabelstapler nicht mehr bewegen und muss den Flurfördermittelschein bei seinem Arbeitgeber für die Dauer des Fahrerlaubnisentzuges abgeben. Das Gabelstapler fahren ohne Führerschein ist auch in diesem Fall nicht möglich.

Motorrad versichern ohne Führerschein

Das Motorrad gehört wie das Auto zu den Kraftfahrzeugen und darf ohne Versicherungsschutz nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Haftpflichtversicherung für das Motorrad, während die Teil- oder Vollkasko auf freiwilliger Basis abgeschlossen wird. Eine Motorradversicherung kann problemlos von Personen abgeschlossen werden, die nicht im Besitz eines Führerscheines sind. In Deutschland müssen der Halter des Fahrzeuges, der Versicherungsnehmer und der Beitragszahler nicht identisch sein.

Motorrad versichern ohne FührerscheinMotorrad versichern ohne Führerschein: Dokumente

Zum Abschluss einer Motorradversicherung ohne Führerschein benötigen Sie bestimmte Dokumente. Wichtig ist der Fahrzeugschein mit der Bezeichnung „Zulassungsbescheinigung Teil 1“. Dort sind sämtliche Angaben zum Motorrad enthalten. Da als Basis für die Berechnung der Tarife unter anderem die Typklasse und die Leistungsklasse eine Rolle spielen, sind die Angaben im Fahrzeugschein von großer Bedeutung. Wichtig ist auch der aktuelle Schadensfreiheitsrabatt, der maßgeblich die Höhe der Versicherungsprämie bestimmt. Wer als Jugendlicher noch nie ein Kfz versichert hat, wird in der Regel in die höchste Tarifgruppe eingestuft.

Schadensregulierung über die Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden Dritter auf, die vom Fahrer des Motorrades verursacht werden. Im konkreten Fall übernimmt diese Versicherung die Regulierung von Personenschäden, Vermögensschäden, Sachschäden und immateriellen Schäden. Verursacht ein Motorradfahrer einen Unfall, bei dem andere Personen zu Schaden kommen, können die Kosten schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Aus diesem Grund ist die Motorrad-Haftpflicht zwingend für alle Bikes vorgeschrieben. Obwohl zahlreiche Parallelen zur Autoversicherung bestehen, müssen Sie eine spezielle Motorradversicherung abschließen, selbst wenn Sie bereits einen Pkw versichert haben.

Erweiterter Schutz durch Motorrad-Kaskoversicherung

Einen erweiterten Versicherungsschutz bietet die Motorrad-Kaskoversicherung, wobei zwischen der Teil- und der Vollkasko unterschieden wird. Die Teilkasko übernimmt die Kosten für Schäden, die durch Brand, Wildunfälle, Sturm, Blitzschlag oder Hagel entstanden sind. Darüber hinaus gehört Glasbruch zu den Schäden, die über die Teilkasko abgewickelt werden, wenngleich Schäden dieser Art für Motorradfahrer weitestgehend irrelevant sind. Die Vollkasko reguliert Schäden, die am eigenen Motorrad durch eigenes Verschulden entstanden sind. Insbesondere bei neuen Bikes mit einem hohen Restwert lohnt der Abschluss einer Vollkaskoversicherung. Grundsätzlich sollte vor jedem Versicherungsabschluss ein umfassender Versicherungsvergleich durchgeführt werden. Insbesondere Direktversicherer locken mit günstigen Tarifen und bieten nicht selten Preisnachlässe an, wenn der Interessent bereits Kunde bei der Versicherungsgesellschaft ist. In der Regel können Sie die Motorradversicherung ohne Führerschein sofort online abschließen.

Verschiedene Zweirad-Arten

Motorradversicherung ohne FührerscheinEs gibt verschiedene Arten von Zweirädern und nicht immer herrscht Klarheit, welche Fahrzeuge als Motorrad eingestuft werden. Neben klassischen Motorrädern gehören auch Mopeds, Mofas und Roller zu den motorisierten Zweirädern, wenngleich die Fahrzeuge meist weniger Leistung besitzen. Grundsätzlich gelten Zweiräder mit einem Hubraum ab 125 ccm und einer Leistung von mehr als 15 PS als Motorräder. Für diese Zweiräder besteht die Pflicht, eine Motorradversicherung abzuschließen, bevor das Bike im Straßenverkehr bewegt werden darf. Gleiche Regelungen gelten für Quads, die ohne Versicherungsschutz ebenfalls nicht im öffentlichen Raum gefahren werden dürfen.

Kriterien für die Prämienberechnung

Für den Abschluss einer Motorradversicherung ohne Führerschein gelten die gleichen Regeln wie für den Abschluss einer Versicherung mit gültiger Fahrerlaubnis. Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben die jeweilige Regionalklasse, das Alter des Versicherungsnehmers und das Datum der Erstzulassung des Motorrades. Während diese Kriterien vom Versicherungsnehmer nicht beeinflusst werden können, bieten andere Faktoren die Möglichkeit, Geld zu sparen. Kostensenkend wirkt sich unter anderem eine höhere Selbstbeteiligung aus. Auch ein Garagenstellplatz wird von den Versicherern häufig mit einem Preisnachlass belohnt. Ist der Versicherungsnehmer verheiratet, wird auch diese Tatsache von einigen Anbietern mit einem Rabatt honoriert. Wenn das Bike nicht ganzjährig genutzt wird, empfehlen sich Saisonkennzeichen, die nur im Sommerhalbjahr gültig sind. Während des Winters wird das Motorrad abgemeldet und es fallen somit auch keine Kosten für die Versicherungsprämie an.

Motorradversicherung abschließen

Es gibt einige Direktversicherer mit sehr attraktiven Preisen: